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	<title>Kommentare zu: Twitter für Kampagnen und NGOs</title>
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	<description>Modernes NGO-Campaigning</description>
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		<title>Von: Markus Merz</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2008/04/14/twitter-fur-kampagnen-und-ngos/comment-page-1/#comment-44</link>
		<dc:creator>Markus Merz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:24:16 +0000</pubDate>
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		<description>Anregung: Die Software, auf der identi.ca basiert ist besser, weil a) OpenSource und b) vernetzbar (Föderal organisierbar).

Twitter als zentral gesteuerter Dienst ist aus meiner Sicht mittel- und langfristig eher abzulehnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anregung: Die Software, auf der identi.ca basiert ist besser, weil a) OpenSource und b) vernetzbar (Föderal organisierbar).</p>
<p>Twitter als zentral gesteuerter Dienst ist aus meiner Sicht mittel- und langfristig eher abzulehnen.</p>
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		<title>Von: Kirsten Erlenbruch</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2008/04/14/twitter-fur-kampagnen-und-ngos/comment-page-1/#comment-9</link>
		<dc:creator>Kirsten Erlenbruch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 18:57:27 +0000</pubDate>
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		<description>Mal ganz abgesehen davon, dass Twitter ein praktisches Hilfsmittel zur schnellen Kommunikation mit vielen ist (und das erfüllt SMS nur begrenzt), kann es eben auch zu Marketing-Zwecken genutzt werden.

Gemeinnützigen Organisationen kann es damit gelingen, ihre Projekte für mögliche Spender greifbarer, näher, menschlicher zu machen. Dabei kann und soll Twitter nicht den seriösen Bericht oder Blogeintrag ersetzen, sondern diesen eben nur ergänzen.

Twitter ermöglicht kurzfristige Aufrufe zu gemeinsamen Aktionen (z.B. heute Abend wieder Tibet-Demo um 19.00 Uhr am Musterplatz) an eine Gruppe wirklich Interessierter.

Unternehmen können Twitter nutzen, um ihren Kunden einen kleinen Einblick in interne Abläufe zu gewähren, Sonderaktionen oder Veranstaltungen anzukündigen, sich menschlich zu präsentieren (Menschen kaufen eben letztlich doch von Menschen und nicht ausschließlich von oder über Webseiten).

Und ja, es gibt die Privatnutzer bei Twitter, die ihren Freunden, Verwandten und Bekannten einfach nur mitteilen möchten, dass sie gerade beim Bier sitzen oder in der Nase bohren. Prima. Muss ja nicht jeden interessieren, ist wohl auch nicht für jeden gedacht.

Wer Twitter allerdings als Spielerei von einigen Web 2.0 Jugendlichen abtut, der könnte schnell einen wichtigen Trend verpasst haben. Das gilt auch und nicht zuletzt für alle, die journalistisch arbeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mal ganz abgesehen davon, dass Twitter ein praktisches Hilfsmittel zur schnellen Kommunikation mit vielen ist (und das erfüllt SMS nur begrenzt), kann es eben auch zu Marketing-Zwecken genutzt werden.</p>
<p>Gemeinnützigen Organisationen kann es damit gelingen, ihre Projekte für mögliche Spender greifbarer, näher, menschlicher zu machen. Dabei kann und soll Twitter nicht den seriösen Bericht oder Blogeintrag ersetzen, sondern diesen eben nur ergänzen.</p>
<p>Twitter ermöglicht kurzfristige Aufrufe zu gemeinsamen Aktionen (z.B. heute Abend wieder Tibet-Demo um 19.00 Uhr am Musterplatz) an eine Gruppe wirklich Interessierter.</p>
<p>Unternehmen können Twitter nutzen, um ihren Kunden einen kleinen Einblick in interne Abläufe zu gewähren, Sonderaktionen oder Veranstaltungen anzukündigen, sich menschlich zu präsentieren (Menschen kaufen eben letztlich doch von Menschen und nicht ausschließlich von oder über Webseiten).</p>
<p>Und ja, es gibt die Privatnutzer bei Twitter, die ihren Freunden, Verwandten und Bekannten einfach nur mitteilen möchten, dass sie gerade beim Bier sitzen oder in der Nase bohren. Prima. Muss ja nicht jeden interessieren, ist wohl auch nicht für jeden gedacht.</p>
<p>Wer Twitter allerdings als Spielerei von einigen Web 2.0 Jugendlichen abtut, der könnte schnell einen wichtigen Trend verpasst haben. Das gilt auch und nicht zuletzt für alle, die journalistisch arbeiten.</p>
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		<title>Von: Gerhard Engmann</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2008/04/14/twitter-fur-kampagnen-und-ngos/comment-page-1/#comment-7</link>
		<dc:creator>Gerhard Engmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 08:49:38 +0000</pubDate>
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		<description>Noch eine Ergänzung zum Aspekt Twitter auf dem Mobiltelefon: SMS-Versand ist ja auch mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Auf fast jedem Mobiltelefon mit Symbian oder Window Mobil Betriebssystem lässt sich frings installieren. Über frings lässt sich twitter bedienen und die tweets werden nicht mehr als SMS, sondern über Internet Datenverkehr versandt. Je nach Datentarif (sehr günstig z.B. ist fonic) lassen sich tweets so sehr preisgünstig Nachrichten versenden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch eine Ergänzung zum Aspekt Twitter auf dem Mobiltelefon: SMS-Versand ist ja auch mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Auf fast jedem Mobiltelefon mit Symbian oder Window Mobil Betriebssystem lässt sich frings installieren. Über frings lässt sich twitter bedienen und die tweets werden nicht mehr als SMS, sondern über Internet Datenverkehr versandt. Je nach Datentarif (sehr günstig z.B. ist fonic) lassen sich tweets so sehr preisgünstig Nachrichten versenden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas Pleil</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2008/04/14/twitter-fur-kampagnen-und-ngos/comment-page-1/#comment-6</link>
		<dc:creator>Thomas Pleil</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 08:17:55 +0000</pubDate>
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		<description>Übrigens sehr lustig zu sehen, was gerade in Twitter passiert: Ich habe dort auf dieses Blog hingewiesen. Wenn ich es richtig beobachtet habe, haben innerhalb von zwei Stunden fünf meiner Twitter-Leser dies aufgegriffen und ebenfalls Kampagne 2.0 als lesenswertes Blog empfohlen.  Soviel zum Thema Kampagnen-Tauglichkeit von Twitter ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Übrigens sehr lustig zu sehen, was gerade in Twitter passiert: Ich habe dort auf dieses Blog hingewiesen. Wenn ich es richtig beobachtet habe, haben innerhalb von zwei Stunden fünf meiner Twitter-Leser dies aufgegriffen und ebenfalls Kampagne 2.0 als lesenswertes Blog empfohlen.  Soviel zum Thema Kampagnen-Tauglichkeit von Twitter <img src='http://www.kampagne20.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Thomas Pleil</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2008/04/14/twitter-fur-kampagnen-und-ngos/comment-page-1/#comment-5</link>
		<dc:creator>Thomas Pleil</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 06:32:30 +0000</pubDate>
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		<description>Die Frage, wen man mit Twitter überhaupt erreichen kann, ist natürlich eine wichtige. 

Ergänzend zu den bisherigen Beispielen und Argumenten:

Ich denke, man sollte nicht unterschätzen, dass Twitter eine wunderbare Brücke zum Mobiltelefon herstellt, da das Ganze auf Wunsch per SMS ausgeliefert wird . D.h., man kann mit Twitter beispielsweise Aktivisten während eines Großereignisses koordinieren (z.B. während eines G8-Gipfels) oder auch während einer Katastrophe potenziell Hilfsbedürftigen Informationen geben. Versuche dazu gab es im vergangenen Jahr vom Roten Kreuz in den USA, vgl. http://thomaspleil.wordpress.com/2007/06/27/katastrophenkommunikation-rotes-kreuz-setzt-auf-twitter-und-blogs/

Der Einwand, Twitter biete mit 140 Zeichen keinen Platz für Argumente, ist sicher berechtigt. Aber geht es denn darum? IMO ist Twitter viel nützlicher, um ein Thema anzuteasern und den dahinter stehenden Input (ausführlicher Blogbeitrag, Kampagnenvideo etc) zu verlinken (nennen wir es Aufmerksamkeitssteuerung). 

Dritter Aspekt: Wer Twitter nutzt, kann sich damit ein soziales Netzwerk aufbauen, in dem sie/er (in begrenztem Umfang) auch interagieren kann. Habe selbst schon oft nach einer Lösung für ein Problem gesucht oder nach einer Literatur etc. - und wenige Minuten später aus meinem Twitter-Netzwerk einen hilfreichen Tipp oder Link erhalten.

Dass das Ganze dennoch nicht zum Kommunikationsstil und zu den Prozessen jeder Organisation passt, ist mir klar. Ebenso, dass es nur ein kleines Tool in einem Kommunikationsbaukasten sein kann. Es aber rundweg abzulehnen, empfände ich als kurzsichtig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage, wen man mit Twitter überhaupt erreichen kann, ist natürlich eine wichtige. </p>
<p>Ergänzend zu den bisherigen Beispielen und Argumenten:</p>
<p>Ich denke, man sollte nicht unterschätzen, dass Twitter eine wunderbare Brücke zum Mobiltelefon herstellt, da das Ganze auf Wunsch per SMS ausgeliefert wird . D.h., man kann mit Twitter beispielsweise Aktivisten während eines Großereignisses koordinieren (z.B. während eines G8-Gipfels) oder auch während einer Katastrophe potenziell Hilfsbedürftigen Informationen geben. Versuche dazu gab es im vergangenen Jahr vom Roten Kreuz in den USA, vgl. <a href="http://thomaspleil.wordpress.com/2007/06/27/katastrophenkommunikation-rotes-kreuz-setzt-auf-twitter-und-blogs/" rel="nofollow">http://thomaspleil.wordpress.com/2007/06/27/katastrophenkommunikation-rotes-kreuz-setzt-auf-twitter-und-blogs/</a></p>
<p>Der Einwand, Twitter biete mit 140 Zeichen keinen Platz für Argumente, ist sicher berechtigt. Aber geht es denn darum? IMO ist Twitter viel nützlicher, um ein Thema anzuteasern und den dahinter stehenden Input (ausführlicher Blogbeitrag, Kampagnenvideo etc) zu verlinken (nennen wir es Aufmerksamkeitssteuerung). </p>
<p>Dritter Aspekt: Wer Twitter nutzt, kann sich damit ein soziales Netzwerk aufbauen, in dem sie/er (in begrenztem Umfang) auch interagieren kann. Habe selbst schon oft nach einer Lösung für ein Problem gesucht oder nach einer Literatur etc. &#8211; und wenige Minuten später aus meinem Twitter-Netzwerk einen hilfreichen Tipp oder Link erhalten.</p>
<p>Dass das Ganze dennoch nicht zum Kommunikationsstil und zu den Prozessen jeder Organisation passt, ist mir klar. Ebenso, dass es nur ein kleines Tool in einem Kommunikationsbaukasten sein kann. Es aber rundweg abzulehnen, empfände ich als kurzsichtig.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ulrich Schlenker</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2008/04/14/twitter-fur-kampagnen-und-ngos/comment-page-1/#comment-4</link>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 20:51:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kampagne20.de/?p=12#comment-4</guid>
		<description>Ich bin skeptisch. Warum soll belangloses Gezwitscher die NGO-Kampagnenarbeit bereichern. Die meisten Twitter-Beiträge drehen sich um Essen, Schlafen, Langeweile. Oder, wie es Jürgen von Rutenberg in der &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2007/17/twitter-17&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Zeit&lt;/a&gt; formuliert: &quot;Kippte in China ein Sack Reis um, hier könnte man es mitbekommen.&quot; Wollen die Leser wirklich wissen, dass heute ein Treffen lokaler Kampagnengruppen oder des Kampagnenrats stattgefunden hat? &quot;&lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de/internet/676172.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Twitter verkürzt&lt;/a&gt;, beschleunigt, zwingt zur Konzentration.&quot;  Aber: Ermöglicht es mehr als Austausch, nämlich Argumente? Findet Kommunikation statt, oder wird diese nur simuliert? Ist Twitter &quot;beliebig und plapprig&quot; oder ist irgendwelche Kommunikation besser als gar keine? Online-Kontakte &lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de/internet/673971.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;besser als Isolation&lt;/a&gt;?

Obwohl ich in der Frage &#039;interessant oder Schwachsinn?&#039; zu Letzterem tendiere, will nicht verschweigen, dass Twitter für NGOs Potenziale bietet.

Die (richtigen und wichtigen) Argumente der NGOs brauchen Platz und Zeit. Sie finden ihre Heimat in den Blogs der Organisation, auf deren Webseiten und in Studien. Die aber finden häufig nicht den Weg zu den Lesern resp. der breiten Öffentlichkeit. NGOs können sich mit Twitter Zielgruppen annähern, deren Interesse wecken und, wenn das geschehen ist, eine zwanglos eine dauerhafte Bindung befördern und das Gefühl geben, &quot;nah dran zu sein&quot;.

Neben den Jugendlichen, die ohnehin eher in Second Life als im Leben 1.0 verwurzelt sind, erreicht man mit Twitter jene Mitdreißiger, die aufgeklärt und modern leben und bisher bei NGOs eher an ehemalige Nicaragua-Unterstützer in Ökolatschen dachten und für die es von Bioprodukten nur ein kleiner Schritt zu Fair Trade-Produkten wäre.

Für NGOs, die auf politische Korrektheit achten müssen oder wollen und sich erst in langen Abstimmungsprozessen zwischen Campaigner, Vorstand oder Trägerkreis über die offizielle Sprachregelung einigen müssen, ist Twitter nichts. Dafür können Organisationen, die das Live-Blogging wagen angesichts der &lt;a href=&quot;http://www.epo.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=3692&amp;Itemid=31&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;aktuellen Debatte um Transparenz&lt;/a&gt; unter Umständen punkten.

Mehr &quot;&lt;a href=&quot;http://tautoko.info/2007/03/10/twitter-thesen-zum-hype/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Thesen zum Hype&lt;/a&gt;&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin skeptisch. Warum soll belangloses Gezwitscher die NGO-Kampagnenarbeit bereichern. Die meisten Twitter-Beiträge drehen sich um Essen, Schlafen, Langeweile. Oder, wie es Jürgen von Rutenberg in der <a href="http://www.zeit.de/2007/17/twitter-17" rel="nofollow">Zeit</a> formuliert: &#8220;Kippte in China ein Sack Reis um, hier könnte man es mitbekommen.&#8221; Wollen die Leser wirklich wissen, dass heute ein Treffen lokaler Kampagnengruppen oder des Kampagnenrats stattgefunden hat? &#8220;<a href="http://www.netzeitung.de/internet/676172.html" rel="nofollow">Twitter verkürzt</a>, beschleunigt, zwingt zur Konzentration.&#8221;  Aber: Ermöglicht es mehr als Austausch, nämlich Argumente? Findet Kommunikation statt, oder wird diese nur simuliert? Ist Twitter &#8220;beliebig und plapprig&#8221; oder ist irgendwelche Kommunikation besser als gar keine? Online-Kontakte <a href="http://www.netzeitung.de/internet/673971.html" rel="nofollow">besser als Isolation</a>?</p>
<p>Obwohl ich in der Frage &#8216;interessant oder Schwachsinn?&#8217; zu Letzterem tendiere, will nicht verschweigen, dass Twitter für NGOs Potenziale bietet.</p>
<p>Die (richtigen und wichtigen) Argumente der NGOs brauchen Platz und Zeit. Sie finden ihre Heimat in den Blogs der Organisation, auf deren Webseiten und in Studien. Die aber finden häufig nicht den Weg zu den Lesern resp. der breiten Öffentlichkeit. NGOs können sich mit Twitter Zielgruppen annähern, deren Interesse wecken und, wenn das geschehen ist, eine zwanglos eine dauerhafte Bindung befördern und das Gefühl geben, &#8220;nah dran zu sein&#8221;.</p>
<p>Neben den Jugendlichen, die ohnehin eher in Second Life als im Leben 1.0 verwurzelt sind, erreicht man mit Twitter jene Mitdreißiger, die aufgeklärt und modern leben und bisher bei NGOs eher an ehemalige Nicaragua-Unterstützer in Ökolatschen dachten und für die es von Bioprodukten nur ein kleiner Schritt zu Fair Trade-Produkten wäre.</p>
<p>Für NGOs, die auf politische Korrektheit achten müssen oder wollen und sich erst in langen Abstimmungsprozessen zwischen Campaigner, Vorstand oder Trägerkreis über die offizielle Sprachregelung einigen müssen, ist Twitter nichts. Dafür können Organisationen, die das Live-Blogging wagen angesichts der <a href="http://www.epo.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=3692&amp;Itemid=31" rel="nofollow">aktuellen Debatte um Transparenz</a> unter Umständen punkten.</p>
<p>Mehr &#8220;<a href="http://tautoko.info/2007/03/10/twitter-thesen-zum-hype/" rel="nofollow">Thesen zum Hype</a>&#8220;.</p>
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