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	<title>Kampagne 2.0 - Campaigning von NGO- und Nonprofit-Organisationen &#187; Events</title>
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	<description>Modernes NGO-Campaigning</description>
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		<title>re:campaign Rückblick: So schaffen NGOs die besten Kampagnen im Netz</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 11:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Wer im deutschsprachigen Raum im Bereich &#8220;Onlineaktivismus und NGOs&#8221; arbeitet, kommt an der re:campaign nicht vorbei. Zum zweiten Mal trafen sich NGOler, Aktivisten und Social-Media-Profis in Berlin zur Diskussion über &#8220;Die besten Kampagnen im Netz&#8221;. Der Mix aus Politik, Debatte über Strategien, Techniktipps und Erfahrungsaustausch war sehr gut, auch dank hervorragender Organisation. Ein Rückblick.</p> <p><a href="http://www.kampagne20.de/2011/04/21/recampaign-ruckblick-so-schaffen-ngos-die-besten-kampagnen-im-netz/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/rc11-plenum.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-582" title="Das Plenum bei der Eröffnung der re:campaign (Foto: recampaign/ Flickr)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/rc11-plenum-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Wer im deutschsprachigen Raum im Bereich &#8220;Onlineaktivismus und NGOs&#8221; arbeitet, kommt an der <a href="http://recampaign.de/" target="_blank">re:campaign</a> nicht vorbei. Zum zweiten Mal trafen sich NGOler, Aktivisten und Social-Media-Profis in Berlin zur Diskussion über &#8220;Die besten Kampagnen im Netz&#8221;. Der Mix aus Politik, Debatte über Strategien, Techniktipps und Erfahrungsaustausch war sehr gut, auch dank hervorragender Organisation. Ein Rückblick.</p>
<p><strong>One foot on the ground</strong></p>
<p><a href="http://jilliancyork.com/2011/04/18/recampaign-xi-tools-of-change-how-social-media-helped-spark-the-arab-spring/" target="_blank"></a><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/rc11-jilliancyork.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-581" title="Jillian C. York (Foto: recampaign/ Flickr)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/rc11-jilliancyork.jpg" alt="" width="168" height="112" /></a>Jillian C. York holte die Teilnehmer in ihrer <a href="http://www.slideshare.net/jilliancyork/recampaign-xi-jillian-c-york" target="_blank">Keynote</a> gleich zu Beginn im wahrsten Sinne des Wortes auf den Boden der Tatsachen zurück, als sie die von den klassischen Medien als &#8220;Facebook-/ Twitter-Revolutionen&#8221; bezeichneten Umbrüche in Nordafrika neu einordnete: Bewegungen beziehen ihre Stärke immer, weil sie einen Fuß im Cyberspace haben, aber &#8211; noch wichtiger &#8211; einen Fuß auf der Erde. Diese Notwendigkeit der <strong>Verbindung von Online- und Offline-Aktivitäten</strong> zog sich durch nahezu alle Sessions &#8211; und zeigte eine erfreuliche Weiterentwicklung gegenüber der Debatte von vor ein, zwei Jahren, als viele die NGO der Zukunft schon als virtuelle, Online-NGO sahen.</p>
<p>Auch <a href="http://www.barracuda.de/" target="_blank">Oliver Zeisenberger</a> stieß mit seiner &#8211; hoch gelobten, von mir leider verpassten Session &#8211; in diese Kerbe, als <a href="http://issuu.com/oliverzeisberger/docs/rc11-wiepolitikerticken" target="_blank">er erläuterte</a> &#8220;Wie Politiker ticken&#8221;: Likes und Tweets machten auf reale politische Prozesse wenig Eindruck, ein Tweet werde erst relevant, wenn er in der Bild-Zeitung stehe.</p>
<p><strong>Trending Topics: Mobile und Monitoring</strong></p>
<p>Zwei Themen der re:campaign werden in Zukunft zunehmende Bedeutung für die Kampagnenarbeit von NGOs haben. Zum einen der <strong>Bereich Mobile/SMS</strong> und zum anderen die Frage des Monitorings und der Evaluation von Social-Media-Aktivitäten.</p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/rc11-crowdmap.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-579" title="Check-in with a purpose: Die Crowdmap-App von Ushahidi" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/rc11-crowdmap-300x223.jpg" alt="" width="300" height="223" /></a>Patrick Meier erwähnte en passent in seiner <a href="http://www.slideshare.net/iRevolution/meier-re-campaign-2011-v2" target="_blank">Keynote</a> über den Crowdsourcing-/Mapping-Dienst <a href="http://blog.ushahidi.com/" target="_blank">Ushahidi</a> die <a href="http://crowdmap.com/" target="_blank">Crowdmap</a> vor, eine Mobile-App mit der Smartphone-Nutzer einchecken können, ähnlich wie bei <a href="https://foursquare.com/" target="_blank">Foursquare</a> oder Facebook Places. Bei der Verknüpfung von geografischen Orten und eingegebenen Informationen, kann man sich einfach Anwendungsmöglichkeiten auch in Deutschland vorstellen, bspw. bei Demonstrationen oder bundesweiten Aktionen. Das Open-Source-Tool bietet enormes Potenzial. <a href="http://www.laurawhudson.com/" target="_blank">Laura Walker Hudson</a> stellte die Software <a href="http://www.frontlinesms.com" target="_blank">FrontlineSMS</a> vor, mit der Unterstützer per SMS angesprochen werden können, nicht zum Fundraising &#8211; eine Methode, die mir im deutschsprachigen Raum bisher nur vom <a href="https://www.teamoesterreich.at/cv/regstart.jsf" target="_blank">Team Österreich</a> bekannt ist, wo Helfer im Katastrophenfall per SMS rekrutiert werden. Das Rote Kreuz Österreich kommuniziert auch mit Blutspendern via SMS.</p>
<p>Beim Thema <strong>Monitoring und Evaluierung von Social Media-Aktivitäten im NGO-Bereich</strong> ist die <a title="“Tracking ist voll 1995″: Wirkungsanalyse bei NGO-Kampagnen" href="http://www.kampagne20.de/2010/04/17/tracking-ist-voll-1995-wirkungsanalyse-bei-ngo-kampagnen/">Debatte seit der letzten re:campaign</a> vor einem Jahr nicht wirklich weitergekommen. In der Barcamp-Session von <a href="http://twitter.com/#!/olekeding" target="_blank">Ole Keding</a> zu Qualitätskriterien von polititischen Online-Kampagnen herrschte am Ende Ratlosigkeit. <a href="http://www.intelligence-group.com" target="_blank">Anna-Maria Zahn</a> stieß mit ihrem Vortrag über &#8220;Social Media Monitoring&#8221;, der an eine Verkaufspräsentation erinnerte, beim NON-Profit-Publikum auf Unverständnis.</p>
<p><strong>Spielerisch die Welt verbessern</strong></p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/rc11-c3k.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-585" title="Günther von Campact erläutert das neue Kampagnen-CMS C3k (Foto: recampaign/ Flickr)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/rc11-c3k-300x199.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a>Während auf der re:publica einen Tag vor der re:campaign der <a href="http://re-publica.de/11/blog/panel/serious-games-%E2%80%93-seriously/" target="_blank">Bereich Gaming</a> (<strong>Serious Games, Games for Activism</strong>,&#8230;) einen eigenen Strang im Programm hatte, ist das Thema noch nicht wirklich zu den NGOlern durchgedrungen. Auch das dürfte sich bis zum nächsten Jahr ändern. Beim britischen Pendant zur re:campaign, dem <a href="http://ecflive.fairsay.com/" target="_blank">eCampaigning Forum</a> (ECF) <a href="http://www.adavies.org/blog/2011/03/28/games-and-activism-discussion-ecf-2011/" target="_blank">wurde es bereits diskutiert</a>, auch in Deutschland weiß ich von mindestens zwei Organisationen, die dieses Jahr noch eigene Spiele veröffentlichen wollen.</p>
<p><strong>Praktisches für Praktiker</strong></p>
<p>Schließlich möchte ich auch die sehr konkreten Sessions noch erwähnen, die einen direkten Nutzen für die Praktiker der Organisationen bieten. <a href="http://www.fairsay.com/blog" target="_blank">Duane Raymond</a>, Organisator des ECF und der eCampaigning-Papst schlechthin hat in seinem Plädoyer für <strong>E-Mail-Aktionen</strong> wichtige Tipps zur richtigen Gestaltung gegeben (<a href="http://nonprofitmarketing.ch/mit-email-mobilisieren-best-practices-von-der-recampaign/" target="_blank">gute Zusammenfassung hier</a>).</p>
<p>Das erstmals vorgestellte <strong>Kampagnen-CMS</strong> <a href="http://www.campact.de/campact/c3k">C3k</a>, das Campact derzeit entwickelt könnte zu einem richtig guten Tool für NGOs werden &#8211; wenn Campact es versteht, die Vorzüge richtig verkauft, dazu zählt auch ein griffiger Name.</p>
<p>Und schließlich bietet das Tool <a href="http://www.policat.org/" target="_blank">policat</a>, das Daniel Pentzlin von FOE Europe im Open Space vorstellte, eine hervorragende Open-Source-Lösung für <strong>mehrsprachige Online-Petition mit Widgetfunktion</strong>, das heißt sie kann auf beliebig vielen (Unterstützer-)Webseiten eingebunden werden (wir testen das Tool und stellen es demnächst hier vor).</p>
<p>Die wichtigsten Links:</p>
<ul>
<li><a href="http://recampaign.de/programm" target="_blank">Programmübersicht</a> und die <a href="https://spreadsheets.google.com/ccc?key=0AszxR5v7ON07dGFvOHp0YzYxT1pTbENrV2JkblFnenc&amp;hl=en#gid=0" target="_blank">Themen des Barcamps</a> auf der re:campaign 2011.</li>
<li><a href="http://vimeo.com/recampaign" target="_blank">Videomitschnitte</a> von Vorträgen und Sessions.</li>
<li>Fotos von der re:campaign 2011 <a href="http://www.flickr.com/photos/recampaign/">bei Flickr.</a></li>
<li>Auf dem Laufenden bleiben: <a href="https://ml01.ispgateway.de/mailman/listinfo/share_recampaign.de" target="_blank">Mailingliste</a> der re:campaign.</li>
<li>Einige Vorträge finden sich <a href="http://www.scribd.com/recampaign" target="_blank">hier</a>.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kurz notiert: Kritik auf Facebook, Blog Action Day, NGO-Debatte, Pay with a Tweet</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2010/10/14/kurz-notiert-kritik-auf-facebook-blog-action-day-ngo-debatte-pay-with-a-tweet/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 21:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p> Was tun, wenn plötzlich Kritik auf der Facebook-Fanseite der eigenen Kampagne auftaucht und User sich in Kommentaren negativ äußern? Boris Pfeiffer empfiehlt in seinem Gastbeitrag auf facebookmarketing.de 5 Strategien: Keine Gegenangriffe führen, auf Kritik eingehen, Gründe liefern, nicht vorschnell reagieren und die Zeit für sich arbeiten lassen (Foto: Ray-Franco Bouly).</p> <p>Kostenlos aber nicht <p><a href="http://www.kampagne20.de/2010/10/14/kurz-notiert-kritik-auf-facebook-blog-action-day-ngo-debatte-pay-with-a-tweet/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/facebook-pic.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-421" title="Facebook (Foto: Ray-Franco Bouly/ Flickr)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/facebook-pic-300x200.jpg" alt="" width="180" /></a> Was tun, wenn plötzlich <strong>Kritik auf der Facebook-Fanseite</strong> der eigenen Kampagne auftaucht und User sich in Kommentaren negativ äußern? Boris Pfeiffer empfiehlt in seinem <a href="http://facebookmarketing.de/pages/whitepaper-umgang-mit-kritik-und-negativen-auserungen-auf-facebook" target="_blank">Gastbeitrag auf facebookmarketing.de</a> 5 Strategien: Keine Gegenangriffe führen, auf  Kritik eingehen, Gründe liefern, nicht vorschnell reagieren und die Zeit für sich arbeiten lassen (Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/fbouly/3568409530/" target="_blank">Ray-Franco Bouly</a>).</p>
<p>Kostenlos aber nicht umsonst. Anstatt Geld für ein Produkt zu verlangen schlagen die Macher von <a href="http://www.paywithatweet.com/" target="_blank">&#8220;Pay with a tweet&#8221;</a> vor <strong>mit einem Tweet bei Twitter</strong> bezahlen. NGO könnten (Online-)Broschüren oder kleine Kampagnen-Give-Aways kostenlos gegen eine Social Media-Nachricht abgeben. <a href="http://www.socialnetworkstrategien.de/2010/10/spannender-social-media-case-pay-with-a-tweet/" target="_blank">Vor- und Nachteile liegen auf der Hand</a>: Im besten Fall spricht sich die Info über das Produkt im Netz herum. Es kann aber auch in Spam ausarten.</p>
<p>Sind <strong>NGO</strong> Mitverursacher der Akzeptanzkrise des demokratischen Systems? Nein, meint Sergius Seebohm von der entwicklungspolitischen Lobby- und Kampagnenorganisation <a href="http://www.one.org/de/blog/" target="_blank">ONE</a> in einer <a href="http://www.politik-kommunikation.de/artikel/teil-der-loesung" target="_blank">Antwort</a> auf <a href="http://www.politik-kommunikation.de/artikel/lobbyisten-fuer-das-gute" target="_blank">Richard Gaul</a>. Mit Blick auf den Erfolg in der Medien- und Kampagnenarbeit, seien sie auf Kreativität und Inszenierung angewiesen: &#8220;Normalerweise findet das Zitat eines NGO-Vertreters nur dann Platz im Artikel über einen Krach zwischen Politik und Wirtschaft, wenn noch ein paar Zeilen zu füllen sind.&#8221; Von diesen Zeilen aber hänge nicht nur der Erfolg in der politischen Auseinandersetzung, sondern auch der Erfolg beim Spendenaufkommen ab.</p>
<p>Am 15. Oktober ist <a href="http://blogactionday.change.org/" target="_blank">&#8220;Blog Action Day&#8221;</a>. Weltweit schreiben Blogger über ein Thema, das Aufmerksamkeit bekommen soll, in diesem Jahr ist es &#8220;Wasser&#8221;. Mehr als 4.100 Blogs aus 130 Ländern sind bis jetzt registriert. Deiner auch? (<a href="http://twitter.com/#search?q=bad2010" target="_blank">#BAD2010</a>).</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/15336764" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Schließlich noch ein paar <strong>wichtige Termine</strong> in den nächsten Monaten:</p>
<ul>
<li>18./20. November 2010 &#8211; <a href="http://www.socialcamp-berlin.de/" target="_blank">Socialcamp</a> in Berlin</li>
<li>21. Januar 2011 &#8211; <a href="http://www.fundraising20.de/camp/" target="_blank">Fundraising2.0 Camp</a> in Berlin</li>
<li>22./23. März 2011 &#8211; <a href="http://fairsay.com/events/ecampaigning-forum/2011/updates/dates-for-ecf-2011" target="_blank">E-Campaigning Forum</a> (ECF) in Oxford/UK</li>
</ul>
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		<title>ECF10: Fünf eCampaigning-Trends für Nonprofits</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2010/04/05/fuenf-ecampaigning-trends-fur-nonprofits/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 12:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Einige wagten den Blick in die Kristallkugel: Was wird &#8220;The next big thing&#8221; im Bereich Online-Campaigning für Nonprofit-Organisationen? Wird es das &#8220;Semantic Web&#8221;? Werden es &#8220;Location-based&#8221;-Tools oder Geotagging? Eine eindeutige Antwort fanden die 100 Teilnehmer des &#8220;eCampaigning Forum 2010&#8243; in Oxford nicht. Die Fachleute, auf deren Visitenkarten &#8220;Digital Campaigner&#8221; oder &#8220;Web Editor&#8221; stand und <p><a href="http://www.kampagne20.de/2010/04/05/fuenf-ecampaigning-trends-fur-nonprofits/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/ECF10a_F-kaizami-flickr.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-330" title="Teilnehmer beim ECF10 (Foto: kiazami/ Flickr)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/ECF10a_F-kaizami-flickr-300x225.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a>Einige wagten den Blick in die Kristallkugel: Was wird &#8220;The next big thing&#8221; im Bereich Online-Campaigning für Nonprofit-Organisationen? Wird es das &#8220;Semantic Web&#8221;? Werden es &#8220;Location-based&#8221;-Tools oder Geotagging? Eine eindeutige Antwort fanden die 100 Teilnehmer des <a href="http://www.fairsay.com/events/ecampaigning-forum/2010/" target="_blank">&#8220;eCampaigning Forum 2010&#8243;</a> in Oxford nicht. Die Fachleute, auf deren Visitenkarten &#8220;Digital Campaigner&#8221; oder &#8220;Web Editor&#8221; stand und die mehrheitlich bei britischen NGOs arbeiteten, diskutierten stattdessen handfeste Fragen (Wie optimiere ich meinen Newsletter?) oder berieten über aktuelle Kampagnen (z. B. die <a href="http://www.kampagne20.de/2010/03/29/greenpeace-vs-nestle-macher-im-interview/">Kitkat-Kampagne von Greenpeace</a> oder <a href="http://mydavidcameron.com/" target="_blank">Mydavidcameron</a>).</p>
<p>Mit Kollegen von <a href="http://www.oxfam.de/" target="_blank">Oxfam</a>, der <a href="http://www.dsw-online.de/" target="_blank">Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW)</a>, der <a href="http://www.saubere-kleidung.de/" target="_blank">Kampagne für Saubere Kleidung</a> (<a href="http://www.inkota.de/" target="_blank">Inkota</a> und <a href="http://www.ci-romero.de/" target="_blank">Christliche Initiative Romero</a>) und <a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/blog" target="_blank">mir</a> war die &#8220;deutsche Delegation&#8221; überschaubar. Vermutlich warten die meisten auf das deutsche Pendant des ECF, die <a href="http://www.re-campaign.de" target="_blank">re:campaign</a> in zwei Wochen.</p>
<p><strong><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/IMG_1355.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-344" title="Organisator Duane Raymond beim ECF10 (Foto: Schlenker)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/IMG_1355-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong>Das hier sind meine persönlichen Beobachtungen über Entwicklungen im Online-Kampagnenbereich (eine offizielle Dokumentation des ECF10 findet sich <a href="http://ecflive.fairsay.com/" target="_blank">hier</a>, hilfreiche Notizen einer Teilnehmerin gibt es <a href="http://bubana.blogspot.com/search/label/ecf10" target="_blank">hier</a>):</p>
<ul>
<li><strong>Mobile Campaigning wird boomen:</strong> Ein Trend für die kommenden Jahre wird der Ausbau des <a href="http://ecflive.fairsay.com/23/mobile-apps-and-mobile-fundraising/" target="_blank">&#8220;mCampaigning&#8221;</a> sein, die Nutzung von Handy, SMS und Smartphones. Wer jetzt sofort an eine eigene iPhone-App denkt, sei gebremst: Die Verbreitung ist noch gering, gute Ideen für Apps mit Mehrwert sind Mangelware. Sinnvoller ist ein Aktionsaufruf per SMS, ein entsprechendes Handy hat jeder in der Tasche. Das muss nicht nur die Spende per SMS sein, die spätestens seit dem Erdbeben auf Haiti Standard ist. Denkbar sind auch Aktionsaufrufe an Unterstützer per SMS à la &#8220;Ruf jetzt bei XY an und sage ihm,&#8230;&#8221;. Die <a href="http://www.join1goal.org/" target="_blank">&#8220;1 Goal&#8221;-Kampagne</a> wird dieses Jahr eine globale Kampagne mit Mobile-Unterstützung starten.</li>
<li><strong>Klasse statt Masse zählt:</strong> Der Erfolg einer Kampagne misst sich nicht in der Menge der gesammelten Unterschriften. Dass es eine Online-Petition schnell unterschrieben ist, wissen auch Politiker und sind von der bloßen Anzahl von Unterstützern immer seltener beeindruckt. Wenn sich Unterstützer intensiv mit einem Thema auseinandersetzen, Botschaften o.ä. selbst produzieren, wissen auch Entscheidungsträger, dass diese Menschen es ernst meinen. Dann bewirken 10.000 unter Umständen mehr als 1 Million. Schöne Beispiele für &#8220;qualitative Kampagnen&#8221; sind bzw. waren die <a href="http://www.savethechildren.de/was-wir-tun/ueberleben-und-gesundheit/muetzenkampagne/" target="_blank">Mützenkampagne</a> von Save the Children, <a href="http://www.64forsuu.org" target="_blank">&#8220;64 for Suu&#8221;</a> (Audio-, Video- und Textbotschaften uploaden) oder der <a href="http://www.millennium-spot.org" target="_blank">Millennium-Spot</a> von &#8220;Deine Stimme gegen Armut&#8221;.</li>
<li><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/rspb.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-332" title="Politische Kampagne kombiniert mit Spendenaufruf: RSPB" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/rspb-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Advocacy und Fundraising sind kein Widerspruch:</strong> Die Abteiligungen für Fundraising und (politische) Kampagnen arbeiten zumindest bei deutschen NGOs weitgehend isoliert. Während die Spendensammler kritisch fragen, ob man mit inhaltlichen Aktionen nicht Spender vergrault, fürchten die Lobbyisten um ihre Glaubwürdigkeit, wenn Unterstützer gleichzeitig nach Geld gefragt werden. Alternativ wird mit dem Alter der Zielgruppen argumentiert: Spender jenseits der 50 seien keine Zielgruppe für (Online-)Aktionen während jugendliche Aktivisten kein/ kaum Geld einbringen. Beispiele aus dem angelsächsichen Bereich zeigen, dass Aktivismus und Spenden kein Widerspruch sein muss. So argumentierte auch Matthew Sherrington in seiner inspirierenden <a href="http://www.slideshare.net/jessday/return-on-involvement-matthew-sherrington" target="_blank">Präsentation.</a></li>
</ul>
<p><span id="more-328"></span></p>
<ul>
<li><strong>M &amp; E nimmt zu</strong>: Die bunte und häufig verspielte Web 2.0-Internetwelt darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch im eCampaigning-Bereich Fragen nach Effizienz und Optimierung gestellt werden und <a href="http://ecflive.fairsay.com/23/monitoring-evaluating-for-impact/" target="_blank">&#8220;Monitoring &amp; Evaluation&#8221;</a> zunimmt. In deutschen NGOs wird bisher eher nebenbei auf Öffnungsraten bei Newslettern geschaut, Usability-Test bei Webseiten sind ebenfalls nicht Mainstream. Die Entwicklungen in diesem Bereich sind aber rasant, es entstehen ständig neue Tools, um Erfolg im Web zu messen. Mit Live-Monitoring gibt es Möglichkeiten, bei Newslettern während des Versands Betreffzeilen zu ändern, um Öffnungsraten zu verbessern, A/B-Tests mit zwei Versionen einer Webseite zeigen, ob die User die gewünschten Links zu Spenden- oder Aktionsseiten anklicken.</li>
<li><strong>Spezifische Agenturen entstehen</strong>: In Deutschland hat man häufig die Wahl: Entweder beauftragt man eine NGO-nahe Internetagentur, die zwar versteht was man selbst will, aber technologisch und konzeptionell nicht gerade vorne mit dabei ist oder man wählt die etablierte Agentur, die tolle Referenzen hat, aber von den Nonprofit-Realitäten keine Ahnung hat. In Großbritannien, so war mein Eindruck, gibt es mehr Agenturen, die das Ohr am Puls der Zeit haben und gleichzeitig wissen, wie NGOs denken. Beim ECF gaben Mitarbeiter von <a href="http://www.torchbox.com/" target="_blank">Torchbox</a> oder <a href="http://www.rechord.com/" target="_blank">Rechord</a> hilfreiche Inputs.</li>
</ul>
<p>Liege ich richtig? Ich freue mich auf Kommentare.</p>
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		<title>Kurz notiert (28.02.2010)</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 18:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Was das eCampaigning Forum in Großbritannien, ist re:campaign für Deutschland. Im Anschluss an die diesjährige Blogger-Konferenz re:publica laden die Hilfsorganisation Oxfam gemeinsam mit der Socialbar und den Agenturen newthinking communications und nest zur Konferenz, die den Anspruch hat, &#8220;die besten Kampagnen im Netz&#8221; zu zeigen und eCampaigning in Deutschland auf die nächste Stufe zu <p><a href="http://www.kampagne20.de/2010/02/28/kurz-notiert-28-02-2010/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/recaimpaign_logo-mit-text.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-299" title="Logo der Konferenz re:campaign" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/recaimpaign_logo-mit-text-150x150.jpg" alt="" width="135" height="135" /></a>Was das <a href="http://fairsay.com/events/ecampaigning-forum/2010" target="_blank">eCampaigning Forum</a> in Großbritannien, ist <strong><a href="http://re-publica.de/10/category/recampaign/" target="_blank">re:campaign</a></strong> für Deutschland. Im Anschluss an die diesjährige Blogger-Konferenz re:publica laden die Hilfsorganisation <a href="http://www.oxfam.de" target="_blank">Oxfam</a> gemeinsam mit der <a href="http://www.socialbar.de" target="_blank">Socialbar</a> und den Agenturen <a href="http://www.newthinking.de/" target="_blank">newthinking communications</a> und <a href="http://www.nest.im/" target="_blank">nest</a> zur Konferenz, die den Anspruch hat, &#8220;die besten Kampagnen im Netz&#8221; zu zeigen und eCampaigning in Deutschland <a href="http://osocio.org/agenda/" target="_blank">auf die nächste Stufe </a>zu heben. Unser Tipp: Hingehen (16./17.04.2010, Berlin).</p>
<p>Die katholische Hilfsorganisation Caritas hat als Beitrag zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut die <strong><a href="http://www.zeropoverty.org/" target="_blank">europaweite Kampagne &#8220;Zero Poverty&#8221;</a></strong> gestartet. In dem modern gestalteten Themenportal fallen vor allem ein lustiges Sprach-Mischmasch und die Darstellung verschiedener Video-, Foto-, Twitter- und RSS-Streams auf, die Aktivismus zeigen. Wie und warum man mitmachen kann, erschließt sich nicht sofort, eine <a href="http://www.zeropoverty.org/de/petition" target="_blank">Online-Petition mit langem und komplexen Text</a> ist auch auf der Seite versteckt.</p>
<p><span style="width: 265px; float: left;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="256" height="212" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/E7IInXjJvuQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="256" height="212" src="http://www.youtube.com/v/E7IInXjJvuQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></span>Aufs Wesentliche reduziert: Kann man ein Youtube-Video mit (vermutlich) Prominenten und eine Online-Petition schon Kampagne nennen? Die britische Labour-Partei sammelt mit <strong><a href="http://www.globalpovertypromise.com/home" target="_blank">&#8220;The Global Poverty Promise&#8221;</a></strong> Unterstützung für das Vorhaben, mehr Geld für Entwicklungszusammenarbeit auszugeben (&#8220;0,7 Prozent-Ziel&#8221;). Irritierend ist, dass gerade die Partei des aktuellen Premierministers Gordon Brown Forderungen an ihre eigene Regierung formuliert. Wahrscheinlich übt Labour schon für die Zeit nach der Parlamentswahl im Frühjahr.</p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/urwaldriese.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-300" title="Der Urwaldriese: Fundraising-Webseite des WWF" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/urwaldriese-300x149.jpg" alt="" width="240" height="119" /></a>Der WWF hat eine schicke <strong>Fundraising-Webseite</strong> für Tier- und Umweltprojekte auf Borneo gestartet. Beim <a href="http://www.wwf.de/urwaldriese/" target="_blank">Urwaldriese</a> kann man sich durch den Dschungel scrollen und je nach Spendenhöhe für große und kleine Waldbewohner spenden. Garniert wird das Ganze mit Informationen über Pflanzen und Tiere.</p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Kampagne-fuer-saubere-Kleidung.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-305" title="Zwei parallel Protestaktionen der Kampagne für Saubere Kleidung" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Kampagne-fuer-saubere-Kleidung-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die <strong>Kampagne für Saubere Kleidung</strong> in Deutschland hat irritierenderweise gleich zwei parallele Protest-E-Mail-Aktionen gestartet: Anlässlich des Weltfrauentags soll man sich bei 14 Textil-Unternehmen für <a href="http://www.saubere-kleidung.de/pma-22_asien_existenz-sichernde-loehne.html" target="_blank">bessere Arbeitsbedingungen von Frauen</a> bei asiatischen Produzenten einsetzen. Gleichzeitig kann man, passend zur Winterolympiade, bei acht <a href="http://www.saubere-kleidung.de/ccc-10_eilaktionen/ccc-12_pma-start-12_sport_clearing-the-hurdles.html" target="_blank">Sportbekleidungsherstellern</a> auf die Einhaltung von Arbeitsrechten pochen. So wichtig die beide Aktionen sind, so klein wird die Aufmerksamkeit sein: Die Aktionen sind auf der Webseite gut versteckt, das Design ist von vorgestern, vollständige Adressangaben sind bei Beteiligung Pflicht und &#8220;Weitersagen&#8221;-Funktionen fehlen gänzlich. Wie erfahren Menschen eigentlich von den Aktionen?</p>
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		<title>SocialBar Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 22:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die diesmalige SocialBar Berlin fand im Rahmen der Social Media Week statt, entsprechend prall gefüllt war das taz Cafe. Vorträge gab es zu &#8220;Haiti &#8211; unter Perspektive sozialer Medien&#8221;, &#8220;Case Study: Online and Offline Organizing / Issue and Electoral Campaigning&#8221; und ich habe eine Präsentation zu &#8220;Online Fundraising: Trends, Tendenzen und Potentiale&#8221; gehalten.</p> <p>Diese <p><a href="http://www.kampagne20.de/2010/02/02/socialbar-berlin/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die diesmalige <a href="http://www.socialbar.de/wiki/Berlin" target="_blank">SocialBar Berlin</a> fand im Rahmen der <a href="http://socialmediaweek.org/berlin/" target="_blank">Social Media Week</a> statt, entsprechend prall gefüllt war das taz Cafe. Vorträge gab es zu &#8220;Haiti &#8211; unter Perspektive sozialer Medien&#8221;, &#8220;Case Study: Online and Offline Organizing / Issue and Electoral Campaigning&#8221; und ich habe eine Präsentation zu &#8220;Online Fundraising: Trends, Tendenzen und Potentiale&#8221; gehalten.</p>
<p>Diese Präsentation kann <a href='http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/socialbar1.pptx'>hier</a> heruntergeladen werden. Kommentare erwünscht!</p>
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		<title>Facebook für NGOs: Kurzpräsentation</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 10:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Gestern habe ich bei der Socialbar Ruhr eine Kurzpräsentation zum Thema &#8216;Facebook für NGOs&#8217; gehalten. Selbige basierte zum Teil auf meinen Blogbeitrag Facebook Seiten für NGOs: Tipps und Tricks. Im Kern geht es darum, dass Facebook inzwischen eine so große Reichweite aufweist, dass NGOs dieses soziale Netzwerk nur noch schwerlich ignorieren können, sondern stattdessen <p><a href="http://www.kampagne20.de/2009/11/13/facebook-fur-ngos-kurzprasentation/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich bei der<a href="http://www.socialbar.de" target="_blank"> Socialbar Ruhr</a> eine Kurzpräsentation zum Thema &#8216;Facebook für NGOs&#8217; gehalten. Selbige basierte zum Teil auf meinen Blogbeitrag <a href="../?p=193">Facebook Seiten für NGOs: Tipps und Tricks</a>. Im Kern geht es darum, dass Facebook inzwischen eine so große Reichweite aufweist, dass NGOs dieses soziale Netzwerk nur noch schwerlich ignorieren können, sondern stattdessen als zusätzlichen Kanal nutzen sollten. Belegbar ist dies an den inzwischen über 5 Millionen Facebook-Nutzern in Deutschland (in der Präsentation sind noch die Zahlen von Oktober genannt). Gleichzeitig kommt aus den USA eine <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/survey_brands_making_big_impact_on_facebook_twitter.php" target="_blank">neue Studie</a>, die besagt, dass bereits 40% der Facebook-Nutzer dort Fan einer Marke werden. Die Chance also zusätzliche und bestehende Unterstützer der eigenen NGO auch bei Facebook zu erreichen, sind also hoch. Die kurze Präsentation findet sich nun hier:</p>
<div id="__ss_2491200" style="width: 425px; text-align: left;"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" title="Facebook für NGOs" href="http://www.slideshare.net/kampagne20/facebook-fr-ngos-2491200">Facebook für NGOs</a><object width="425" height="355" data="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=facebookfrngos-091113042715-phpapp02&amp;stripped_title=facebook-fr-ngos-2491200" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=facebookfrngos-091113042715-phpapp02&amp;stripped_title=facebook-fr-ngos-2491200" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/kampagne20">kampagne20</a>.</div>
</div>
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		<title>Kurz notiert (10.11.2009)</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2009/11/10/kurz-notiert-10112009/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 14:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Im Wahlkampf von Barack Obama war es im vergangenen Jahr der letzte Schrei: user customized videos, also Videos, in denen das eigene Gesicht oder der eigene Name, implementiert wurde. So konnte plötzlich JedeR zum Held oder Buhmann eines Videos im Web werden. Es hat etwas gedauert bis diese Idee auch in Deutschland angekommen ist, <p><a href="http://www.kampagne20.de/2009/11/10/kurz-notiert-10112009/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Wahlkampf von Barack Obama war es im vergangenen Jahr der letzte Schrei: <strong>user customized videos</strong>, also Videos, in denen das eigene Gesicht oder der eigene Name, implementiert wurde. So konnte plötzlich JedeR zum Held oder Buhmann eines Videos im Web werden. Es hat etwas gedauert bis diese Idee auch in Deutschland angekommen ist, aber zur Bundestagswahl haben dies zum Beispiel die <a href="http://www.nachrichten-tv24.de/igm/danke" target="_blank">IG Metall</a> und der Radiosender <a href="http://www.einslive.de/wahl09/" target="_blank">1Live</a> genutzt.  Diese Form der viralen Ansprache von Internetnutzern ist natürlich auch wunderbar auf Kampagnen von NGOs übertragbar. Die <a href="http://www.zeig-dein-gesicht-gegen-malaria.de/" target="_blank">Action Medeor</a> hat dies mit einem Video zum Thema Malaria umgesetzt. In manchen Belangen wirkt das Video aber noch etwas unprofessionell und auch die Frage um was es genau geht und was mit den gesammelten daten passiert, ist unklar. Dennoch ein richtiger Schritt und wir werden in Zukunft bestimmt noch mehr solcher Videos sehen.</p>
<p>Am 22. Januar 2010 findet in Berlin das <strong>Fundraising2.0 Camp</strong> statt. Es soll eine Plattform für den kreativen Austausch und  Zusammenarbeit zwischen Fundraising, NGOs und Politik bieten und ist somit sicherlich für viele Fundraiser innerhalb von Spendenorganisationen interessant. Die Anmeldung ist ab Ende November möglich, Infos finden sich <a href="http://fundraising20camp.mixxt.de/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Schon diesen Donnerstag (12.11.) findet übrigens die dritte <strong>Socialbar</strong> im <strong>Ruhrgebiet</strong> statt. Ab 19 Uhr geht es los im Unperfekthaus in Essen. Anmeldungen sind noch <a href="http://www.socialbar.de/wiki/Ruhrgebiet" target="_blank">hier möglich</a>.</p>
<p>Zum Abschluss sei noch auf die Webseite <a href="http://www.kampagnenpraxis.de/" target="_blank"><strong>Kampagnenpraxis</strong></a> verwiesen. Es handelt sich um das Projekt einer Arbeitsgemeinschaft junger Fachleute an der Schnittstelle zwischen politischer Kommunikation und den Internetmedien. In regelmässigen Reports soll dort an praxisnahen Beispielen aufgezeigt werden, wie das Internet  für Kampagnen und Kommunikation erfolgreich genutzt werden kann. Bisher sind drei Reports erschienen.</p>
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		<title>Socialcamp 2009: Aha-Erlebnis fehlt</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 17:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Inspirierende Gespräche, fundierte Sessions und exzellentes Catering &#8211; schön war&#8217;s. Das ist mein Kurzfazit des diesjährigen Socialcamps, das am 3./4. Oktober in Berlin stattgefunden hat. Zum zweiten Mal haben sich Social-Media-Experten und NGOler getroffen, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. (Fotos von Helpedia). Die Euphorie des vergangenen Jahres hat sich bei mir dieses <p><a href="http://www.kampagne20.de/2009/10/11/socialcamp-2009-aha-erlebnis-fehlt/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc07975.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-218 alignright" title="Der Studenplan für die Socialcamper am Samstag (Foto: Helpedia)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc07975-150x150.jpg" alt="Der Studenplan für die Socialcamper am Samstag (Foto: Helpedia)" width="150" height="150" /></a>Inspirierende Gespräche, fundierte Sessions und exzellentes Catering &#8211; schön war&#8217;s. Das ist mein Kurzfazit des diesjährigen <a href="http://www.socialcamp-berlin.de/" target="_blank">Socialcamps</a>, das am 3./4. Oktober in Berlin stattgefunden hat. Zum zweiten Mal haben sich Social-Media-Experten und NGOler getroffen, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. (Fotos von <a href="http://blog.helpedia.de/" target="_blank">Helpedia</a>). Die Euphorie des vergangenen Jahres hat sich bei mir dieses Mal aber nicht eingestellt.</p>
<p><strong>Die Teilnehmer </strong></p>
<p>Erfreulich war, dass dieses Jahr deutlich mehr Vertreter etablierter NGOs dabei waren, darunter action medeor, Ärzte ohne Grenzen, CARE, Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, Deutsches Kinderhilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe, Oxfam oder Schüler schenken Leben. Einige Kollegen aus den Entwicklungs-NGOs, die ich gerne getroffen hätte, mussten allerdings kurzfristig absagen: Wegen verschiedener Naturkatastrophen, vor allem wegen des Erdbebens in Indonesien, konnten sie nicht weg aus dem Büro. Das zeigt, dass für Hilfs-NGO die Kernaufgaben aber auf jeden Fall vorgehen. Auffällig war, dass kaum namhafte Blogger oder spezialisierte Agenturen vertreten waren, die 2008 mitgemacht haben.</p>
<p><strong>Die Sessions</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc08101.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-219 alignleft" title="Session beim Socialcamp (Foto: Helpedia)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc08101-150x150.jpg" alt="Session beim Socialcamp (Foto: Helpedia)" width="150" height="150" /></a></strong>Während es 2008 schon fast schwierig war, einen Raum für eine Session zu ergattern, blieben dieses Mal einige Slots frei. Weil einige etablierte Experten und &#8220;Vordenker&#8221; nicht dabei waren (s.o.), hatte ich den Eindruck, dass das Niveau der Sessions insgesamt nicht so hoch war wie im letzten Jahr. Man kann sagen, dass das Camp eher Austausch- und Werkstattcharakter hatte, bei dem konkrete Anwendungsbeispiele und &#8220;do&#8217;s and don&#8217;ts&#8221; diskutiert wurden. Das kommt dem Ziel, klassische NGOs verstärkt einzubinden entgegen und führt dazu, dass Social Media-Aktivitäten dieser Akteure tendenziell besser werden.</p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc08025.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-224" title="Stehtisch- statt Flurgespräche beim Socialcamp (Foto: Helpedia)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc08025-150x150.jpg" alt="Stehtisch- statt Flurgespräche beim Socialcamp (Foto: Helpedia)" width="150" height="150" /></a>Andererseits fehlt das Visionäre, das &#8220;Aha&#8221;-Erlebnis für die NGOler. Eine &#8220;Einzelkritk&#8221; einiger Sessions habe ich weiter unten zusammengestellt. Die NGOler sahen sich dieses Jahr, anders als 2008, nicht mit der leichten Überheblichkeit einiger  Onliner konfrontiert, die in den NGOs lediglich schwerfällige, uncoole und wenig experimentierfreudige Tanker sehen, sieht man vom <a href="http://www.simoncolumbus.com/2009/10/04/socialcamp-09-day-one/" target="_blank">Artikel des 19jährigen Simon Columbus</a> ab. Auch bei den Onlinern scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass NGOs nicht die Vorreiter sein müssen, dafür aber wohlüberlegt in ausgewählt Social-Media-Vorhaben investieren.</p>
<p><strong>Das Drumherum</strong></p>
<p>Das Socialcamp ist professioneller geworden: Die Organisation war prima. Das Catering war hervorragend und sorgte für eine Rundum-Wohlfühl-Atmosphäre. Die Party der Socialbar-Macher am Samstagabend tat ihr übriges dazu.</p>
<p><strong>Und nun?</strong></p>
<p>In den Flurgesprächen kristallisierte sich heraus, dass Socialcamp-Neulinge das Wochenende hervorragend, die &#8220;alten Hasen&#8221; es &#8220;ging so&#8221; fanden. Fraglich ist, ob eine dritte Auflage 2010 im selben Format Sinn macht. Zum einen kennen sich die zentralen Akteure der &#8220;Szene&#8221; mittlerweile. Die Onliner sind in der Diskussion mit NGOlern tendenziell unterfordert, die NGOler brauchen aber hochwertigen Input, um das Thema überzeugend in ihre Organisationen zu tragen. Zum anderen wiederholen sich die Socialcamp-Themen in dutzenden, spezialisierten Barcamps jedes Wochenende. Auch die regionalen <a href="http://www.socialbar.de" target="_blank">Socialbars</a> leisten einen hervorragenden Beitrag, die Debatte am köcheln zu halten.</p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc08048.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-225" title="Sessionplanung (Foto: Helpedia)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc08048-150x150.jpg" alt="Sessionplanung (Foto: Helpedia)" width="150" height="150" /></a>Ich denke, im kommenden Jahr muss etwas neues passieren. Denkbar ist, dass das Socialcamp an eine etablierte Konferenz, z. B. die <a href="http://re-publica.de/10/" target="_blank">re:publica</a> andockt oder von verschiedenen NGOs (mit-)getragen wird. Auf diese Art und Weise könnten Synergieeffekte geschaffen und die Zielgruppe erweitert werden. Denkbar wäre aber auch, dass gewisse thematische Schwerpunkte definiert werden, zu denen dann gezielt Fachleute eingeladen werden, um das Profil des Socialcamp zu schärfen.</p>
<p><span id="more-217"></span></p>
<p><strong>Einzelkritik</strong></p>
<p>Die Sessions, die ich selbst besucht habe, waren von unterschiedlicher Qualität.</p>
<ul>
<li> Günter Metzges von Campact stellte das Vorhaben des OpenCampaigning vor, einer Open Source-Software, die auf die Bedürfnisse von Nonprofit zugeschnitten ist. Nachdem ich irgendwann die Idee verstanden hatte, setzte sich bei mir die Erkenntnis durch, dass hier Musik drin sein könnte. Gibro hat die <a href="http://www.dotcomblog.de/?p=1389" target="_blank">Session dokumentiert</a>.</li>
<li>Oxfam-Mitarbeiter und Socialbar-Organisator Robert Dürhager stellte in seiner Session über eCampaigning Eckpfeiler für NGO-Online-Aktionen vor. Die Session war substanziell, mit vielen hilfreichen Tipps für NGOler. Vor dem Hintergrund, dass Robert tiefen Einblick in eine progressive Organisation hat, sind seine Tipps nicht von der Hand zu weisen. Ich freue mich, sobald seine Präsentation online ist.</li>
<li><a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/index.php/chancen-der-webbasierten-kartierung-fur-soziale-dienste-und-sozial-engagierte-burger/" target="_blank">Brigitte Reiser</a> und Georg Neumann widmeten sich den Möglichkeiten der webbasierten Kartierung für soziale Organisationen. Sinnvoll kann das sein, um bspw. eine Karte von behindertengerechten Orten zu erstellen, die von Usern selbst bestückt wird.</li>
<li>Etwas enttäuscht war ich von der Session zu Flash- und Smartmobs. Nach einer Präsentation des Yeah-Merkel-Flashmobs, inkl. der gescheiterten Aktion beim CDU-Wahlabschluss in Berlin, berichteten <a href="http://twitter.com/unfucktheworld" target="_blank">Sandra</a> und <a href="http://twitter.com/dkomm" target="_blank">Daniel</a> über ihre Aktivitäten zur Klimakonferenz in Kopenhagen (Fossil of the Day, 350.org) &#8211; was eigentlich nichts mehr mit Flashmobs zu tun hatte. Eine Diskussion über Sinn von Gaga-Flashmob-Aktionen vs. Smartmobs mit politischer Ausrichtung und ob und wie man eine solche Aktion erfolgreich planen kann, fiel unter den Tisch.</li>
<li>&#8220;Am Anfang war es Liebe&#8221; nannte <a href="http://www.xing.com/profile/Sebastian_Metzger2" target="_blank">Sebastian Metzger</a> seine Session über die Zusammenarbeit von Nonprofits mit (Web-)Agenturen. Das Gespräch war auch Dank einzelner anwesender AgenturmitarbeiterInnen spannend. Fazit: es kommt auf intensive und offene Kommunikation an.</li>
<li><a href="http://epe.at/" target="_blank">Eric Poscher</a> bot spontan eine Session zu Facebook an. Gemeinsam diskutierten wir über Anwendungsbeispiele, Vor- und Nachteile von Gruppen, Seiten und FB-Connect. Insgesamt kratzte die Session höchstens an der Oberfläche, obwohl Facebook für viele NGOs <a href="http://www.kampagne20.de/?p=193" target="_blank">unausgeschöpfte Potenzial</a> birgt.</li>
<li>Ich selbst, habe meinen <a href="http://www.kampagne20.de/?p=212" target="_blank">Vortrag</a> für die September-Socialbar nochmals hervorgekramt und verschiedene Einsatzbereiche von Social Media in Entwicklungs-NGOs vorgestellt (Gibro war dabei und hat <a href="http://www.dotcomblog.de/?p=1418" target="_blank">darüber geschrieben</a>). Erfreulich war, dass einige der zitierten NGOs direkt aus ihrer Erfahrung berichten konnten. Interessanter Diskussionspunkt war die Frage der Abstimmungsprozesse zwischen Onlineredaktion und Chefetage. Passend dazu gab es später die Session &#8220;How to educate your Boss?&#8221;, die ich leider verpasst habe.</li>
</ul>
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		<title>Socialcamp09 bittet zur Anmeldung</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 13:50:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Campaigning]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Im letzten Jahr fand in Berlin das erste Socialcamp statt (siehe unseren Bericht). Die Idee dahinter ist Mitarbeiter von NGOs mit erfahrenen Online-Experten zusammenzubringen. Dabei soll ein Austausch über die Erfordernisse und Möglichkeiten der (Online-)Kommunikationsstrategie von NGOs erfolgen. Folgende Fragen sollen dabei u.a. diskutiert werden: Welche Entwicklungen im Internet sind für die Arbeit von <p><a href="http://www.kampagne20.de/2009/08/25/socialcamp09-bittet-zur-anmeldung/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin: 1px;" title="Socialcamp" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/logo_socialcamp-300x57.jpg" alt="" width="300" height="57" />Im letzten Jahr fand in Berlin das erste Socialcamp statt (siehe unseren <a href="http://www.kampagne20.de/?p=41" target="_self">Bericht</a>). Die Idee dahinter ist Mitarbeiter von NGOs mit erfahrenen Online-Experten zusammenzubringen. Dabei soll ein Austausch über die Erfordernisse und Möglichkeiten der (Online-)Kommunikationsstrategie von NGOs erfolgen. Folgende Fragen sollen dabei u.a. diskutiert werden: Welche Entwicklungen im Internet sind für die Arbeit von NGO von Interesse? Wie können NGO erfolgreich im Internet agieren? Welche Veränderungen bringt das Internet für die strategische Ausrichtung von NGO mit sich?</p>
<p>Beim ersten Socialcamp fanden sich damals viele Online-Experten ein, aber leider wenig NGO-Vertreter. Es wäre mehr als nur wünschenswert, wenn sich dies beim zweiten Mal ändern würde. NGOs sollten das Socialcamp als Chance verstehen sich auf dem (möglicherweise) unübersichtlichen Terrain der Onlinemöglichkeiten und dem Web2.0 einen Überblick zu verschaffen, Experten kennenzulernen und praktische Tipps zu erhalten. Ein Ausprobieren vieler spannender Tools ist meist ebenfalls vor Ort möglich. Gleichzeitig möchten wir an dieser Stelle auch nochmal an die Organisatoren appellieren NGOs vielleicht noch direkter anzusprechen und einzuladen. Nur wenn beide &#8216;Seiten&#8217; gleichmässig stark vertreten sind, wird das Socialcamp einen wirklichen Mehrwert für alle TeilnehmerInnen schaffen.</p>
<p>Das Socialcamp09 findet am 3. und 4. Oktober im SelfHub in Berlin-Kreuzberg statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine aktive Mitarbeit wird erwartet. Speisen und Getränke sind meist gegen einen Kostenbeitrag erhältlich. Die Anmeldung erfolgt <a href="http://www.socialcamp-berlin.de" target="_blank">über socialcamp-berlin.de</a> &#8211; eine schnelle Anmeldung sollte auf Grund der begrenzten Plätze erfolgen. Für Vertreter von NGOs gibt es zusätzliche Teilnehmerplätze. Wir wünschen viel Spaß und ein erfolgreiches Wochenende!</p>
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		<title>Demo-Berichterstattung: der Praxis-Test</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 12:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele aus der Praxis]]></category>
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		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[G20]]></category>
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		<category><![CDATA[Protest]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im November letzten Jahres fand der erste G20-Gipfel in Washington statt. Damals kritisierten wir, dass vom Protest aus Anlass des Gipfels wenig zu lesen bzw. zu sehen war (siehe unser Blogeintrag vom 18.11.2008). In wenigen Tagen, genauer gesagt am 2.4.2009, findet nun der zweite G20-Gipfel statt. Wieder ist das Thema die Weltfinanzkrise und wieder <p><a href="http://www.kampagne20.de/2009/03/31/demo-berichterstattung-der-praxis-test/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im November letzten Jahres fand der erste G20-Gipfel in Washington statt. Damals kritisierten wir, dass vom Protest aus Anlass des Gipfels wenig zu lesen bzw. zu sehen war (<a href="http://www.kampagne20.de/?p=76" target="_self">siehe unser Blogeintrag vom 18.11.2008</a>). In wenigen Tagen, genauer gesagt am 2.4.2009, findet nun der zweite G20-Gipfel statt. Wieder ist das Thema die Weltfinanzkrise und wieder regt sich Protest. Zahlreiche NGOs aus ganz Europa hatten bereits am vergangenen Samstag (28. März) aus diesem Anlass zu einem Aktionstag aufgerufen. Und tatsächlich gab es zahlreiche Demos in vielen europäischen Großstädten. Auch in Berlin und Frankfurt/M. gingen Zehntausende auf die Straße.</p>
<p>Die Hauptdemonstration fand jedoch am Ort des G20-Gipfels, also in London, statt. Wir von kampagne20.de waren dabei und haben einmal selbst getestet wie aufwändig oder schwierig es eigentlich ist, eine derartige Veranstaltung schnell und trotzdem angemessen zu begleiten und zu dokumentieren (und nebenbei auch noch zu demonstrieren). Hier unser kleiner Erfahrungsbericht:</p>
<p><span id="more-148"></span>Der Demonstrant geht normalerweise gut ausgerüstet auf die Straße: wetterfeste Kleidung, Plakat und Protest-T-Shirt gehören häufig zur Standard-Ausstattung. Wir haben das ganze auf Grund der geplanten Berichterstattung etwas erweitert: iPhone, Netbook, UMTS-Stick, Flip Videokamera und eine Digitalkamera wuren von uns &#8211; neben Banner und Plakate &#8211; durch London geschleppt.</p>
<p>Doch die Vorbereitung hatte schon früher begonnen. Im Redaktions- bzw. Blogsystem der Webseite wurde ein Artikel zur Demo vorgeschrieben, der dann automatisch zu Beginn der Demo online ging. Zudem wurde der twitter-Kanal in die Seitenleiste der Webseite eingebunden, so dass alle twitter-Nachrichten sofort in die Webseite integriert wurden (ein Beispiel dafür ist <a href="http://www.erlassjahr.de/presse/pressemitteilungen/g20-gipfel-wer-zahlt-fuer-die-krise.html" target="_blank">hier zu sehen</a>). Auf dem iPhone wurden zudem die Applikationen <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p=23761&amp;a=1145341&amp;url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2FWebObjects%2FMZStore.woa%2Fwa%2FviewSoftware%3Fid%3D296415944%26mt%3D8%26partnerId%3D2003" target="_blank">tweetie</a> (zum twittern) und <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p=23761&amp;a=1145341&amp;url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2FWebObjects%2FMZStore.woa%2Fwa%2FviewSoftware%3Fid%3D285073074%26mt%3D8%26partnerId%3D2003" target="_blank">wordpress</a> (zum Pflegen des Blogs) installiert.</p>
<p>Und dann ging es los, erst noch bei typisch britischem Sturm und Regen, später dann auch im Sonnenschein. Die Dokumentation der Demo erfolgte abwechselnd: einer trug das Banner, der andere dokumentierte &#8211; perfekte Arbeitsteilung. Doch das Dokumentieren unterwegs ist gar nicht so einfach, insbesondere wenn das Tempo des Demozugs sehr hoch ist. Denn das Tippen von twitter-Nachrichten beim Laufen ist weitaus komplizierter als erwartet. Und um den Demozug gut zu fotografieren oder zu filmen, hiess es vielfach nach vorne sprinten, Demo überholen, abwarten, Bilder machen, wieder einreihen. Alles eine Frage des Timings!</p>
<p>Zum eigentlich bloggen sind wir erst während der Abschlusskundgebung im Hyde Park gekommen. Dort hatte man auch Ruhe die Eindrücke etwas sacken zu lassen und nicht nur reine Tatsachen-Beschreibungen und Fotos abzuliefern. Eines hat unser kleines Experiment aber gezeigt: eine kleine Live-Berichterstattung von einer Demonstration oder Aktion ist unter Einsatz der entsprechenden Technik absolut möglich. Die Leser am Bildschirm daheim können so einen ersten Eindruck gewinnen. Tatsache ist aber auch: es braucht eine gute Vorbereitung und für den Berichterstatter ist das ganze durchaus anstrengend. Und zudem: das ist ein Vollzeitjob! Der Berichterstatter kann also unmöglich noch eine weitere Aufgabe im Rahmen der Aktion/Demo übernehmen.</p>
<p>Im Optimalfall ist es so, dass der Berichterstatter noch von jemandem im Büro unterstützt wird. Diese Person kann Fotos nachbearbeiten und besser einpflegen, etwaige Rechtschreibfehler ausbessern und zudem weitere Informationen aus anderen Medien in die Berichterstattung einfliessen lassen. Aber auch ohne diese Unterstützung &#8216;von aussen&#8217; funktioniert es. Die Ergebnisse unserer Berichterstattung könnt ihr im <a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/blog" target="_blank">Deine Stimme gegen Armut</a> und im <a href="http://www.erlassjahr.de/blog" target="_blank">erlassjahr.de</a> Blog nachlesen.</p>
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