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	<title>Kampagne 2.0 - Campaigning von NGO- und Nonprofit-Organisationen &#187; Beispiele aus der Praxis</title>
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		<title>Kurz notiert: Youtube für NGOs, Online-Pressekonferenz und Promis auf Facebook</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 13:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Lieber Campaigner/innen, liebe Leser/innen, wir wünschen Euch und Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012, vor allem auch bei allen Kampagnenaktionen, die ihr und Sie anpacken. Im folgenden ein paar Anregungen, über die wir in den letzten Tagen gestolpert sind:</p> Youtube für NGOs: Das Project for Awesome (P4A) schafft auf Youtube Aufmerksamkeit für NGO-Anliegen. <p><a href="http://www.kampagne20.de/2012/01/02/kurz-notiert-02-01-2012/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Campaigner/innen, liebe Leser/innen, wir wünschen Euch und Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012, vor allem auch bei allen Kampagnenaktionen, die ihr und Sie anpacken. Im folgenden ein paar Anregungen, über die wir in den letzten Tagen gestolpert sind:</p>
<ul>
<li><strong>Youtube für NGOs:</strong> Das <a href="http://www.projectforawesome.com/" target="_blank">Project for Awesome (P4A)</a> schafft auf Youtube Aufmerksamkeit für NGO-Anliegen. 2010 sorgte es für 10 Millionen Video-Views, generierte zehntausende Dollar Spenden und war auf Twitter für 36 Stunden Trending Topic. Hunter Walk, Direktor des Youtube-Produktmanagements <a href="http://http://www.socialbrite.org/2011/12/16/youtubes-viral-stars-the-new-nonprofit-ambassadors/" target="_blank">beschreibt P4A und wie Nonprofits Youtube nutzen können</a>.</li>
<li><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/gp-unfriend-coal.jpg"><img src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/gp-unfriend-coal-150x150.jpg" alt="" title="Die Greenpeace-Kampagne &quot;Unfriend Coal&quot; war nach 20 Monaten erfolgreich (Foto: Greenpeace)" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-704" /></a><strong>Kampagnen-Timeline</strong>: Knapp zwei Jahre hat Greenpeace Druck auf Facebook gemacht, den eigenen Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen zu decken (&#8220;Unfriend Coal&#8221;). Nachzulesen sind die Kampagnenschritte in einer <a href="http://www.greenpeace.org/international/en/campaigns/climate-change/cool-it/ITs-carbon-footprint/Facebook/" target="_blank">Zeitleiste</a>, die <a href="http://www.clicktivist.org/2011/12/clicktivist-victory-facebook-unfriends-coal/trackback/" target="_blank">Clicktivist.org zur Nachahmung empfiehlt</a>.</li>
<li><strong>Online-Pressekonferenz</strong>: Während hierzulande bei vielen NGO noch Ratlosigkeit besteht, was denn nun von Google+ zu halten ist und ob und wie man mitmachen soll, <a href="http://fairsay.com/blog/using-a-google-hangout-for-an-online-press-conference-1" target="_blank">schildert Alison Raynolds</a> vom International Tibet Network, wie man mit &#8220;Hang out&#8221; auf Google+ eine (dezentrale) <a href="http://www.tibetnetwork.org/press-conference" target="_blank">Online-Pressekonferenz</a> abhält.</li>
<li><strong>Prominente auf Facebook</strong>: Fünf finnische Prominente haben für einige Tage ihr Facebook-Profil zur Verfügung gestellt und so den Dalit (&#8220;Unberührbare&#8221;) in Nepal eine Stimme gegeben. Die Reaktionen auf ungewohnte Profilfotos und Statusupdates waren überwältigend, <a href="http://www.frogloop.com/care2blog/2011/12/19/a-voice-for-the-voiceless-an-innovative-facebook-advocacy-ca.html" target="_blank">berichten die Macher</a>:<br />
<iframe width="450" height="259" src="http://www.youtube.com/embed/vdtqxHUjHAE?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
</li>
</ul>
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		<title>Mehr als nur eine Fanseite: was NGOs noch mit Facebook machen können</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 12:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Facebook ist inzwischen auch in Deutschland das soziale Netzwerk Nummer Eins. Und kaum eine kampagnenorientierte NGO kann es sich noch erlauben keinen Facebook-Auftritt zu haben &#8211; schliesslich hat das Netzwerk inzwischen mehr als 20 Millionen aktive Nutzer in der Bundesrepublik. Die meisten Organisationen haben sich auf Facebook eine Fanpage eingerichtet, posten dort (mehr oder <p><a href="http://www.kampagne20.de/2011/08/12/mehr-als-nur-eine-fanseite-was-ngos-noch-mit-facebook-machen-konnen/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/facebook-logo2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-196" title="facebook-logo2" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/facebook-logo2-300x112.jpg" alt="" width="300" height="112" /></a>Facebook ist inzwischen auch in Deutschland das soziale Netzwerk Nummer Eins. Und kaum eine kampagnenorientierte NGO kann es sich noch erlauben keinen Facebook-Auftritt zu haben &#8211; schliesslich hat das Netzwerk inzwischen mehr als 20 Millionen aktive Nutzer in der Bundesrepublik. Die meisten Organisationen haben sich auf <a href="http://www.kampagne20.de/2011/02/15/die-neue-facebook-seiten-fur-ngos-und-kampagnen/">Facebook eine Fanpage eingerichtet</a>, posten dort (mehr oder minder) regelmässig Updates und kommen mit Unterstützern und Interessenten ins Gespräch. Vielfach sind auf den Organisations-Webseiten inzwischen auch &#8216;gefällt mir&#8217;-Buttons integriert, doch viel mehr passiert nicht. Dass man Facebook auch viel intensiver nutzen kann, haben wir bereits in unserem <a href="http://www.kampagne20.de/2010/10/29/voll-auf-facebook-die-tiger-kampagne-des-wwf/">Beitrag zur WWF-Tiger-Kampagne</a> vorgestellt. Doch seither hat sich viel getan -  Facebook hat viele neue Features eingeführt und insbesondere mit dem <a href="https://developers.facebook.com/docs/opengraph/" target="_blank">Open Graph</a> eine Möglichkeit geschaffen, wie auch externe Webseiten das Wissen um soziale Beziehungen innerhalb Facebooks nutzbar machen können.</p>
<p>In einer kleinen Serie werden wie deshalb in den kommenden Wochen Organisationen vorstellen, die Facebook für mehr nutzen als &#8220;nur&#8221; für eine Fanpage. Den Anfang macht die gemeinnützige Spendenplattform <a href="http://www.betterplace.org">betterplace.org</a>, für die ich tätig bin. betterplace.org ist eine offene Plattform, auf der Organisationen und Privatpersonen aus dem In- und Ausland soziale Projekte vorstellen und für diese Spenden sammeln können. Bei der Projektvorstellung stehen Transparenz, Offenheit und Kommunikation im Mittelpunkt. Als entscheidenen Faktor sieht betterplace.org das Thema Vertrauen. Nur wer einer Organisation oder einer Einzelperson vertraut, wird dieser sein Geld in Form einer Spende &#8220;anvertrauen&#8221;. Durch die weite Verbreitung von Facebook hat sich betterplace.org nun entschieden die bestehenden Vertrauensmechanismen mit Hilfe der Facebook-API (Schnittstelle) zu ergänzen.</p>
<p>Der Grundgedanke ist dabei folgender: umso näher ein Interessent sich einem auf betterplace.org vorgestellten Projekt fühlt, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er es unterstützen wird. Deshalb können Interessenten, die sich bei betterplace.org mit ihrem Facebook-Account eingeloggt haben, sehen, ob Freunde oder Bekannte von ihnen in einer Beziehung zu dem Projekt stehen: hat meine Schulfreundin vielleicht dieses Projekt bereits bespendet? Oder hat mein Studienkollege es besucht? Oder kennt meine Cousine sogar den Projekt-Verantwortlichen? All diese Informationen bildet betterplace.org auf einer Karte ab. Natürlich sind diese Informationen nicht für alle sichtbar, sondern immer nur für den jeweiligen Nutzer, dem auch immer nur die möglichen Beziehungen seiner Facebook-Freunde (welche auch bei betterplace.org registriert sind) angezeigt werden. Die Informationen bleiben also quasi &#8220;in der eigenen Famile&#8221;. Wie das genau aussieht, zeigen diese beiden Karten-Ausschnitte, die der <a href="http://www.betterplace.org/de/projects_map" target="_blank">betterplace.org Karte</a> entnommen sind:</p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-08-10-um-10.03.13.png"><br />
</a><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-08-10-um-10.03.131.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-675" title="Bildschirmfoto 2011-08-10 um 10.03.13" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-08-10-um-10.03.131-1024x524.png" alt="" width="640" height="327" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-08-10-um-10.08.411.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-676" title="Bildschirmfoto 2011-08-10 um 10.08.41" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-08-10-um-10.08.411-1024x514.png" alt="" width="640" height="321" /></a></p>
<p>Der obere Ausschnitt zeigt die Standard-Karte, auf welcher mit grünen Symbolen alle Projekte angezeigt sind, die auf betterplace.org aktiv sind. Per Mouse-Over wird der Name des Projekts angezeigt, per Klick öffnet sich ein Kasten mit einer Kurzinformation zum Projekt. Loggt man sich nun per Facebook ein, erhält man den unteren Ausschnitt zu sehen. Neben den grünen Symbolen gibt es nun auch blaue Symbole auf der Karte zu sehen. Die blauen Symbole markieren Projekte zu denen meine Facebook-Freunde eine Beziehung haben. In der Kurzinformation wird dem Nutzer dann genauer angezeigt welche Art von Beziehung welcher meiner Freunde zu diesem Projekt hat. Diese Art der Vertrauens-Empfehlungen nutzen in Deutschland bisher insbesondere Online-Medien, wie z.B. <a href="http://www.spiegel.de" target="_blank">SpiegelOnline</a>, die dem Leser anzeigen, welche Artikel seine Facebook-Freunde empfehlen oder verbreiten. Viele weitere Anwendungsmöglichkeiten sind im Rahmen des OpenGraphs denkbar und können auch für NGOs zahlreiche Chancen bieten &#8211; insbesondere dort wo es um vertrauensvolle Empfehlungen geht.</p>
<p>In der nächsten Folge unserer kleinen Facebook-Serie werden wir uns mit dem Thema Facebook-Apps und -Spiele befassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Karten für Kampagnen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 13:50:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Landkarten geben den Menschen seit jeher Orientierung. Thematische Karten erweitern das Wisseun um einen Ort oder eine Region. So ist es kaum verwunderlich, dass auch das Internet diesen Ansatz aufgenommen und inzwischen massiv erweitert. Seit dem Start von GoogleMaps im Jahre 2005 ist nahezu jeder Ort auf dieser Welt über das Internet zu erforschen <p><a href="http://www.kampagne20.de/2011/08/09/karten-fur-kampagnen/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Landkarten geben den Menschen seit jeher Orientierung. Thematische Karten erweitern das Wisseun um einen Ort oder eine Region. So ist es kaum verwunderlich, dass auch das Internet diesen Ansatz aufgenommen und inzwischen massiv erweitert. Seit dem Start von <a href="http://maps.google.com/" target="_blank">GoogleMaps</a> im Jahre 2005 ist nahezu jeder Ort auf dieser Welt über das Internet zu erforschen &#8211; inzwischen auch mit Hilfe von Satellitenfotos oder gar 3D-Straßenansichten. Und sowohl GoogleMaps als auch OpenSource-Anbieter wie <a href="http://www.openstreetmap.org/" target="_blank">OpenStreetMap</a> bieten inzwischen jedem Internetnutzer die Möglichkeit eigene, individuell angepasste, Karten zu erstellen.</p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-08-09-um-12.30.281.png"><img class="size-medium wp-image-651 alignleft" title="Bildschirmfoto 2011-08-09 um 12.30.28" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-08-09-um-12.30.281-300x194.png" alt="" width="300" height="194" /></a>Somit ist es auch kaum verwunderlich, dass sich inzwischen immer mehr NGOs dem Thema angenommen haben und individuelle Karten erstellen und nutzen. Im einfachsten Sinne können Karten dabei genutzt werden, um bestehende Informationen zu visualisieren. So nutzt zB die Deutsche Aidshilfe eine <a href="http://www.welt-aids-tag.de/aktionen/index.php?sType=landkarte" target="_blank">Karte, um ihre Aktivitäten abzubilden</a>. Spannend wird es, wenn die Nutzer der Internetseite eigene Inhalte oder Aktivitäten auf der Webseite abbilden können. So visualisiert zB die Aktion Deine Stimme gegen Armut ihre <a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/" target="_blank">Unterstützer auf einer Deutschlandkarte</a>. Gerade für dezentral agierende Organisationen ergeben sich daraus zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.</p>
<p>Richtig spannend werden Karten aber dann, wenn sie sich mit ortsbezogenen Echtdaten verknüpfen lassen: sprich Nutzer vor Ort aktuelle Informationen in die Karten einfliessen lassen. Als Paradebeispiel hierfür gilt das sogenannte <em>Crisis-Mapping</em> von <a href="http://www.ushahidi.com/" target="_blank">Ushahidi</a>. Deren Open Source Plattform ermöglicht die Darstellung von Echtzeit-Informationen auf Karten. Dies kam z.B. beim Erdbeben in Haiti zum Einsatz, wo Betroffene per SMS Hilferufe bzw Hilfsangebote in die Karten einfliessen lassen konnten. Ein Heer von Freiwilligen half dabei die eingehenden Informationen zu sortieren und zu validieren. Dies funktionierte so gut, dass sowohl Hilfsorganisationen als auch staatliche Einrichtungen so wie die US Armee diese Karten nutzen. Die Karte ist noch heute in Gebrauch und kann <a href="http://www.noula.ht/" target="_blank">hier angesehen</a> werden. Seit kurzem bietet Ushaidi auch eine eigene <a href="http://download.ushahidi.com/" target="_blank">mobile App</a> an, so dass auch über ein Smartphone Informationen ohne Zeitverlust weitergeleitet bzw. direkt auf der Karte eingetragen werden können.</p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-08-09-um-15.11.06.png"><img class="alignright size-medium wp-image-657" title="Bildschirmfoto 2011-08-09 um 15.11.06" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-08-09-um-15.11.06-300x249.png" alt="" width="300" height="249" /></a>Dass das Crisis-Mapping auch in Industrieländern bestens funktioniert, zeigten jüngste Einsatzgebiete wie <a href="http://www.sinsai.info/ushahidi/" target="_blank">Japan</a> oder <a href="http://brixton811.crowdmap.com/" target="_blank">London</a>. Bei den Ausschreitungen in London zeigte sich, dass auch GoogleMaps inzwischen sehr gut für das Crisis-Mapping nutzbar ist. So wurde <a href="http://maps.google.co.uk/maps/ms?msid=207192798388318292131.0004aa01af6748773e8f7&amp;msa=0&amp;ll=51.558503,-0.055275&amp;spn=0.114195,0.298691" target="_blank">diese Karte</a> mit den kostenlosen <a href="http://www.google.com/nonprofits/checklist.html" target="_blank">Google Non-Profit-Tools</a> erstellt. Die Hauptaufgabe für jede NGO bei der Verarbeitung solcher Echtzeit-Informationen bleibt aber die Überprüfung der eingehenden Hinweise. Gerade bei Katastrophen kann dies schnell zu einer Mammut-Aufgabe werden.</p>
<p>Die immer weiter verbreitete Nutzung von internetfähigen Smartphones (in Deutschland haben derzeit ca. 23% der Konsumenten ein solches Telefon), ermöglicht NGOs aber auch neue Kampagnenmöglichkeiten in Verbindung mit Karten. So ist zB <a href="http://www.frankfurt-gestalten.de/" target="_blank">Frankfurt Gestalten</a> entstanden, die Bürgern die Möglichkeit der Kartierung von Problemen in der Mainmetropole gibt. Bürger können auf Probleme aufmerksam machen, Verbesserungen vorschlagen oder sich zu Initiativen zusammentun, um die jeweiligen Themen auch mit ihren Lokalpolitikern zu besprechen. Die Partei Die Grünen/Bündnis90 hat diese Idee in ihrem <a href="http://gruene-berlin.de/da-m%C3%BCssen-wir-ran" target="_blank">Berliner Wahlkampf</a> aufgegriffen. Sie fordert die Wähler auf ihnen Aufgaben zu stellen, denen sich die Partei dann widmen soll. Konkret bedeutet dies, dass der Nutzer aufgefordert wird Probleme auf einer Karte zu markieren und eine Frage zu stellen, welche dann von Mitgliedern der Partei beantwortet werden. Dies funktioniert auch mit einer <a href="http://itunes.apple.com/de/app/die-grunen-da-mussen-wir-ran!/id451760890?ls=1&amp;mt=8" target="_blank">mobilen App</a>. Ähnlich funktioniert auch <a href="http://www.wheelmap.org" target="_blank">wheelmap.org</a>: dort können Nutzer auf einer Karte ablesen, ob ein Ort (z.B. Restaurant, Behörde oder Laden) rollstuhlgerecht ist. Mit einer mobilen App können zudem beständig neue Orte und ihre Zugänglichkeit für Rollstullfahrer in die Karte eingetragen werden.</p>
<p>Auf der Basis dieser Beispiele lassen sich viele Nutzungsmöglichkeiten für NGOs konstruieren. Gerade durch die zunehmende Mobilität und die immer weiter verbreitete mobile Internetnutzung, lassen sich Karten dabei auch immer besser für Kampagnen nutzen. Sei es durch das einfache Sammeln von Informationen und deren Kartierung (s.o.), sei es durch die Nutzung von sogenannten Check-Ins an relevanten Orten (vgl. die Kampagne von <a href="http://foursquare.shelter.org.uk/" target="_blank">Shelter Scotland</a>) oder sei es durch die einfache Aufbereitung von Informationen in Karten (wie es zB mit Stepmap einfach machbar ist: <a href="http://www.stepmap.de/karte/hungersnot-horn-von-afrika-158798" target="_blank">Beispiel Hungersnot in Ostafrika</a>). Welche Beispiele von Kartennutzungen durch NGOs kennt Ihr?</p>
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		<title>Deine Stimme ist unser Joker: Storytelling in der Praxis</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 21:45:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Wie motivieren NGOs ihre Unterstützer, aktiv zu werden und sich an einer Kampagne zu beteiligen? Dramatische Statistiken zeigen (attraktiv aufgemacht in einer schicken Infografik)? Prominente Unterstützer zeigen, denen es &#8220;normale&#8221; Menschen nachtun, wie es aktuell bspw. der WWF in seinem Wald.Meister-Kampagnenclip macht? Letzteres ist nach meinem Eindruck in den vergangenen zwei bis drei Jahren <p><a href="http://www.kampagne20.de/2011/05/31/deine-stimme-ist-unser-joker-storytelling-in-der-praxis/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/A6Quer_Max_03_1200.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-620" title="Max (15): Engagiert sich mit einem &quot;persönlichen Rockgipfel&quot; gegen Armut" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/A6Quer_Max_03_1200-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a>Wie motivieren NGOs ihre Unterstützer, aktiv zu werden und sich an einer Kampagne zu beteiligen? Dramatische Statistiken zeigen (attraktiv aufgemacht in einer <a href="http://www.one.org/data/de/daten/sub-sahara-afrika/">schicken Infografik</a>)? Prominente Unterstützer zeigen, denen es &#8220;normale&#8221; Menschen nachtun, wie es aktuell bspw. der WWF in seinem <a href="http://youtu.be/dnnYskEy8_A">Wald.Meister-Kampagnenclip</a> macht? Letzteres ist nach meinem Eindruck in den vergangenen zwei bis drei Jahren seltener geworden, stattdessen ist Storytelling angesagt.</p>
<p>Maike Gosch und Julius van der Laar haben <a href="http://vimeo.com/22549574">bei der diesjährigen re:campaign eindrucksvoll gezeigt</a>, worum es geht: Schaffe Platz in der Kampagne für die einfachen Unterstützer, lass sie ihre Geschichte erzählen, zeige, wie sie einen Beitrag zu Veränderung leisten können. Das zeigt den Aktiven Wertschätzung und den potenziell Aktiven, dass man kein Promi sein muss, um etwas zu erreichen. Dieser Artikel beschreibt, wie die <a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de">Aktion &#8220;Deine Stimme gegen Armut&#8221;</a>, für die ich arbeite, genau das gerade versucht.</p>
<p>Das Ziel der Aktion ist es insgesamt, politischen Druck zu machen, damit mehr und bessere weltweite Armutsbekämpfung geleistet wird. Insbesondere steht in diesem Jahr die Steigerung der Entwicklungszusammenarbeit im Mittelpunkt. Die Entscheider sollen den &#8220;Einsatz erhöhen&#8221;. Im Rahmen der <a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/jokerfotoreihe.html">Fotoreihe &#8220;Deine Stimme ist unser Joker&#8221;</a> zeigen wir neun junge Menschen, die bereits aktiv sind &#8211; prominente Vorbilder sozusagen. Ihr Engagement steht im Mittelpunkt, verbunden mit der Frage: &#8220;Was ist Dein Einsatz?&#8221;</p>
<p><strong>Sport in Schwerin, Umweltschutz in Peru</strong></p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/A6Quer_Pugalvani_03_1200.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-621" title="Die indische Studenin Pugalvani gibt nachmittags Förderkurse für Kinder aus ihrem Dorf" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/A6Quer_Pugalvani_03_1200-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a>Jede Woche erscheint ein Fotomotiv (auf Facebook) und die dazugehörige Geschichte (im Blog). Es werden nicht nur Jugendliche aus Deutschland gezeigt, sondern auch junge Menschen aus Entwicklungsländern. Die Botschaft: Weltweit engagieren sich Menschen gegen Armut.</p>
<p>Die deutschen Geschichten drehen sich um Aktivisten von &#8220;Deine Stimme gegen Armut&#8221;. Da ist <a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/blog/2011/05/24/max-persoenlicher-rockgipfel-gegen-armut/" target="_blank">Max</a>, Schüler aus Berlin, der selbst aktiv geworden ist, weil ihm globale Themen in der Schule zu kurz kommen. <a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/blog/2011/05/10/toni-und-mareike-da-stimmt-der-einsatz/" target="_blank">Toni und Mareike</a> aus Thüringen rütteln mit Songs mit kritischen Texten auf und Handballtrainer Steffen ließ den Schriftzug der Aktion auf Trikots drucken. Die Geschichten erzählen von der Motivation der Aktiven und ihren Erfahrungen. Die Motive sind so ausgewählt, dass sie verschiedene Lebenswelten von Jugendlichen tangieren (Schule, Musik, Sport, Hobby/Fotografie) und regional verteilt sind (Schwerin bis Friedrichshafen). Sie sollen zeigen: Jede/r kann mit einfachen Mitteln in seinem Umfeld aktiv werden für ein politisches Anliegen.</p>
<p>Die Geschichten aus Bangladesch, Indien, Peru und Uganda haben Hilfsorganisationen beigesteuert, die &#8220;Deine Stimme gegen Armut&#8221; unterstützen. Die 15jährige <a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/blog/2011/05/31/raka-15-starker-auftritt-fuer-frauenrechte/">Raka</a> thematisiert mit ihrer Theatergruppe in Bangladesch die Diskriminierung von Frauen, worüber das Publikum außerhalb des Theaters nicht sprechen würde. Die indische Studentin <a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/blog/2011/04/19/vom-steinbruch-zur-bildungsministerin/" target="_blank">Pugalvani</a> gibt nach der Uni Förderkurse für Kinder ihres Dorfes und der 14-jährige <a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/blog/2011/05/17/jhoenmert-ein-praesident-nimmt-wasserproben/" target="_blank">Jhoenmert</a> kämpft in Peru gegen Umweltverschmutzung durch den Bergbau.</p>
<p>Alle Bilder haben gemeinsam, dass die Models das weiße Armband tragen, das Zeichen der Kampagne und irgendwo auf dem Bild eine &#8220;Joker-Karte&#8221; zu sehen ist, das diesjährige Kampagnensymbol. Durch die wochenweise Veröffentlichung können wir neun Wochen frischen Content liefern. Werbeanzeigen bei Facebook machen User auf die Geschichten aufmerksam. Weil die beteiligten Organisationen die Bilder ebenfalls in ihrer Arbeit nutzen, entsteht zusätzliche Aufmerksamkeit.</p>
<p><strong>Zwischenfazit: Die Aufmerksamkeit ist gestiegen</strong></p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/zugriffe-fotoreihe-edit.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-631" title="Blogstatistiken zur Fotoreihe &quot;Deine Stimme ist unser Joker&quot;" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/zugriffe-fotoreihe-edit.jpg" alt="" width="500" /></a></p>
<p>Die Fotoreihe hat bis jetzt Aufmerksamkeit für die Aktion gebracht, zu sehr positivem Feedback von und Interaktion mit den Unterstützern geführt. Der Traffic im Blog, wo die Geschichten stehen, ist deutlich angestiegen (siehe Grafik, der grüne Bereich zeigt die bisherige Laufzeit der Fotoreihe). 19 Prozent der Blogbesucher seit Start der Veröffentlichungen kamen direkt von einem Facebook-Tab, den wir für die Fotoreihe eingerichtet haben (seit Bild 2).</p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/tonimareike-feedback.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-622" title="Tolles Feedback auf die Geschichten von Aktiven bei Facebook" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/tonimareike-feedback-300x225.jpg" alt="" width="200" /></a>Interessant ist, dass das Interesse unserer Newsletter-Abonenten an den Geschichten groß war: Wenn sie sich in den Blog geklickt haben, haben sie dort nicht nur deutlich mehr Seiten aufgerufen als andere User, sie haben sich auch dreimal so lange aufgehalten, wie der Durchschnitt &#8211; mutmaßlich um die Geschichten zu lesen. Aus Sicht von entwicklungspolitischer Kommunikationsarbeit ist die Beobachtung relevant, dass Geschichten aus Entwicklungsländern (Bilder 1, 3, 5) weniger Interesse bzw. Klicks erzeugen als Geschichten aus Deutschland (Bilder 2, 4, 6).</p>
<p>Das gute Feedback auf die Bilder und Geschichten ist vor allem auf Facebook zu sehen: Kaum eine Geschichte hat weniger als 100 &#8220;Likes&#8221;, die Kommentare sind rundweg positiv (siehe Screenshot). Durch Facebook-Werbeanzeigen stieg zusätzlich die Fanzahl insgesamt deutlich an.</p>
<p><strong>Voting und Postkarten: Der Schritt in die Offline-Welt</strong></p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsga-evalyne.qrcode.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-626" title="QR-Codes auf Postkarten führen direkt zur Aktivisten-Geschichte im Blog" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsga-evalyne.qrcode-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn alle Geschichten veröffentlicht sind, wird es im Sommer ein Voting über die eindrücklichsten und motivierendsten Geschichten aus Deutschland und armen Ländern geben. Wir versprechen uns von der Mitmachaktion nicht nur eine Aktivierung unserer Unterstützerschaft, sondern auch verstärkte Aufmerksamkeit für die Geschichten &#8211; nicht zuletzt durch die Werbung der beteiligten NGOs für &#8220;ihre&#8221; Süd-Motive.</p>
<p>Die zwei &#8220;Gewinnermotive&#8221; werden auf Postkarten gedruckt und an Schulen verteilt &#8211; unmittelbar vor der Aktionswoche vom 10. bis 18. September, die den Höhepunkt von &#8220;Deine Stimme gegen Armut&#8221; in 2011 darstellen wird. QR-Codes, die direkt zu den Geschichten führen, werden auf den Postkarten nicht fehlen. Das war gleichzeitig der Anlass, ein Mobile-Theme im WordPress-Blog zu installieren.</p>
<p>Wir freuen uns auf Feedback zu dem Konzept der Fotoreihe.</p>
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		<title>Public Viewing im Netz: Livestream von einem NGO-Großevent</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2011/03/10/public-viewing-im-netz-livestream-von-einem-ngo-grossevent/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 20:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Orland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising & Spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Offline-Aktionen: Auf der Straße]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Oxfam hat 30 Stunden lang per Videoübertragung live vom 100-km-Spendenlauf &#8220;Trailwalker&#8221; berichtet. Wie der Livestream umgesetzt wurde, und was die Kampagnenmacher dabei gelernt haben, verraten Euch die Oxfam-Mitarbeiter Robert Dürhager und Judith Orland in diesem Gastbeitrag.</p> <p class="wp-caption-text">Oxfam Trailwalker: Wandern für einen Guten Zweck (Foto: Oxfam Deutschland)</p> <p>Der Oxfam Trailwalker ist der &#8220;härteste und <p><a href="http://www.kampagne20.de/2011/03/10/public-viewing-im-netz-livestream-von-einem-ngo-grossevent/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.oxfam.de">Oxfam</a> hat 30 Stunden lang per Videoübertragung live vom <a href="http://oxfamtrailwalker.de">100-km-Spendenlauf &#8220;Trailwalker&#8221;</a> berichtet. Wie der Livestream umgesetzt wurde, und was die Kampagnenmacher dabei gelernt haben, verraten Euch die Oxfam-Mitarbeiter <a href="http://twitter.com/isophus" target="_blank">Robert Dürhager</a> und <a href="http://twitter.com/charitychick" target="_blank">Judith Orland</a> in diesem Gastbeitrag.</em></p>
<div id="attachment_556" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Trailwalker.jpg"><img class="size-medium wp-image-556" title="Oxfam Trailwalker: Wandern für einen Guten Zweck (Foto: Oxfam Deutschland)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Trailwalker-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Oxfam Trailwalker: Wandern für einen Guten Zweck (Foto: Oxfam Deutschland)</p></div>
<p>Der <strong>Oxfam Trailwalker</strong> ist der &#8220;härteste und aufregendste Spendenlauf der Welt&#8221;. Teams von je vier Personen laufen oder wandern die 100 km nonstop und haben dazu maximal 30 Stunden Zeit. Um überhaupt starten zu können, muss jedes Team mindestens 2.000 Euro Spenden für Oxfams Bildungsprojekte sammeln. Jedes Vierer-Team hat zwei Unterstützer/innen, die &#8216;ihrem Team&#8217; an den Checkpoints u.a. frische Wäsche reichen, müde Füße massieren und es zum Durchhalten motivieren. Insgesamt waren zum ersten deutschen Trailwalker am 11. und 12. September 2010 im Harz 96 Vierer-Teams am Start und über 800 Helfer/innen vor Ort und auf der Strecke. Das Webteam von Oxfam hat dieses Großevent über die gesamten 30 Stunden live begleitet.</p>
<p>Die größte Herausforderung für uns war die <strong>schwache Internetleitung</strong> in Osterode. Mehr als eine 3Mbit-ADSL-Leitung war nicht drin. Zum Glück bot unser <a href="http://www.livestream.com/trailwalker">livestream.com-Kanal</a>, die Möglichkeit die Qualität des Streams entsprechend niedrig einzustellen. Hinzu kam die schwierige Location. Der Start- und Zielort war über einhundert Meter von unserem Studio mit Internetverbindung entfernet. Um dennoch vom Start und Zieleinlauf senden zu können, mussten wir mit mehreren Routern eine Wlan-Strecke aufbauen.</p>
<p><object width="450" height="300" id="lslibrary" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"><param name="movie" value="http://cdn.livestream.com/grid/LSLibrary.swf?channel=trailwalker&amp;browseMode=true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed name="lslibrary" src="http://cdn.livestream.com/grid/LSLibrary.swf?channel=trailwalker&amp;browseMode=true" width="450" height="300" allowScriptAccess="always" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object>
<div style="font-size: 11px;padding-top:10px;text-align:center;width:450px">Watch <a href="http://www.livestream.com/?utm_source=lsplayer&amp;utm_medium=embed&amp;utm_campaign=footerlinks" title="live streaming video">live streaming video</a> from <a href="http://www.livestream.com/trailwalker?utm_source=lsplayer&amp;utm_medium=embed&amp;utm_campaign=footerlinks" title="Watch trailwalker at livestream.com">trailwalker</a> at livestream.com</div>
<p>Die zweite große Herausforderung war an <strong>Aufnahmen von der 100-km-Strecke</strong> zu kommen. Im Harz ist an UMTS nicht zu denken, weil es teilweise selbst Schwierigkeiten mit dem normalen Handynetz gibt. Deshalb haben wir zwei Filmteams engagiert, die für uns von Checkpoint zu Checkpoint fuhren und kurze Beiträge drehten, die gleich im Auto geschnitten wurden. So erhielten wir alle paar Stunden neue Interviews mit den Helfer/innen an den Checkpoints, Zeitraffer-Impressionen von der Strecke und natürlich Eindrücke von den Teams.</p>
<p>Unser Livestream-Programm bestand aus Kampagnen-Videos, den Beiträgen der Filmteams, Fotostrecken sowie einem stündlichen Live-Update aus dem Studio. Für die stündlichen Live-Updates haben wir Gäste ins Studio eingeladen, unter anderen die Teams nach ihrem 100-km-Lauf.</p>
<p><strong>Liveberichte bringen Einschaltquote</strong></p>
<div id="attachment_558" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/socialmediateam-trailwalker.jpg"><img class="size-medium wp-image-558 " title="Das Social-Media-Team von Oxfam organisierte den Livestream vom Trailwalker (Foto: Oxfam Deutschland)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/socialmediateam-trailwalker-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Das Social-Media-Team von Oxfam organisierte den Livestream vom Trailwalker (Foto: Oxfam Deutschland)</p></div>
<p>Die Zuschauerzahlen belegen: <strong>Livestream ist Public Viewing im Netz</strong>. Pünktlich zum Start des Trailwalkers, am Samstag um 7.30 Uhr morgens, hatten wir bereits 50 Zuschauer. Ab 9 Uhr ist deren Zahl nicht mehr unter 100 gefallen. Zum Abendprogramm zwischen 20 und 22 Uhr, als auch das erste Team nach knapp 14 Stunden ins Ziel kam, waren es über 300 Zuschauer gleichzeitig. Auch am Sonntagmorgen, als die meisten Teams ins Ziel einliefen, hatten wir über 100 Zuschauer. Durchschnittlich sind die Zuschauer gut acht Minuten lang dabei geblieben und haben den Livestream dreimal in den 30 Stunden aufgerufen.</p>
<p>Diese Zahlen zeigen, wie wichtig es ist, die Leute immer wieder abzuholen und <strong>in das Event einzuführen</strong>. Via <strong>Ticker</strong> haben wir die wichtigsten Infos sowie das nächste Update angekündigt. Aber der Ticker allein reicht nicht. Eine <strong>gute Moderation</strong> ist unerlässlich. Aufschlussreich war, dass die meisten Zuschauer bei den Live-Updates dabei waren. Wenn wir Kampagnen-Videos gesendet haben, ging die Zuschauerzahl leicht zurück, um dann bei den Updates wieder zu steigen. Das macht die Moderation umso wichtiger.</p>
<p><span id="more-539"></span></p>
<p>Das Studio übernahm auch die Funktion eines Social-Media-Hubs. Wir haben Fotos auf <a href="http://www.flickr.com/photos/oxfamdeutschland/">Flickr</a> hochgeladen oder daraus Slideshows für den Livestream gebastelt. Über die Livestream-Chatfunktion erkundigten sich Spender, Freunde und Bekannte, wie es &#8216;ihren&#8217; Teams geht oder schickten Grüße an die Läufer. Selbstverständlich haben wir auch regelmäßig via <a href="http://www.facebook.com/oxfam.de">Facebook</a> und <a href="http://twitter.com/oxfam_de">Twitter</a> den aktuellen Stand verbreitet. Das Livestream-Team vor Ort muss also multitaskingfähig sein und sich sowohl mit Bildbearbeitungs- als auch Videoschnittprogrammen auskennen.</p>
<p>Trotz Spenden-Banner oberhalb des Livestream-Players war das Spendenaufkommen im Vergleich zu den von den Teams <strong>gesammelten Spenden gering</strong>. Wenn man mit dem Livestream Spenden generieren will, muss das deutlicher in den Inhalt des Programms eingebaut werden. Auch hier zeigt sich, wie wichtig eine gut geplante Moderation ist, die immer wieder auf die Spenden-Möglichkeit hinweist.</p>
<p>Überrascht hat uns, wie gut sich die Livestream-Übertragung <strong>als Dokumentation eignet</strong>. Die <strong>Videos vermitteln ungefiltert die Atmosphäre</strong>, sind nah am Geschehen und authentisch. Die vielen kleinen Filme, die während des Livestreams entstanden sind, eignen sich hervorragend <strong>für spätere Promozwecke</strong> oder zum Erstellen eines Imagefilms.</p>
<p><strong>Fazit: Einfach und vielfältig, authentisch und dynamisch</strong></p>
<p>Das Tool ‚Internet-Livestream’ ist einfach zu bedienen und bietet vielfältige Möglichkeiten, mit den Zuschauerinnen und Zuschauer ins Gespräch zu kommen. Livestream gehört heutzutage in den Social-Media-Werkzeugkasten von NGOs und eignet sich hervorragend für Sport- und Musik-Events. Livestream zeichnet sich dadurch aus, dass es authentisch, spontan, direkt, ungefiltert und dynamisch ist. Das zusammen vermittelt beim Zuschauer das Gefühl, an einem gemeinsamen Serendipity-Erlebnis teilzuhaben, also das Glück gehabt zu haben, in ein echtes Happening hineingestolpert zu sein.</p>
<p>Auch 2011 werden wir den Trailwalker wieder live begleiten, am 3./4. September im Harz. Wer dabei sein möchte, kann sich in den Livestream einschalten oder, wer noch dichter dran sein will, gründet ein Vierer-Team und macht einfach mit. Anmeldung unter: <a href="http://www.trailwalker.de">www.trailwalker.de</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die neuen Facebook-Seiten: für NGOs und Kampagnen</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2011/02/15/die-neue-facebook-seiten-fur-ngos-und-kampagnen/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 20:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Facebook hat seinen Fanseiten eine größere Überarbeitung gegönnt, die ab März automatisch zum Standard wird. Viele Funktionen sind dazu gekommen und vieles davon kann gerade auch von NGOs gut genutzt werden. Doch was genau ist neu bei den Facebook-Seiten? Wir haben eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Funktionen aufgeschrieben.</p> <p>Zunächst einmal gibt es nun eine <p><a href="http://www.kampagne20.de/2011/02/15/die-neue-facebook-seiten-fur-ngos-und-kampagnen/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook hat seinen Fanseiten eine größere Überarbeitung gegönnt, die ab März automatisch zum Standard wird. Viele Funktionen sind dazu gekommen und vieles davon kann gerade auch von NGOs gut genutzt werden. Doch was genau ist neu bei den Facebook-Seiten? Wir haben eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Funktionen aufgeschrieben.</p>
<p>Zunächst einmal gibt es nun eine eigene Ansichten für Administratoren, sprich die sehen Dinge, die der normale Besucher/Fan einer Facebook-Seite nicht sieht. Dies sind unter anderem Statistiken und Tipps für den Administrator, wie er Facebook noch besser nutzen kann (insbesondere versucht Facebook hier Anzeigen zu verkaufen). So sieht zum Beispiel diese Seite für <a href="http://www.facebook.com/kampagne20" target="_blank">Kampagne2.0</a> aus:</p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/kampagne20-fb.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-528" title="kampagne20-fb" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/kampagne20-fb.jpg" alt="" width="429" height="239" /></a></p>
<p>Für den Besucher/Fan ändert sich die Ansicht und der Aufbau der Seite ebenfalls sehr deutlich. Wie bei privaten Profilen findet sich jetzt zentral oben eine Leiste aus fünf Fotos und die Navigation ist aus den Tabs rechts unter das Logo der jeweiligen Seite gewandert. Facebook verspricht sich hierdurch mehr Aufmerksamkeit für die Navigation, da der Besucher diesen Ort der Navigation eher gewohnt ist. In der rechten Spalte finden sich nun Hinweise darauf wie man mit der jeweiligen Seite interagiert, sprich wer von meinen Freunden auch Fan dieser Seite ist und welche ähnlichen Seiten mir gefallen.</p>
<p>Doch neben dieser auffälligen Änderungen gibt es noch weitere: so ist zum Beispiel das Logo der Seite nur noch 180 Pixel breit. Die Höhe ist auf maximal 540 Pixel beschränkt. Das vorhandene Logo wird automatisch angepasst.</p>
<p>Wirklich toll sind aber zwei ganz neue Funktionen: zum Einen werden Administratoren nun automatisch bei Kommentaren zu ihren Beiträgen per e-mail informiert. Das minimiert die Notwendigkeit seine eigene Seite ständig zu beobachten. Zum Anderen gibt es nun die Funktion Facebook unter dem Seitennamen zu verwenden. Sprich als Administrator kann ich auf fremden Seiten nun nicht mehr nur unter meinem eigenen, sondern auch unter dem meiner Organisation kommentieren bzw. posten. Ein gutes Tool um auch als Organisation in Diskussionen einzugreifen oder aber auch Werbung für die eigene Arbeit zu machen.</p>
<p>Im Sinne der Transparenz ebenfalls schön: man kann alle Administratoren der Seite öffentlich anzeigen, so dass die Besucher/Fans wissen, wer denn hinter der Seite steht bzw. diese betreut.</p>
<p>Und der sicherlich für einige größte Schritt ist, dass Facebook nun iFrames erlaubt, die auf der Fanseite eingesetzt werden können. Also kein arbeiten mehr mit Facebooks eigenener Programmiersprache FBML, sondern es kann nun ein weit verbreiteter Standard eingesetzt werden.</p>
<p>Wer nun Interesse hat die neuen Facebook-Seiten zu nutzen, für den haben wir hier eine kleine Check-Liste zusammengestellt:<span id="more-525"></span></p>
<ol>
<li>Als      erstes muss Facebook-Seite ins neue Design überführt werden. Dies geht      über diesen Link: <a href="http://www.facebook.com/pages/status/" target="_blank">http://www.facebook.com/pages/status/</a> (bitte beachtet:      dieser Schritt kann NICHT rückgängig gemacht werden)</li>
<li>Prüft,      ob Euer Logo weiterhin gut aussieht oder ladet sonst ein neues hoch.</li>
<li>Wählt      Fotos für die zentrale, obere Fotoleiste aus. Facebook zieht automatisch      Bilder aus der Galerie der Seite dorthin. Wenn bisher keine Fotos      vorhanden waren, müssen diese hochgeladen werden. Fotos, die dort nicht      erscheinen sollen, können über das kleine x rechts oben im jeweiligen Foto      entfernt werden. Wichtig ist: die fünf Bilder erscheinen zufällig, man      kann keine feste Reihenfolge festlegen. Die Fotoleiste ist also zum Einen      eine Chance auf zB eine aktuelle Kampagne aufmerksam zu machen, sie muss      aber auch intelligent durch die Einzelbilder geplant sein. Ein Beispiel      hierfür bietet Greenpeace International, die auf ihre Kampagne für ein      ‚grünes’ Facebook aufmerksam machen.<br />
<a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/greenpeace-international.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-526" title="greenpeace-international" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/greenpeace-international.jpg" alt="" width="500" height="417" /></a></li>
<li>Um      die (oder einige der) Administratoren der Seite anzuzeigen, klicke auf      ‚Seite bearbeiten’ und dann links auf ‚Empfohlen’. Dort kannst Du unter      ‚empfohlene Seiteninhaber’ die markieren, die öffentlich angezeigt werden      sollen.</li>
<li>Wie      man nicht als Privatperson, sondern als Organisation auf fremden Seiten      postet, steht bei Facebookmarketing.de ausführlich erklärt: <a href="http://facebookmarketing.de/news/neu-facebook-pages-als-eigener-account-nutzbar">http://facebookmarketing.de/news/neu-facebook-pages-als-eigener-account-nutzbar</a></li>
<li>Und      für alle, die sich mit iframes auskennen, kann das ein entscheidener      Schritt sein um die eigene Seite besonders zu machen, wie es zum Beispiel      Oxfam hier getan haben:<br />
<a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/oxfam-fb.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-530" title="oxfam-fb" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/oxfam-fb.jpg" alt="" width="605" height="424" /></a><br />
iframes können über eine eigene Anwendung eingebunden werden. Wie genau      das funktioniert steht wiederum bei facebookmarketing erläutert (<a href="http://facebookmarketing.de/features/facebook-iframes-einfuhrung-der-tab-apps-als-iframe-fur-facebook-seiten#more-9800">http://facebookmarketing.de/features/facebook-iframes-einfuhrung-der-tab-apps-als-iframe-fur-facebook-seiten#more-9800</a>). Wenn Ihr dann diese iframe (oder eine andere Anwedungs-Seite) als Start Eurer Seite nutzen wollt, so könnt Ihr das ebenfalls einstellen (&#8216;Seite bearbeiten&#8217;, dann links &#8216;Genehmigungen verwalten&#8217; und dort &#8216;Standard-Reiter&#8217;).</li>
<li>Und      wer es noch nicht getan hat, kann schauen welche weiteren      Navigationspunkte er auf seine Seite integrieren könnte. Hierfür stellt      Facebook zahlreiche Anwendungen, wie zB youtube- oder Flickr-Integration,      zur Verfügung. Einfach auf ‚Seite bearbeiten’ und dann links auf      ‚Anwendungen’ klicken.</li>
</ol>
<p>Sind Euch noch weitere Neuigkeiten aufgefallen oder habt Ihr Tipps für die Nutzung? Wir freuen uns über Kommentare!</p>
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		<title>Der Castor-Protest: wo Social Media und Bürgerjournalismus (noch) an ihre Grenzen stossen</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2010/11/08/der-castor-protest-wo-social-media-und-burgerjournalismus-noch-an-ihre-grenzen-stossen/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 20:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die Proteste gegen den Castor-Transport sind spätestens seit Samstag (06.11.2010) das bestimmende Thema in den Medien. Dafür hat auch die große Mobilisierung gesorgt, die seit einigen Wochen on- und offline ablief. Dies wurde unter anderem von Campact (über 70.000 Unterschriften) und avaaz (über 180.000 Unterschriften) mit einem Aufruf gegen die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke flankiert.</p> <p><a href="http://www.kampagne20.de/2010/11/08/der-castor-protest-wo-social-media-und-burgerjournalismus-noch-an-ihre-grenzen-stossen/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/castor.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-452" style="margin: 1px;" title="Greenpeace Online Magazin zum Castor-Protest" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/castor-300x191.jpg" alt="(c) Greenpeace" width="300" height="191" /></a>Die Proteste gegen den Castor-Transport sind spätestens seit Samstag (06.11.2010) das bestimmende Thema in den Medien. Dafür hat auch die große Mobilisierung gesorgt, die seit einigen Wochen on- und offline ablief. Dies wurde unter anderem von <a href="http://www.campact.de/atom2/sn9/signer" target="_blank">Campact (über 70.000 Unterschriften)</a> und <a href="http://avaaz.org/de/ausstieg_jetzt/?fpla" target="_blank">avaaz (über 180.000 Unterschriften)</a> mit einem Aufruf gegen die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke flankiert.<a href="http://www.campact.de/atom2/sn9/signer" target="_blank"></a></p>
<p>Richtig spannend wurde es dann aber zum Protest-Wochenende: würde es den Demonstranten und Campaignern gelingen ihren Protest auch flankierend zu dokumentieren? Wir hatten vor rund eineinhalb Jahren mal eine derartige Liveberichterstattung von einer Demo getestet (<a href="http://www.kampagne20.de/2009/03/31/demo-berichterstattung-der-praxis-test/" target="_self">siehe den Blogeintrag hier</a>) und dabei festgestellt, dass dies möglich, aber auch aufwändig ist. Doch in eineinhalb Jahren entwickelt sich auch die Technik weiter und gerade internetfähige Handys sind seitdem viel mehr verbreitet als damals.<span id="more-450"></span></p>
<p>Zudem boten sich die Proteste gegen den Castor-Transport auch deshalb als Chance für den Bürgerjournalismus (also die Dokumentation durch die Demo-Teilnehmer selbst) an, da im Vorfeld ein überzogener Einsatz der Polizei befürchtet wurde. Und auch, weil die klassischen Medien nur in Ansätzen ihrer Aufgabe nachgekommen sind: Liveübertragungen gab es von dieser Großdemonstration fast gar keine, Sondersendungen wurden ebenfalls nicht gezeigt. Und das bei einem offenbar riesigen Interesse, wie der fortwährende Zusammenbruch des <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/castor-ticker/artikel/1/live-ticker-castor/" target="_blank">Castor-Live-Tickers auf taz.de</a> oder der privaten (und sehr aktuellen) Webseite <a href="http://castorticker.de/" target="_blank">castorticker</a> zeigten. Lobend erwähnt werden müssen in diesem Zusammenhang die twitter-Streams von <a href="http://twitter.com/ReporterZDF" target="_blank">ZDFreporter</a> und (bis Sonntag Abend) <a href="http://twitter.com/zeitonline_pol" target="_blank">ZEITpolitik</a>, die ebenso wie der schon erwähnte taz Ticker zumindest ansatzweise die Lücke der Berichterstattung schlossen.</p>
<p>Doch konnten die Aktivisten und Campaigner eben diese Lücke schliessen? Leider nur teilweise. Es gab einige gute Twitter-Streams (z.B. <a href="http://twitter.com/greenpeace_de" target="_blank">greenpeace_de</a> oder <a href="http://twitter.com/xquer" target="_blank">xquer</a>), aber sehr wenig Original-Stimmen von vor Ort. Stattdessen erfolgten Tausende Re-Tweets aus nicht undeutlichen Quellen, wie auch <a href="http://richin.de/castor-twitter" target="_blank">diese Grafik</a> aufzeigt. Einen Anhaltspunkt wer denn wirklich vor Ort war, gab die <a href="http://www.live-map.de/" target="_blank">Live-Map</a>, die tweets in der Umgebung der Proteste visualisierte &#8211; aber ebenfalls häufig überlastet war. Mithin war man angewiesen auf tweets, die auch gleich Bilder, oder besser noch Videos mitlieferten. Doch die groß geplanten Projekte <a href="http://abschaltentv.tumblr.com/" target="_blank">abschaltenTV</a> oder <a href="http://www.livestream.com/undergroundreports" target="_blank">CastorTV</a> lieferten leider kaum brauchbares Material. <a href="http://www.graswurzel.tv/" target="_blank">GraswurzelTV</a> lieferte immerhin gute Dokumentation nach, streamte aber nicht live. Gerade die fehlenden Video-Livestreams sind in diesem Zusammenhang verwunderlich, funktionierten diese bei den Protesten gegen Stuttgart21 hervorragend. Lag es an den teilweise schwachen (und überlasteten) Mobilfunk-Netzen? An der unübersichtlichen Lage vor Ort, die einherging mit vielen Ortswechseln? Oder ist der Castor-Protest an dieser Stelle noch nicht wirklich im Web2.0 angekommen?</p>
<p>Das <a href="http://de.indymedia.org/stream/rfw.shtml" target="_blank">Radio Freies Wendland streamte immerhin auch ins Internet</a>, aber auch dort gab es oftmals nur verlesene Pressemitteilungen und wenig Live-Reportagen von vor Ort. Dabei hätte sich doch gerade letzteres durch den Einsatz von Tools wie <a href="http://de.1000mikes.com/" target="_blank">1000Mikes</a> angeboten. Also alle Chancen für eine gute und zeitgemässe Demo-Berichterstattung vertan? Nein, sicherlich nicht. Zum Einen kann dieser Artikel nur einen Ausschnitt der Web2.0-Aktivitäten rund um den Castor-Transport widergeben und ich habe bestimmt manches übersehen (gerne in den Kommentaren die entsprechenden Links hinterlassen!), zum anderen gibt es einige sehr gute nachträgliche Dokumentationen im Netz, die tagesaktuell gepflegt wurden. Hier ist insbesondere das <a href="http://castor.greenpeace.de/magazin/#page-0" target="_blank">Greenpeace Online Magazin</a> zu nennen, aber auch das <a href="http://www.inamillionyears.com/" target="_blank">Multimedia-Projekt In A Million Years</a>. Beide zeigen auf was online möglich ist, beide verfügen (offenbar) aber auch über große Budgets. Wie es auch einfach und trotzdem eindrucksvoll geht, zeigen die Nachbarn der österreichischen Zeitung Standard, die mit ihrer <a href="http://derstandard.at/1288659707510/Castor--Atommuell-am-Weg" target="_blank">Castor-Fotostrecke</a> die <a href="http://www.boston.com/bigpicture/" target="_blank">&#8220;Big Picture&#8221;-Idee des Boston Globes</a> kopiert haben.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>den beteiligten Initiativen und NGOs ist es nur vereinzelt gelungen eine Live-Dokumentation ihrer Proteste zu realisieren. Hier scheinen die klassischen Medien definitiv noch nicht überflüssig zu sein &#8211; gerade was das Thema O-Töne und Bewegt-Bild angeht. Im Bereich der Dokumentation werden hingegen die Möglichkeiten des Web2.0 immer besser ausgenutzt. Interessant ist, dass twitter in der Nachrichtenverbreitung (auch unter den Journalisten) bei derartigen Veranstaltungen eine immer größere Bedeutung gewinnt und als Echtzeit-Medium nahezu unschlagbar ist. Welche Tendenzen seht Ihr?</p>
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		<title>Voll auf Facebook: die Tiger-Kampagne des WWF</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2010/10/29/voll-auf-facebook-die-tiger-kampagne-des-wwf/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 19:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[Offline-Aktionen: Auf der Straße]]></category>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Tiger]]></category>
		<category><![CDATA[WWF]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der World Wildlife Fund (WWF) konzentriert sich mit seiner Kampagnenarbeit derzeit auf die vom aussterben bedrohten Tiger. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation gibt es weltweit nur noch 3200 freilebende Tiger, diese Zahl soll sich baldmöglichst wieder erhöhen. Der WWF Deutschland hat diese internationale Kampagne voll aufgegriffen und sie auch online über sämtliche Möglichkeiten <p><a href="http://www.kampagne20.de/2010/10/29/voll-auf-facebook-die-tiger-kampagne-des-wwf/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/wwf.jpg"><img class="size-full wp-image-438 aligncenter" style="margin-top: 1px; margin-bottom: 1px;" title="wwf" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/wwf.jpg" alt="" width="450" height="280" /></a>Der World Wildlife Fund (WWF) konzentriert sich mit seiner Kampagnenarbeit derzeit auf die vom aussterben bedrohten Tiger. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation gibt es weltweit nur noch 3200 freilebende Tiger, diese Zahl soll sich baldmöglichst wieder erhöhen. Der WWF Deutschland hat diese internationale Kampagne voll aufgegriffen und sie auch online über sämtliche Möglichkeiten auf ihrer eigenen Homepage <a href="http://www.wwf.de" target="_blank">wwf.de</a> abgebildet. Dabei wird zum Beispiel auf einen Splash-Banner zurückgegriffen, der die eigentliche WWF-Startseite überdeckt und den Besucher sofort auf das aktuelle Hauptthema hinweist. Ein kurzer Videospot erklärt den Sachverhalt, der nächste Call-To-Action ist bereits der Spendenbutton.</p>
<p>Spannend ist das WWF Deutschland extra für die internet-affinere (und vermutlich jüngere) Zielgruppe einen eigenen Kampagnen-Tab auf Facebook aufgebaut hat. Über die URL <a href="http://www.3200-tiger.de" target="_blank">3200-tiger.de</a> gelangt man auf die WWF-Facebook-Fanseite, die als Startelement eine Unterschriftenaktion beinhaltet. Diese kann man auch unterschreiben ohne bei Facebook Mitglied zu werden, aber die gewünschten Interaktionsmechanismen funtkionieren natürlich erst dann gut, wenn sie von Facebook-Mitgliedern genutzt werden. Dann nämlich wird die Unterstützung für das Tiger-Anliegen auch den eigenen Freunden bei Facebook mitgeteilt.</p>
<p>Besonders interessant an dieser Lösung ist aber die Tatsache, dass der WWF an dieser Stelle einen mutigen &#8211; und wie ich finde &#8211; richtig Schritt getan hat. Sie haben sich von ihrer eigenen Homepage gelöst und sind dahin gegangen, wo sie die internetaffine und junge Zielgruppe vermutet haben: direkt auf ihre Facebook-Fanpage, ohne Umweg über die eigene Homepage. Mit inzwischen über 12 Millionen Nutzer, hauptsächlich aus der Altersgruppe 14 bis 35 (aktuelle Nutzerdaten via <a href="http://facebookmarketing.de/userdata/" target="_blank">Facebookmarketing</a>), bietet Facebook die derzeit beste Grundlage für Social Media basiertes Campaigning.</p>
<p><span id="more-437"></span><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/wwf2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-441" style="margin: 1px;" title="wwf2" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/wwf2.jpg" alt="" width="400" height="322" /></a>Über 31.000 Fans hat die WWF-Facebook-Fanseite inzwischen gefunden &#8211; es wäre interessant zu wissen wie viele von diesen Fans über die Extra-Domain bzw das Tiger-Thema gekommen sind. Damit ist der WFF gleichzeitig eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Fanseiten bei Facebook, bei den NGOs belegen sie sogar den Spitzenplatz. Viele dieser Fans dürften über die Tiger-Kampagne auf die Fanpage gelangt sein, denn die Unterschriftenkampagne haben bereits über 22.000 Menschen mitgezeichnet. Clever daran ist vor allem, dass diese Facebook-Mitglieder eben nicht &#8216;nur&#8217; Fans der Tiger-Kampagne geworden sind, sondern eben von WWF Deutschland an sich. So bleiben sie für die Organisation auch nach Ende der Tiger-Kampagne ansprech- und möglicherweise aktivierbar. Das hier durchaus noch weit größeres Potential besteht, zeigen die Vergleichszahlen aus dem Ausland: so hat beispielsweise der WWF Griechenland über 70.00 Fans und der WFF Indonesien 66.000 Fans.</p>
<p>Hier wird häufig eingewandt, dass der Klick auf den &#8216;gefällt mir&#8217;-Button ein extreme niederschwellige Form der Beteiligung sei, die Fans seien daher keine wirklichen Unterstützer, sondern bequeme Internetnutzer, die glauben ein solcher Klick würde die Welt verändern. Das ist sicherlich nicht ganz verkehrt, doch genau mit diesem Klick beginnt der &#8216;Fan&#8217; seine Beziehung zur Organisation und es liegt an selbiger diese Beziehung auszuweiten und den Fan zu einem wirklichen Unterstützer zu machen. Dies kann alleine schon über regelmässige (und interessante) Status-Meldungen via Facebook passieren. Denn kaum ein Fan klickt später auf den &#8216;gefällt mir nicht mehr&#8217;-Knopf, außer er ist von der Menge der Meldungen genervt oder empfindet sie plötzlich als total irrelevant. Die Absprungrate ist aber eher gering, denn auch hier ist der Facebook-Nutzer eher faul und das Abmelden wurde eine Aktion verlangen. Einer der Top-Manager von Facebook-Kanada, Elmer Sotto, hat diese Chance der Beziehungsbindung erst kürzlich auf dem International Fundraising Congress wieder betont: &#8220;Facebook ist nicht in erster Linie ein Fundraising-Tool, vielmehr dient es dem Aufbau von Beziehungen zu Interessenten und potentiellen Spendern&#8221; (<a href="http://www.civilsociety.co.uk/fundraising/news/content/7571/facebook_is_not_for_fundraising_says_facebook_exec" target="_blank">vgl. diesen Artikel</a>).</p>
<p>Und auch dies hat sich der WWF zu eigen gemacht. Über den Tiger-Bereich auf der Facebook-Seite konnte man nämlich auch die Guerilla-Aktionen von Aktivisten und Freiwilligen verfolgen, die im Oktober in vielen Städten Deutschlands abliefen. Gut ergänzt durch Fotos und Video-Berichte.</p>
<p>Dieses Fallbeispiel zeigt, dass es sich lohnen kann auch unübliche Schritte im Campaigning zu gehen. Man mag als Organisation an dieser Stelle zwar &#8216;Ownership&#8217; abgeben, gleichzeitig trifft ma die potentiellen Unterstützer aber genau dort, wo sie sich vermutlich eh mehrmals am Tag aufhalten.</p>
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		<title>Greenpeace vs. Nestlé: Macher im Interview</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2010/03/29/greenpeace-vs-nestle-macher-im-interview/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 10:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Online-Campaigning]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie und Taktik]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Greenpeace hat in der vergangenen Woche mit einem kleinen Video-Clip eine Kampagne gegen den Lebensmittelkonzern Nestlé gestartet, die sich zu einer massiven Welle aufgebaut und das Unternehmen kalt erwischt hat. Im Kern geht es Greenpeace darum, dass die Produktion von Schokoriegeln wie Kitkat von Nestlé zur Zerstörung des indonesischen Urwalds beiträgt und damit die <p><a href="http://www.kampagne20.de/2010/03/29/greenpeace-vs-nestle-macher-im-interview/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Greenpeace hat in der vergangenen Woche mit einem kleinen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=C8TZqQrp9zc" target="_blank">Video-Clip</a> eine <a href="http://www.greenpeace.org/international/campaigns/climate-change/kitkat" target="_blank">Kampagne</a> gegen den Lebensmittelkonzern Nestlé gestartet, die sich zu einer massiven Welle aufgebaut und das Unternehmen <a href="http://blog.greenpeace.de/nestle-in-erklaerungsnot/" target="_blank">kalt erwischt</a> hat. Im Kern geht es Greenpeace darum, dass die Produktion von Schokoriegeln wie Kitkat von Nestlé zur Zerstörung des indonesischen Urwalds beiträgt und damit die Lebensgrundlage der vom Aussterben bedrohten Orang-Utans vernichtet. Der Urwald in Indonesien wird zum Anbau von Palmöl gerodet, welches u.a. in Kitkat enthalten ist.</p>
<p>NGOler blicken neidvoll auf die globale Umweltorganisation, die es geschafft hat, dass binnen einer Woche 700.000 Menschen das Videos angesehen und 100.000 Unterstützer E-Mails an den Nestlé-Vorstand gesendet haben. Jamie Woolley, Web Editor von Greenpeace in Großbritannien, ist einer der Macher dieser Kampagne. Wir haben ihn beim <a href="http://fairsay.com/events/ecampaigning-forum/2010" target="_blank">eCampaigning Forum</a> in Oxford getroffen und interviewt. Im Video spricht Jamie darüber, welches die Faktoren für den Kampagnenerfolg waren, mit welcher Strategie Greenpeace insbesondere im Internet agiert hat, welche Rolle die Unterstützer bei dieser Kampagne gespielt haben und was NGOs von diesem Beispiel für ihre eigenen Kampagnen lernen können.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/N5C082b16oo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/N5C082b16oo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Vielen Dank an <a href="http://twitter.com/kimgordonc" target="_blank">Caroline Kent</a>, die uns bei dem Interview unterstützt hat.</p>
<p>Wer sich für die sehr interessanten Zahlen hinter der Kampagne interessiert, sollte einen Blick in das <a href="http://achinger.com/" target="_blank">Blog von Till Achinger</a> werfen. Till visualisiert in zwei Blogeinträgen (<a href="http://achinger.com/nestles-facebook-fanpage-entwicklung-einer-krise/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://achinger.com/nestle-fanpage-im-palmol-sturm-longtail-verteilung-bei-kommentaren-und-usern-bezug-auf-produkte-und-menschen/" target="_blank">hier</a>) wie sich die Kampagne auf der Facebook Fanpage von Kitkat niedergeschlagen hat. Dabei zeigt er sowohl die Anzahl der Kommentare als auch deren Inhalte auf.</p>
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		<title>Frischer Anstrich: Kampagne2.0 im neuen Design</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2010/03/22/frischer-anstrich-kampagne2-0-im-neuen-design/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 19:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnentheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practise]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnenseite]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Wibiya]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Frühjahrsputz bei Kampagne2.0: wir lassen unser Blog im neuen Design glänzen und versuchen dabei auch selbst unserem &#8216;Best Practice&#8217;-Ansatz gerecht zu werden. Daher haben wir uns darum bemüht die Erfahrungen der letzten 1,5 Jahre in unser Re-Design einfliessen zu lassen. Ob uns das gelungen ist, entscheidet wie immer der User. Daher freuen wir uns <p><a href="http://www.kampagne20.de/2010/03/22/frischer-anstrich-kampagne2-0-im-neuen-design/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/fb-logo-neu.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-316" style="margin: 1px;" title="fb-logo-neu" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/fb-logo-neu.jpg" alt="" width="230" height="230" /></a>Frühjahrsputz bei Kampagne2.0: wir lassen unser Blog im neuen Design glänzen und versuchen dabei auch selbst unserem &#8216;Best Practice&#8217;-Ansatz gerecht zu werden. Daher haben wir uns darum bemüht die Erfahrungen der letzten 1,5 Jahre in unser Re-Design einfliessen zu lassen. Ob uns das gelungen ist, entscheidet wie immer der User. Daher freuen wir uns über jegliche Kommentare zu unserem neuen Anstrich.</p>
<p>Im Zentrum des Re-Design standen die Umstellung auf drei statt zwei Spalten, um so mehr Möglichkeiten zu haben, auf weitere Angebote neben den eigentlichen Artikeln zu verweisen und somit auch die Navigation zu erleichtern. Der zweite Hauptaspekt war ein neues Logo und die damit verbundene leichte Erneuerung unserer Farbgestaltung. Beides hat uns freundlicherweise der Designer Christian Donner (<a href="http://www.for-media-design.de/" target="_blank">for-media-design.de</a>) erstellt &#8211; ganz herzlichen Dank dafür!  Das Logo vermittelt den Übergang zwischen klassischer Kampagne auf der Straße und dem Einsatz neuer Medien.</p>
<p>Desweiteren haben wir versucht der weiterhin gestiegenen Bedeutung von twitter und facebook gerecht zu werden. Somit finden sich in der mittleren Spalte nicht nur ein twitter-Stream, sondern auch das Facebook-Fanfeld von Kampagne2.0. Dazu kommt noch die <a href="http://www.wibiya.com/" target="_blank">Wibiya-Toolbar</a> am Ende der Seite, welche direkte Verlinkungen zu Facebook und twitter ermöglicht, ebenso wie das Abonnieren unseres RSS-Feeds und das Bookmarken auf diversen Seiten.</p>
<p>Wir freuen uns über den frischen Anstrich unseres Blogs und werden uns bemühen diesem auch mit noch mehr Beiträgen zu bereichern. Und wie findet Ihr das neue Design?</p>
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