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	<title>Kommentare zu: Socialbar: Expertentalk und Lerneffekte</title>
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	<description>Modernes NGO-Campaigning</description>
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		<title>Von: Ole Seidenberg</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2009/02/05/socialbar-expertentalk-und-lerneffekte/comment-page-1/#comment-92</link>
		<dc:creator>Ole Seidenberg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 14:46:17 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Ulrich,

vielen Dank für deinen m.E. sehr gut reflektierenden Beitrag und deine berechtigte Kritik bzw. deine realistische Darstellung meines Kurz-Vortrages und der Aktion Uwe.

Ich kann das so unbedingt teilen - habe gerade heute mit einer Journalistin ausgiebig auch die Nachteile der &quot;Einzelschicksals-Darstellung&quot; und das potenzielle Risiko der Dramatisierung diskutiert. Auch hat sich das Obdachlosenmagazin Hinz und Kunzt bei mir gemeldet, um ähnliche Bedenken zu thematisieren. Ich kann das nur gutheißen und denke: Wir müssen allesamt noch eine Menge lernen, um dieses neue Medium sorgsam und vorsichtig, sowie den jeweiligen Menschen gerecht anzuwenden. 

Ich denke aber, dass man auch bei solchen Einzel-Darstellungen langfristig (ähnlich, wie es bei Kinderpatenschaften schon der Fall ist) das Geld dann zwar möglicherweise über die transparente Darstellung einzelner Fälle sammelt, es dennoch aber keine rein zweckgebundenen Spenden, sondern leichte Umverteilungen (also einen kleinen Solidaranteil pro Spende) geben muss. 

Nur so kann verhindert werden, dass nur das hübscheste Baby oder der dramatischste Fall von Obdachlosigkeit Spenden erhält... außerdem sollten m.E. nachwievor ausgebildete Experten entscheiden, wo die Not am größten ist und wie hier vorgegangen werden kann.

Deshalb werde ich über kurz oder lang auch für Uwe professionelle Unterstützung anfragen. Es wäre anmaßend, wenn ich behaupten würde, ich könnte den Job eines guten Sozialarbeiters oder Psychologen übernehmen - aber ein bißchen Aufmerksamkeit hilft, so denke ich, als Starthilfe in die richtige Richtung.

Schade, dass wir uns an dem Abend gar nicht persönlich gesehen haben, aber das holen wir dann spätestens beim SocialCamp im Oktober nach.

Also nochmal: Vielen Dank für die guten Punkte und Anregungen. Und an Basti: du siehst das ganz richtig: Wenn die Aktion aus dem Ruder laufen sollte, breche ich rechtzeitig ab bzw. übergebe die Sache an jemanden, der es handlen kann.

Liebe Grüße
Ole Seidenberg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Ulrich,</p>
<p>vielen Dank für deinen m.E. sehr gut reflektierenden Beitrag und deine berechtigte Kritik bzw. deine realistische Darstellung meines Kurz-Vortrages und der Aktion Uwe.</p>
<p>Ich kann das so unbedingt teilen &#8211; habe gerade heute mit einer Journalistin ausgiebig auch die Nachteile der &#8220;Einzelschicksals-Darstellung&#8221; und das potenzielle Risiko der Dramatisierung diskutiert. Auch hat sich das Obdachlosenmagazin Hinz und Kunzt bei mir gemeldet, um ähnliche Bedenken zu thematisieren. Ich kann das nur gutheißen und denke: Wir müssen allesamt noch eine Menge lernen, um dieses neue Medium sorgsam und vorsichtig, sowie den jeweiligen Menschen gerecht anzuwenden. </p>
<p>Ich denke aber, dass man auch bei solchen Einzel-Darstellungen langfristig (ähnlich, wie es bei Kinderpatenschaften schon der Fall ist) das Geld dann zwar möglicherweise über die transparente Darstellung einzelner Fälle sammelt, es dennoch aber keine rein zweckgebundenen Spenden, sondern leichte Umverteilungen (also einen kleinen Solidaranteil pro Spende) geben muss. </p>
<p>Nur so kann verhindert werden, dass nur das hübscheste Baby oder der dramatischste Fall von Obdachlosigkeit Spenden erhält&#8230; außerdem sollten m.E. nachwievor ausgebildete Experten entscheiden, wo die Not am größten ist und wie hier vorgegangen werden kann.</p>
<p>Deshalb werde ich über kurz oder lang auch für Uwe professionelle Unterstützung anfragen. Es wäre anmaßend, wenn ich behaupten würde, ich könnte den Job eines guten Sozialarbeiters oder Psychologen übernehmen &#8211; aber ein bißchen Aufmerksamkeit hilft, so denke ich, als Starthilfe in die richtige Richtung.</p>
<p>Schade, dass wir uns an dem Abend gar nicht persönlich gesehen haben, aber das holen wir dann spätestens beim SocialCamp im Oktober nach.</p>
<p>Also nochmal: Vielen Dank für die guten Punkte und Anregungen. Und an Basti: du siehst das ganz richtig: Wenn die Aktion aus dem Ruder laufen sollte, breche ich rechtzeitig ab bzw. übergebe die Sache an jemanden, der es handlen kann.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Ole Seidenberg</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nonprofits-vernetzt.de &#187; &#8220;Aktion Uwe&#8221; - Entwicklungen im Online-Fundraising und wie Nonprofits darauf reagieren sollten</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2009/02/05/socialbar-expertentalk-und-lerneffekte/comment-page-1/#comment-84</link>
		<dc:creator>Nonprofits-vernetzt.de &#187; &#8220;Aktion Uwe&#8221; - Entwicklungen im Online-Fundraising und wie Nonprofits darauf reagieren sollten</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 17:24:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Fakten, sondern auch Lebensgeschichten hören. Egal wie man zu dieser Entwicklung steht - diesem Trend zur Dramatisierung und Inszenierung wird man nicht entkommen können. Außer man wählt als NPO bewusst einen anderen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Fakten, sondern auch Lebensgeschichten hören. Egal wie man zu dieser Entwicklung steht &#8211; diesem Trend zur Dramatisierung und Inszenierung wird man nicht entkommen können. Außer man wählt als NPO bewusst einen anderen [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Basti Schwiecker</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2009/02/05/socialbar-expertentalk-und-lerneffekte/comment-page-1/#comment-82</link>
		<dc:creator>Basti Schwiecker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 14:18:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kampagne20.de/?p=121#comment-82</guid>
		<description>Gebe Dir Recht, dass die Referate dieses mal durchwachsen waren und will mich selbst da gar nicht ausnehmen (hätte mich sicherlich besser vorbereiten können).

Was LXDE angeht, so hat mich weniger der werbliche Auftritt gestört, sondern viel mehr die Tatsache, dass der Nutzen des Produktes – Linux schneller machen (so hab ich‘s verstanden) – wahrscheinlich nur für eine sehr, sehr kleine Zielgruppe relevant ist. Denke hier hätte man, auch für mich, eher grundsätzlich darauf eingehen sollen, dass man mit freier Software Geld sparen kann (nicht zuletzt für NPOs interessant) und dies gar nicht so schwer sein muss. Ne kurze Frage in die Runde wer denn schon Linux nutzt hätte am Anfang sicherlich viel gebracht.

Ole Vortrag wiederum fand ich extrem spannend, auch wenn die von Dir eingebrachten Bedenken sicherlich nicht falsch sind. Frage mich halt, inwiefern man mit Menschen experimentieren darf, auch wenn es der Guten Sache dienen soll. So oder so vertraue ich darauf, dass Ole die Aktion im Zweifelsfall rechtzeitig abbricht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gebe Dir Recht, dass die Referate dieses mal durchwachsen waren und will mich selbst da gar nicht ausnehmen (hätte mich sicherlich besser vorbereiten können).</p>
<p>Was LXDE angeht, so hat mich weniger der werbliche Auftritt gestört, sondern viel mehr die Tatsache, dass der Nutzen des Produktes – Linux schneller machen (so hab ich‘s verstanden) – wahrscheinlich nur für eine sehr, sehr kleine Zielgruppe relevant ist. Denke hier hätte man, auch für mich, eher grundsätzlich darauf eingehen sollen, dass man mit freier Software Geld sparen kann (nicht zuletzt für NPOs interessant) und dies gar nicht so schwer sein muss. Ne kurze Frage in die Runde wer denn schon Linux nutzt hätte am Anfang sicherlich viel gebracht.</p>
<p>Ole Vortrag wiederum fand ich extrem spannend, auch wenn die von Dir eingebrachten Bedenken sicherlich nicht falsch sind. Frage mich halt, inwiefern man mit Menschen experimentieren darf, auch wenn es der Guten Sache dienen soll. So oder so vertraue ich darauf, dass Ole die Aktion im Zweifelsfall rechtzeitig abbricht.</p>
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