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	<title>Kampagne 2.0 - Campaigning von NGO- und Nonprofit-Organisationen &#187; Fortbildung</title>
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	<description>Modernes NGO-Campaigning</description>
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		<title>PoliCAT: DIY Online-Petition aus dem Baukasten</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 17:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Was wäre, wenn Du für Deine Organisation mit wenigen Klicks eine Onlinepetition einrichten könntest und alle Unterstützer und befreundete Organisationen ein Widget mit der Petition &#8211; in Wording und Design angepasst &#8211; auf ihrer eigenen Webseite einbinden könnten? Und das obwohl es kein Budget für eine Agentur oder Mitarbeiter mit technischem Know-how gibt. Geht <p><a href="http://www.kampagne20.de/2011/05/24/policat-diy-onlinepetitionen/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wäre, wenn Du für Deine Organisation mit wenigen Klicks eine Onlinepetition einrichten könntest und alle Unterstützer und befreundete Organisationen ein Widget mit der Petition &#8211; in Wording und Design angepasst &#8211; auf ihrer eigenen Webseite einbinden könnten? Und das obwohl es kein Budget für eine Agentur oder Mitarbeiter mit technischem Know-how gibt. Geht nicht? Geht doch! <a href="http://www.foeeurope.org/" target="_blank">Friends of the Earth Europe</a> hat das Petitionstool <a href="http://www.policat.org" target="_blank">PoliCAT</a> entwickelt und stellt es als Open-Source-Software kostenlos zur Verfügung. In unserem Testwidget kannst Du es ausprobieren, die Daten werden nicht verwendet:</p>
<p><script type="text/javascript" src="https://www.policat.org/teaser_js2/111"></script></p>
<p>Daniel Pentzlin hatte die Idee zu PoliCAT: &#8220;Wir machen europaweite Kampagnen, also in einem mehrsprachigen und multikulturellen Kontext, projektbasiert und in Koalitionen. Ein proprietäres Tool ist nicht geeignet, wenn Du mindestens 30 Organisationen EU-weit brauchst, die deine Petition aktiv unterstützen. Die Service-Anbieter für E-Actions, meistens aus dem angelsächsischen Sprachraum, haben europaweite und internationale Kampagnen-Macher nicht auf dem Schirm. Schließlich, PoliCAT muss Open Source sein, schlicht weil wir alleine so eine Entwicklung nicht stemmen können &#8211; und weil in ein open source Projekt die Bedürfnisse und Ideen Vieler einfließen und damit das Tool lebendig und stark machen.&#8221;</p>
<p><strong>Aus diesen Gründen ist PoliCAT für die Advocacyarbeit von NGOs zu empfehlen:</strong></p>
<p><strong>Kostenlos</strong>: Die Open-Source-Software ist grundsätzlich kostenlos. Die Macher freuen sich aber über Beiträge, um das Projekt weiterzuentwickeln.</p>
<p><strong><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/policat.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-601" title="Mit wenigen Klicks zur eigenen Online-Petition" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/policat-300x171.png" alt="" width="240" height="137" /></a>Simpel</strong>: Mit einem Account ist eine Onlinepetition in einer Viertel Stunde eingerichtet. Zwar ist der Adminbereich nicht besonders hübsch, eine Hilfe fehlt vollkommen. Das meiste erklärt sich intuitiv.Die</p>
<p><strong>Weiterverbreiten</strong>: Jeder, der ein Widget auf der eigenen Seite einbinden will, kann das mit wenigen Klicks tun (einfach mal auf &#8220;einbetten&#8221; im Widget klicken). Eine hervorragende Funktion für Bündnisse von Organisationen! Zwar werden alle Daten in einer zentralen Datenbank gesammelt. Weil aber zu sehen ist, von welchem Widget die Stimmen kommen, können die Daten nach der Aktion &#8220;aufgeteilt&#8221; werden, es gibt eine komfortable Export-Funktion (CSV-Format). Der Admin kann die &#8220;Abkömmlinge&#8221; des Mutter-Widgets aber auch blocken.</p>
<p><strong>Vollständig anpassbar:</strong> Außer dem zentralen Forderungstext, kann jedes Widget von der gleichen Petition vollständig in Wording, Größe und Farbgebung an die jeweilige Webseite der Partner angepasst werden. Das Unterschriftenziel kann angepasst werden. Per default erhöht es sich kurz vor der Erreichung.</p>
<p><strong>Mehrsprachig</strong>: Es können einfach Übersetzungen angelegt werden. Die Sprache kann beim &#8220;einbetten&#8221; ausgewählt werden (im Testwidget ausprobieren!). Ideal für internationale Petitionen, sei es EU-Anliegen, G8-/G20-Petitionen oder Unterschriftensammlungen die Entwicklungs-NGOs mit ihren Partnern machen wollen.</p>
<p><strong>Weitersagen-Funktion</strong>: Share-Buttons für Facebook und Twitter sind nicht zu übersehen, auch eine E-Mail-Funktion zum Weitersagen ist integriert.</p>
<p><strong>Bonusmaterial</strong>: Mit PoliCAT können nicht nur einfach Petitionskampagnen gefahren werden, es gibt auch Funktionen für &#8220;Petition mit User-Kommentaren (Freitext)&#8221; oder die &#8220;Citizen Initiative&#8221;, die den Anforderungen der 2012 startenden, <a href="http://ec.europa.eu/dgs/secretariat_general/citizens_initiative/index_en.htm" target="_blank">offiziellen EU-Petition</a> entspricht. Bei <a href="http://www.oureurope.org/9479.html?&amp;L=2" target="_blank">&#8220;Geo-Activism&#8221;</a> können Unterstützer individuelle E-Mails an unterschiedliche Adressaten schicken, in Deutschland ideal um Abgeordneten aus bestimmten Wahlkreisen angepasste Nachrichten zu schicken.</p>
<p>Dein Interesse ist geweckt? Weitere Informationen gibt es bei <a href="mailto:daniel.pentzlin@foeeurope.org" target="_blank">Daniel Pentzlin</a>, der das Tool übrigens bei der diesjährigen <a href="http://recampaign.de/daniel-pentzlin-grenzenloses-campaigning-wie-konnen-eu-weite-kampagnen-erfolgreich-sein" target="_blank">re:campaign</a> vorgestellt hat. Hier ist PoliCAT in einer <a href="http://www.makefinancework.org/home/financial-transaction-tax/" target="_blank">&#8220;echten&#8221; (übrigens sehr empfehlenswerten) Aktion im Einsatz</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein Goldtwesel: Reichweite bei Twitter erhöhen mit JustCoz</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2011/01/30/ein-goldtwesel-reichweite-bei-twitter-erhohen-mit-justcoz/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 14:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>In Grimms Märchen ist es das Zauberwort &#8220;Bricklebrit&#8221;, das den Esel dazu bringt, Goldstücke auszuspucken. Für Nonprofits, die ihre Botschaften via Twitter verbreiten wollen, lautet das Zauberwort &#8220;JustCoz&#8221;.</p> <p>Die Idee: Twitternutzer, die eine Organisation unterstützen wollen, erklären sich bereit einen Tweet täglich zu spenden. Das heißt, sie erlauben der Organisation, täglich eine Nachricht ungeprüft <p><a href="http://www.kampagne20.de/2011/01/30/ein-goldtwesel-reichweite-bei-twitter-erhohen-mit-justcoz/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-475" title="Logo des Twitterdienstes JustCoz.org" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/justcoz_logo.png" alt="" width="206" height="61" />In Grimms Märchen ist es das Zauberwort &#8220;Bricklebrit&#8221;, das den Esel dazu bringt, Goldstücke auszuspucken. Für Nonprofits, die ihre Botschaften via Twitter verbreiten wollen, lautet das Zauberwort <a href="http://justcoz.org/" target="_blank">&#8220;JustCoz&#8221;</a>.</p>
<p>Die Idee: Twitternutzer, die eine Organisation unterstützen wollen, erklären sich bereit einen Tweet täglich zu spenden. Das heißt, sie erlauben der Organisation, täglich eine Nachricht ungeprüft an alle ihre Follower zu senden. Die NGO ist nun nicht mehr darauf angewiesen, dass ihr Tweet ge-retweetet wird, die Follower haben ihr eine Blankovollmacht zum Retweet ausgestellt. Die NGO-Reichweite steigt ohne viel Zutun enorm. Ein echter Goldtwesel &#8211; und zwar exklusiv für Nonprofits.</p>
<p><a href="http://twitter.com/Greenpeace">Greenpeace</a> hat beispielsweise rund 150.000 eigene Follower bei Twitter. Bei JustCoz <a href="http://justcoz.org/Greenpeace" target="_blank">haben sie</a> rund 950 Unterstützer. Rechnet man deren Follower dazu, erreicht Greenpeace 270.000 Twitterer.</p>
<p><a href="http://www.justcoz.org/deinestimme"><img class="alignleft size-medium wp-image-478" title="Jede Organisation hat eine eigene &quot;Cause&quot;-Seite auf JustCoz.org" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/JustCoz_DSGA04-208x300.png" alt="" width="208" height="300" /></a>Mit der <a href="http://justcoz.org/deinestimme" target="_blank">Aktion &#8220;Deine Stimme gegen Armut&#8221;</a> haben wir es getestet &#8211; es funktioniert. Und zwar so: Mit wenigen Klicks legt man eine Projektseite für die eigene Organisation oder Kampagne (&#8220;Cause&#8221;) an. Hier ist auch die Reichweite ablesbar. Die JustCoz-Betreiber überprüfen den Nonprofit-Status und schalten die Seite frei. Jetzt müssen sich Unterstützer auf dieser Seite als &#8220;Tweet-Spender&#8221; registrieren.</p>
<p>In einem &#8220;Broadcast-Panel&#8221; kann die Organisation nun Tweets eingeben. Dafür stehen nur 123 statt 140 Zeichen zur Verfügung, denn JustCoz fügt automatisch den Hashtag &#8220;#DT&#8221; (vermutlich zum Tracking) und den &#8220;Absendernamen&#8221; ein. Links können mit dem eigenen bit.ly-Account verkürzt werden. <a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Bild-1.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-483" title="Blankovollmacht zum Retweeten: JustCoz.org" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Bild-1-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit einem JustCoz-Fakeaccount kann man nun seinen Tweet testen &#8211; was in unserem Test nicht funktionierte &#8211; bevor man ihn an die Unterstützer weiterschickt. Ist das geschehen, wird eine ist eine 24-stündige Sperre aktiviert, bevor der nächste Tweet geschickt werden kann.</p>
<p>Das klingt eigentlich zu schön, um wahr zu sein: Ein kostenloses, werbefreies Marketing-Tool für Nonprofits. Ich bin gespannt, wie die Erfahrungen damit sein werden. Was haltet ihr davon?</p>
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		<title>Kurz notiert: Kritik auf Facebook, Blog Action Day, NGO-Debatte, Pay with a Tweet</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 21:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p> Was tun, wenn plötzlich Kritik auf der Facebook-Fanseite der eigenen Kampagne auftaucht und User sich in Kommentaren negativ äußern? Boris Pfeiffer empfiehlt in seinem Gastbeitrag auf facebookmarketing.de 5 Strategien: Keine Gegenangriffe führen, auf Kritik eingehen, Gründe liefern, nicht vorschnell reagieren und die Zeit für sich arbeiten lassen (Foto: Ray-Franco Bouly).</p> <p>Kostenlos aber nicht <p><a href="http://www.kampagne20.de/2010/10/14/kurz-notiert-kritik-auf-facebook-blog-action-day-ngo-debatte-pay-with-a-tweet/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/facebook-pic.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-421" title="Facebook (Foto: Ray-Franco Bouly/ Flickr)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/facebook-pic-300x200.jpg" alt="" width="180" /></a> Was tun, wenn plötzlich <strong>Kritik auf der Facebook-Fanseite</strong> der eigenen Kampagne auftaucht und User sich in Kommentaren negativ äußern? Boris Pfeiffer empfiehlt in seinem <a href="http://facebookmarketing.de/pages/whitepaper-umgang-mit-kritik-und-negativen-auserungen-auf-facebook" target="_blank">Gastbeitrag auf facebookmarketing.de</a> 5 Strategien: Keine Gegenangriffe führen, auf  Kritik eingehen, Gründe liefern, nicht vorschnell reagieren und die Zeit für sich arbeiten lassen (Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/fbouly/3568409530/" target="_blank">Ray-Franco Bouly</a>).</p>
<p>Kostenlos aber nicht umsonst. Anstatt Geld für ein Produkt zu verlangen schlagen die Macher von <a href="http://www.paywithatweet.com/" target="_blank">&#8220;Pay with a tweet&#8221;</a> vor <strong>mit einem Tweet bei Twitter</strong> bezahlen. NGO könnten (Online-)Broschüren oder kleine Kampagnen-Give-Aways kostenlos gegen eine Social Media-Nachricht abgeben. <a href="http://www.socialnetworkstrategien.de/2010/10/spannender-social-media-case-pay-with-a-tweet/" target="_blank">Vor- und Nachteile liegen auf der Hand</a>: Im besten Fall spricht sich die Info über das Produkt im Netz herum. Es kann aber auch in Spam ausarten.</p>
<p>Sind <strong>NGO</strong> Mitverursacher der Akzeptanzkrise des demokratischen Systems? Nein, meint Sergius Seebohm von der entwicklungspolitischen Lobby- und Kampagnenorganisation <a href="http://www.one.org/de/blog/" target="_blank">ONE</a> in einer <a href="http://www.politik-kommunikation.de/artikel/teil-der-loesung" target="_blank">Antwort</a> auf <a href="http://www.politik-kommunikation.de/artikel/lobbyisten-fuer-das-gute" target="_blank">Richard Gaul</a>. Mit Blick auf den Erfolg in der Medien- und Kampagnenarbeit, seien sie auf Kreativität und Inszenierung angewiesen: &#8220;Normalerweise findet das Zitat eines NGO-Vertreters nur dann Platz im Artikel über einen Krach zwischen Politik und Wirtschaft, wenn noch ein paar Zeilen zu füllen sind.&#8221; Von diesen Zeilen aber hänge nicht nur der Erfolg in der politischen Auseinandersetzung, sondern auch der Erfolg beim Spendenaufkommen ab.</p>
<p>Am 15. Oktober ist <a href="http://blogactionday.change.org/" target="_blank">&#8220;Blog Action Day&#8221;</a>. Weltweit schreiben Blogger über ein Thema, das Aufmerksamkeit bekommen soll, in diesem Jahr ist es &#8220;Wasser&#8221;. Mehr als 4.100 Blogs aus 130 Ländern sind bis jetzt registriert. Deiner auch? (<a href="http://twitter.com/#search?q=bad2010" target="_blank">#BAD2010</a>).</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/15336764" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Schließlich noch ein paar <strong>wichtige Termine</strong> in den nächsten Monaten:</p>
<ul>
<li>18./20. November 2010 &#8211; <a href="http://www.socialcamp-berlin.de/" target="_blank">Socialcamp</a> in Berlin</li>
<li>21. Januar 2011 &#8211; <a href="http://www.fundraising20.de/camp/" target="_blank">Fundraising2.0 Camp</a> in Berlin</li>
<li>22./23. März 2011 &#8211; <a href="http://fairsay.com/events/ecampaigning-forum/2011/updates/dates-for-ecf-2011" target="_blank">E-Campaigning Forum</a> (ECF) in Oxford/UK</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Tracking ist voll 1995&#8243;: Wirkungsanalyse bei NGO-Kampagnen</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2010/04/17/tracking-ist-voll-1995-wirkungsanalyse-bei-ngo-kampagnen/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 19:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Bei der sehr gelungenen Konferenz re:campaign (&#8220;Die besten Kampagnen im Netz&#8221;) habe ich recht spontan eine Barcamp Session zum Thema &#8220;Wie messen wir Erfolg/ Wirkung von Online-Aktivitäten und was funktioniert?&#8221; angeregt. Die Zeit war knapp und die Diskussion unstruktiert, dennoch stieß die Frage nach Tracking, Testing und Monitoring auf Interesse bei vielen NGOlern.  Als <p><a href="http://www.kampagne20.de/2010/04/17/tracking-ist-voll-1995-wirkungsanalyse-bei-ngo-kampagnen/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/recampaign03.jpg"><img class="size-medium wp-image-356 alignright" title="re:campaign 2010 (Foto: reset_to/ Flickr)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/recampaign03-200x300.jpg" alt="" width="180" height="270" /></a>Bei der sehr gelungenen Konferenz <a href="http://www.re-campaign.de" target="_blank">re:campaign</a> (&#8220;Die besten Kampagnen im Netz&#8221;) habe ich recht spontan eine Barcamp Session zum Thema &#8220;Wie messen wir Erfolg/ Wirkung von Online-Aktivitäten und was funktioniert?&#8221; angeregt. Die Zeit war knapp und die Diskussion unstruktiert, dennoch stieß die Frage nach Tracking, Testing und Monitoring auf Interesse bei vielen NGOlern.  Als Auftakt für hoffentlich weitere Diskussionen, die vielleicht irgendwann in einer Toolkit oder Benchmarks für die Evaluation münden, hier eine leicht ergänzte Dokumentation resp. Sortierung:</p>
<p><strong>1. Warum Wirkungsmonitoring?</strong></p>
<p>Bisher gibt es wenige NGOs, die ihre Web- und Social-Media-Aktivitäten systematisch monitoren und evaluieren. Dabei gibt es mindestens drei Argumente dafür:</p>
<ul>
<li>Spender und andere Geldgeber erwarten berechtigterweise verantwortungsvollen und optimalen Ressourceneinsatz.</li>
<li>Harte Fakten über den Erfolg von Social-Media-Aktivitäten erhöhen die Akzeptanz innerhalb der Organisation und überzeugen skeptische Chef/innen.</li>
<li>Analyse und anschließende Optimierung erhöht die Beteiligung bei Fundraising- oder Aktionaufrufen.</li>
</ul>
<p>Das es ausgerechnet Agenturmitarbeiter waren, die der Meinung waren, Tracking sei überflüssig (&#8220;&#8230;aus 1995&#8243;). Statt aktiv &#8220;um Traffic zu werben&#8221;, sollte man dafür sorgen, dass die Inhalte gefunden werden (Suchmaschinenoptimierung). Das gesparte Geld solle man lieber für Kampagnenmaßnahmen ausgeben, zeugt davon, dass sie die Realität von Organisationen nicht kennen. Der Vorschlag, durch Dialog via Social Media ein Feedback einzuholen kann nur eine Seite der Medaille sein: qualitative Bewertung ist subjektiv, sie muss mit quantitativer Analyse verbunden werden.</p>
<p><strong>2. Was monitoren?</strong></p>
<p>Wir unterschieden mehrere Bereiche, die untersucht und optimiert werden können:</p>
<ul>
<li>E-Mail/Newsletter-Versand: Mail geöffnet? Link geklickt? Aktion zu Ende gemacht, z. B. Spende, E-Aktion? Wann ist die beste Versandzeit? Wie muss die Mail gestaltet werden?</li>
<li>Analyse von Webseiten: Grundlagen sind Besucherzahl, Besuchsdauer, Zahl der besuchten Seiten. Darauf aufbauend die Frage: Wie muss die Webseite gestaltet werden, damit gewünschte Inhalte angesehen werden?</li>
<li>Social Media (Facebook, Twitter,&#8230;): Welche User interagieren? Wann ist die beste Zeit für Posts? Wie verhalten sich User, die von Social-Media-Plattformen auf die eigene Webseite kommen?</li>
<li>Themenanalyse: Welche Themen funktionieren auf der eigenen Webseite? Wie kann man von allgemein heiß diskutierten Themen profitieren (extern induziert).</li>
</ul>
<p><span id="more-352"></span></p>
<p><strong><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/recampaign04.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-357 alignleft" title="Sessionplan der re:campaign 2010 (Foto: reset_to/ Flickr)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/recampaign04-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>3. Wie monitoren?</strong></p>
<p>Hier sind wir nicht tief eingestiegen. Fazit war: Kostenlose bzw. Open Source-Tools, die alle Bereiche abdecken sind rar, quasi inexistent. Viele Infos liefern <a href="http://www.google.com/analytics" target="_blank">Google Analytics</a> oder das Open-Source-Pendant <a href="http://piwik.org/" target="_blank">Piwik</a>. Für die Webseitengestaltung bieten sich A/B-Tests an oder die Offline-Variante &#8220;Freunde fragen&#8221; bzw. Menschen bei der Seitennutzung über die Schulter schauen und befragen. Für Facebook-Fanseiten gibt es mittlerweile die Möglichkeit <a href="http://www.elcario.de/google-analytics-fuer-facebook-fanpages/695/" target="_blank">Google Analytics einzubinden</a>, eine Auswahl von Tools zur Twitteranalyse habe ich in meinem <a href="http://www.kampagne20.de/2010/04/16/140-zeichen-konnen-wirken-twitter-fur-ngos-und-kampagnen/" target="_self">Vortrag über &#8220;Twitter für NGOs und Kampagnen&#8221;</a> zusammengestellt</p>
<p><strong>4. &#8230;und was funktioniert nun am besten?</strong></p>
<p>Ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit die Erfahrungen einiger Teilnehmer. Die Angaben hängen vermutlich stark von der Zielgruppe ab:</p>
<ul>
<li>Bei Newslettern wird nur das erste Drittel gelesen, ein emotionales Bild dort erhöht die Klickrate zusätzlich.</li>
<li>Den Versand in der ersten Wochenhälfte erledigen und zwar vormittags bzw. mittags. Private E-Mail-Accounts werden auch werktags-über gecheckt, genauso wie berufliche Accounts. Freitags werden Newsletter in beruflichen Accounts allerdings nicht mehr geöffnet.</li>
<li>Tweets bei Twitter nicht am Wochenende senden, dann wird wenig gelesen bzw. wenig geklickt.</li>
<li>Interaktionen und Kommentare auf Facebook-Posts passieren am frühen abend, also zwischen 17 und 21 Uhr posten.</li>
<li>Auf den Webseiten nimmt am späten Vormittag der Traffic zu, ein Peak ist nach der Mittagspause gegen 14 Uhr.</li>
</ul>
<p>Ich fände es spannend, wenn diese Diskussion weiter geführt würde, vielleicht kommen am Ende deutsche NGO-Online-Benchmarks heraus, wie es sie in Großbritannien (von <a href="http://www.fairsay.com/tools/campaigning-insights/research/" target="_blank">Fairsay</a>) oder USA (<a href="http://www.e-benchmarksstudy.com/socialmedia/" target="_blank">Nonprofit Social Media Benchmarks Study</a> oder von <a href="http://www.frogloop.com/care2blog/2010/4/6/2009-nonprofit-benchmarks-how-does-your-organization-measure.html" target="_blank">Convio</a>) bereits gibt.</p>
<p>Habe ich wichtige Aspekte vergessen? Was sind Eure Erfahrungen?</p>
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		<title>140 Zeichen können wirken &#8211; Twitter für NGOs und Kampagnen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 13:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Konferenz re:campaign habe ich einen Workshop zum Thema &#8220;Twitter und NGO-Kampagnen&#8221; gehalten. Die Präsentation will ich nicht vorenthalten. Darin geht es nicht um eine Einführung in Twitter, sondern um konzeptionelle Überlegungen für den Einsatz von Twitter in NGOs und für Kampagnen, garniert mit anschaulichen Beispielen und diversen Links zu Twitter-Tools und <p><a href="http://www.kampagne20.de/2010/04/16/140-zeichen-konnen-wirken-twitter-fur-ngos-und-kampagnen/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Konferenz <a href="http://www.re-campaign.de" target="_blank">re:campaign</a> habe ich einen Workshop zum Thema &#8220;Twitter und NGO-Kampagnen&#8221; gehalten. Die Präsentation will ich nicht vorenthalten. Darin geht es nicht um eine Einführung in <a href="http://twitter.com" target="_blank">Twitter</a>, sondern um konzeptionelle Überlegungen für den Einsatz von Twitter in NGOs und für Kampagnen, garniert mit anschaulichen Beispielen und diversen Links zu Twitter-Tools und weiterführenden Artikeln. Ich freue mich auf Kommentare und Ergänzungen.</p>
<div style="width:425px" id="__ss_3737618"><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=140zeichenknnenwirken-100415121734-phpapp01&#038;stripped_title=140-zeichen-knnen-wirken-twitter-fr-ngokampagnen" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=140zeichenknnenwirken-100415121734-phpapp01&#038;stripped_title=140-zeichen-knnen-wirken-twitter-fr-ngokampagnen" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object></div>
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		<title>ECF10: Fünf eCampaigning-Trends für Nonprofits</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 12:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Einige wagten den Blick in die Kristallkugel: Was wird &#8220;The next big thing&#8221; im Bereich Online-Campaigning für Nonprofit-Organisationen? Wird es das &#8220;Semantic Web&#8221;? Werden es &#8220;Location-based&#8221;-Tools oder Geotagging? Eine eindeutige Antwort fanden die 100 Teilnehmer des &#8220;eCampaigning Forum 2010&#8243; in Oxford nicht. Die Fachleute, auf deren Visitenkarten &#8220;Digital Campaigner&#8221; oder &#8220;Web Editor&#8221; stand und <p><a href="http://www.kampagne20.de/2010/04/05/fuenf-ecampaigning-trends-fur-nonprofits/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/ECF10a_F-kaizami-flickr.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-330" title="Teilnehmer beim ECF10 (Foto: kiazami/ Flickr)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/ECF10a_F-kaizami-flickr-300x225.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a>Einige wagten den Blick in die Kristallkugel: Was wird &#8220;The next big thing&#8221; im Bereich Online-Campaigning für Nonprofit-Organisationen? Wird es das &#8220;Semantic Web&#8221;? Werden es &#8220;Location-based&#8221;-Tools oder Geotagging? Eine eindeutige Antwort fanden die 100 Teilnehmer des <a href="http://www.fairsay.com/events/ecampaigning-forum/2010/" target="_blank">&#8220;eCampaigning Forum 2010&#8243;</a> in Oxford nicht. Die Fachleute, auf deren Visitenkarten &#8220;Digital Campaigner&#8221; oder &#8220;Web Editor&#8221; stand und die mehrheitlich bei britischen NGOs arbeiteten, diskutierten stattdessen handfeste Fragen (Wie optimiere ich meinen Newsletter?) oder berieten über aktuelle Kampagnen (z. B. die <a href="http://www.kampagne20.de/2010/03/29/greenpeace-vs-nestle-macher-im-interview/">Kitkat-Kampagne von Greenpeace</a> oder <a href="http://mydavidcameron.com/" target="_blank">Mydavidcameron</a>).</p>
<p>Mit Kollegen von <a href="http://www.oxfam.de/" target="_blank">Oxfam</a>, der <a href="http://www.dsw-online.de/" target="_blank">Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW)</a>, der <a href="http://www.saubere-kleidung.de/" target="_blank">Kampagne für Saubere Kleidung</a> (<a href="http://www.inkota.de/" target="_blank">Inkota</a> und <a href="http://www.ci-romero.de/" target="_blank">Christliche Initiative Romero</a>) und <a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/blog" target="_blank">mir</a> war die &#8220;deutsche Delegation&#8221; überschaubar. Vermutlich warten die meisten auf das deutsche Pendant des ECF, die <a href="http://www.re-campaign.de" target="_blank">re:campaign</a> in zwei Wochen.</p>
<p><strong><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/IMG_1355.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-344" title="Organisator Duane Raymond beim ECF10 (Foto: Schlenker)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/IMG_1355-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong>Das hier sind meine persönlichen Beobachtungen über Entwicklungen im Online-Kampagnenbereich (eine offizielle Dokumentation des ECF10 findet sich <a href="http://ecflive.fairsay.com/" target="_blank">hier</a>, hilfreiche Notizen einer Teilnehmerin gibt es <a href="http://bubana.blogspot.com/search/label/ecf10" target="_blank">hier</a>):</p>
<ul>
<li><strong>Mobile Campaigning wird boomen:</strong> Ein Trend für die kommenden Jahre wird der Ausbau des <a href="http://ecflive.fairsay.com/23/mobile-apps-and-mobile-fundraising/" target="_blank">&#8220;mCampaigning&#8221;</a> sein, die Nutzung von Handy, SMS und Smartphones. Wer jetzt sofort an eine eigene iPhone-App denkt, sei gebremst: Die Verbreitung ist noch gering, gute Ideen für Apps mit Mehrwert sind Mangelware. Sinnvoller ist ein Aktionsaufruf per SMS, ein entsprechendes Handy hat jeder in der Tasche. Das muss nicht nur die Spende per SMS sein, die spätestens seit dem Erdbeben auf Haiti Standard ist. Denkbar sind auch Aktionsaufrufe an Unterstützer per SMS à la &#8220;Ruf jetzt bei XY an und sage ihm,&#8230;&#8221;. Die <a href="http://www.join1goal.org/" target="_blank">&#8220;1 Goal&#8221;-Kampagne</a> wird dieses Jahr eine globale Kampagne mit Mobile-Unterstützung starten.</li>
<li><strong>Klasse statt Masse zählt:</strong> Der Erfolg einer Kampagne misst sich nicht in der Menge der gesammelten Unterschriften. Dass es eine Online-Petition schnell unterschrieben ist, wissen auch Politiker und sind von der bloßen Anzahl von Unterstützern immer seltener beeindruckt. Wenn sich Unterstützer intensiv mit einem Thema auseinandersetzen, Botschaften o.ä. selbst produzieren, wissen auch Entscheidungsträger, dass diese Menschen es ernst meinen. Dann bewirken 10.000 unter Umständen mehr als 1 Million. Schöne Beispiele für &#8220;qualitative Kampagnen&#8221; sind bzw. waren die <a href="http://www.savethechildren.de/was-wir-tun/ueberleben-und-gesundheit/muetzenkampagne/" target="_blank">Mützenkampagne</a> von Save the Children, <a href="http://www.64forsuu.org" target="_blank">&#8220;64 for Suu&#8221;</a> (Audio-, Video- und Textbotschaften uploaden) oder der <a href="http://www.millennium-spot.org" target="_blank">Millennium-Spot</a> von &#8220;Deine Stimme gegen Armut&#8221;.</li>
<li><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/rspb.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-332" title="Politische Kampagne kombiniert mit Spendenaufruf: RSPB" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/rspb-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Advocacy und Fundraising sind kein Widerspruch:</strong> Die Abteiligungen für Fundraising und (politische) Kampagnen arbeiten zumindest bei deutschen NGOs weitgehend isoliert. Während die Spendensammler kritisch fragen, ob man mit inhaltlichen Aktionen nicht Spender vergrault, fürchten die Lobbyisten um ihre Glaubwürdigkeit, wenn Unterstützer gleichzeitig nach Geld gefragt werden. Alternativ wird mit dem Alter der Zielgruppen argumentiert: Spender jenseits der 50 seien keine Zielgruppe für (Online-)Aktionen während jugendliche Aktivisten kein/ kaum Geld einbringen. Beispiele aus dem angelsächsichen Bereich zeigen, dass Aktivismus und Spenden kein Widerspruch sein muss. So argumentierte auch Matthew Sherrington in seiner inspirierenden <a href="http://www.slideshare.net/jessday/return-on-involvement-matthew-sherrington" target="_blank">Präsentation.</a></li>
</ul>
<p><span id="more-328"></span></p>
<ul>
<li><strong>M &amp; E nimmt zu</strong>: Die bunte und häufig verspielte Web 2.0-Internetwelt darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch im eCampaigning-Bereich Fragen nach Effizienz und Optimierung gestellt werden und <a href="http://ecflive.fairsay.com/23/monitoring-evaluating-for-impact/" target="_blank">&#8220;Monitoring &amp; Evaluation&#8221;</a> zunimmt. In deutschen NGOs wird bisher eher nebenbei auf Öffnungsraten bei Newslettern geschaut, Usability-Test bei Webseiten sind ebenfalls nicht Mainstream. Die Entwicklungen in diesem Bereich sind aber rasant, es entstehen ständig neue Tools, um Erfolg im Web zu messen. Mit Live-Monitoring gibt es Möglichkeiten, bei Newslettern während des Versands Betreffzeilen zu ändern, um Öffnungsraten zu verbessern, A/B-Tests mit zwei Versionen einer Webseite zeigen, ob die User die gewünschten Links zu Spenden- oder Aktionsseiten anklicken.</li>
<li><strong>Spezifische Agenturen entstehen</strong>: In Deutschland hat man häufig die Wahl: Entweder beauftragt man eine NGO-nahe Internetagentur, die zwar versteht was man selbst will, aber technologisch und konzeptionell nicht gerade vorne mit dabei ist oder man wählt die etablierte Agentur, die tolle Referenzen hat, aber von den Nonprofit-Realitäten keine Ahnung hat. In Großbritannien, so war mein Eindruck, gibt es mehr Agenturen, die das Ohr am Puls der Zeit haben und gleichzeitig wissen, wie NGOs denken. Beim ECF gaben Mitarbeiter von <a href="http://www.torchbox.com/" target="_blank">Torchbox</a> oder <a href="http://www.rechord.com/" target="_blank">Rechord</a> hilfreiche Inputs.</li>
</ul>
<p>Liege ich richtig? Ich freue mich auf Kommentare.</p>
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		<title>Die perfekte Mitmachaktion: Konzeption von NGO-Kampagnen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 21:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ein großes NGO-Bündnis plant derzeit eine Kampagne und hatte mich gebeten, einen Input zum Thema &#8220;Mitmachaktion&#8221; zu geben. Ich habe die Gelegenheit genutzt, ein paar Gedanken bzw. Kriterien zur Konzeption zu Folie zu bringen, die ich gerne zur Diskussion stellen will.</p> <p>Dabei ist mir einmal mehr aufgefallen, wie wichtig eine saubere Konzeption im Vorfeld <p><a href="http://www.kampagne20.de/2010/02/08/die-perfekte-mitmachaktion-konzeption-von-ngo-kampagnen/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/australien.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-254" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Australische Aktivisten mit Riesenbuchstaben vor dem Sydney Opera House" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/australien-300x199.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a>Ein großes NGO-Bündnis plant derzeit eine Kampagne und hatte mich gebeten, einen Input zum Thema &#8220;Mitmachaktion&#8221; zu geben. Ich habe die Gelegenheit genutzt, ein paar Gedanken bzw. Kriterien zur Konzeption zu Folie zu bringen, die ich gerne zur Diskussion stellen will.</p>
<p>Dabei ist mir einmal mehr aufgefallen, wie wichtig eine saubere Konzeption im Vorfeld ist: Was will ich politisch erreichen? Was will ich von den Unterstützern? Und vor allem: Was wollen die Unterstützer? Unter welchen Umständen beteiligen sie sich an meinen Aktionen? Inspiriert hatte mich dabei der <a href="http://www.socialbar.de/wiki/2010_02_02_berlin" target="_blank">Vortrag von Julius van der Laar</a>, der bei der letzten Socialbar in Berlin darüber sprach, dass Menschen, dann aktiv werden, wenn es a) eine Krise, einen Konflikt gibt, wenn sie b) merken, dass es eine historische Chance für Veränderung besteht (Timing/ Window of Opportunity) und c) deutlich wird, dass sie mit ihrem Engagement etwas verändern können.</p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Ohne-Titel.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-256" title="The Wave - Pfiffige Video-Mitmachaktion britischer Klimaaktivisten" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Ohne-Titel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Unerlässlich ist bei der Konzeption auch das Verlassen bekannter Pfade. NGOs denken häufig viel zu starr in ihrer eigenen Logik. Die ist jedoch in den seltensten Fällen die Denkweise des Otto-Normalbürgers. Organisationen dürfen nicht versuchen, den Unterstützern ihre eigene richtige und auch wichtige NGO-Wahrheit aufzudrücken. Diese ist häufig zu komplex, zu fachspezifisch und deshalb nur zu häufig &#8220;unsexy&#8221; für Engagement. NGOs müssen lernen, sich in die Realitäten und das Wissen der Unterstützer hineinzuversetzen, ihren Humor und ihr Gefühl von Un-/Gerechtigkeit verstehen. Denn schließlich sollen mit den Kampagnen nicht Gläubige bekehrt, sondern breit getragene gesellschaftliche Veränderungen herbeigeführt werden.</p>
<p>Wird das überzeugend kommuniziert und eine schlüssige Aktion angeboten, ist das die halbe Miete. Der Rest ist Handwerk. Ein paar Tipps:</p>
<ul>
<li>Berichtet regelmäßig über Aktionen, erzählt Geschichten, zeigt Menschen in Aktion. Das nimmt die Scheu, selbst aktiv zu werden und motiviert. Für solche Updates eignen sich ein Blog, Facebook-Fanseiten oder Twitter. Denkt in Bildern, visualisiert Engagement.</li>
<li>Zeigt Kampagnenfortschritt, zum Beispiel durch Unterschriftenzähler; kommuniziert ggf. ein Ziel und den Stand der Erreichung. Auch das motiviert.</li>
<li>Macht Euch vorab Gedanken über Werbemaßnahmen (kostspielig) oder setzt auf den viralen Effekt &#8211; dafür muss die Aktion pfiffig sein.</li>
<li>Plant in Phasen und sorgt für eine &#8220;Eskalation&#8221; zum Kampagnenhöhepunkt.</li>
</ul>
<div id="__ss_3107315" style="width: 425px; text-align: left;"><object style="margin: 0px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=mitmachaktionenngo-kampagnenpraesentationschlenker-100208143150-phpapp02&amp;rel=0&amp;stripped_title=mitmachaktionen-zur-konzeption-von-ngokampagnen" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin: 0px;" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=mitmachaktionenngo-kampagnenpraesentationschlenker-100208143150-phpapp02&amp;rel=0&amp;stripped_title=mitmachaktionen-zur-konzeption-von-ngokampagnen" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
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		<title>FundraisingCamp</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2010/01/25/fundraisingcamp/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 09:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Am vergangenen Freitag fand in Berlin das erste FundraisingCamp2.0 statt. Rund 80 Vertreter aus den Bereichen NGOs, Fundraising und Web kamen für einen Tag im Hub zusammen. Es ergaben sich zahlreiche spannende Diskussionen rund um das Thema Online Fundraising. Im Rahmen des Camps habe ich auch eine erweiterte Präsentation zu &#8220;Facebook für NGOs &#8211; <p><a href="http://www.kampagne20.de/2010/01/25/fundraisingcamp/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Freitag fand in Berlin das erste <a href="http://fundraising20camp.mixxt.de/" target="_blank">FundraisingCamp2.0</a> statt. Rund 80 Vertreter aus den Bereichen NGOs, Fundraising und Web kamen für einen Tag im Hub zusammen. Es ergaben sich zahlreiche spannende Diskussionen rund um das Thema Online Fundraising. Im Rahmen des Camps habe ich auch eine erweiterte Präsentation zu &#8220;Facebook für NGOs &#8211; und wie es auch fürs Fundraising genutzt werden kann&#8221; gehalten.</p>
<p>Sie steht ab sofort hier als <a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Facebook+für+NGOs.ppt">Download zur Verfügung</a>.</p>
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		<title>DOs and DON&#8217;Ts: Twitter-Nutzung für NGOs</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2009/10/18/dos-and-donts-twitter-nutzung-fur-ngos/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 17:17:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Jörg Reschke hat beim Socialcamp eine Session zur richtigen Nutzung von Twitter durch NGOs angeboten und die Ergebnisse der Diskussion in einer Präsentation zusammengefasst, die ich so treffend und hilfreich finde, dass ich sie hier gerne präsentiere:</p> View more presentations from Jörg <p><a href="http://www.kampagne20.de/2009/10/18/dos-and-donts-twitter-nutzung-fur-ngos/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://twitter.com/joergreschke">Jörg Reschke</a> hat beim <a href="http://www.socialcamp-berlin.de/" target="_blank">Socialcamp</a> eine Session zur richtigen Nutzung von Twitter durch NGOs angeboten und die Ergebnisse der Diskussion in einer Präsentation zusammengefasst, die ich so treffend und hilfreich finde, dass ich sie hier gerne präsentiere:</p>
<div style="width:425px;text-align:left" id="__ss_2248914"><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=socialcampdosdonts3final-091016175458-phpapp02&#038;stripped_title=dosdonts-twitter-fr-ngos" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=socialcampdosdonts3final-091016175458-phpapp02&#038;stripped_title=dosdonts-twitter-fr-ngos" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/joergreschke">Jörg Reschke</a>.</div>
</div>
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		<title>Socialcamp 2009: Aha-Erlebnis fehlt</title>
		<link>http://www.kampagne20.de/2009/10/11/socialcamp-2009-aha-erlebnis-fehlt/</link>
		<comments>http://www.kampagne20.de/2009/10/11/socialcamp-2009-aha-erlebnis-fehlt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 17:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Inspirierende Gespräche, fundierte Sessions und exzellentes Catering &#8211; schön war&#8217;s. Das ist mein Kurzfazit des diesjährigen Socialcamps, das am 3./4. Oktober in Berlin stattgefunden hat. Zum zweiten Mal haben sich Social-Media-Experten und NGOler getroffen, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. (Fotos von Helpedia). Die Euphorie des vergangenen Jahres hat sich bei mir dieses <p><a href="http://www.kampagne20.de/2009/10/11/socialcamp-2009-aha-erlebnis-fehlt/">Weiterlesen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc07975.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-218 alignright" title="Der Studenplan für die Socialcamper am Samstag (Foto: Helpedia)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc07975-150x150.jpg" alt="Der Studenplan für die Socialcamper am Samstag (Foto: Helpedia)" width="150" height="150" /></a>Inspirierende Gespräche, fundierte Sessions und exzellentes Catering &#8211; schön war&#8217;s. Das ist mein Kurzfazit des diesjährigen <a href="http://www.socialcamp-berlin.de/" target="_blank">Socialcamps</a>, das am 3./4. Oktober in Berlin stattgefunden hat. Zum zweiten Mal haben sich Social-Media-Experten und NGOler getroffen, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. (Fotos von <a href="http://blog.helpedia.de/" target="_blank">Helpedia</a>). Die Euphorie des vergangenen Jahres hat sich bei mir dieses Mal aber nicht eingestellt.</p>
<p><strong>Die Teilnehmer </strong></p>
<p>Erfreulich war, dass dieses Jahr deutlich mehr Vertreter etablierter NGOs dabei waren, darunter action medeor, Ärzte ohne Grenzen, CARE, Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, Deutsches Kinderhilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe, Oxfam oder Schüler schenken Leben. Einige Kollegen aus den Entwicklungs-NGOs, die ich gerne getroffen hätte, mussten allerdings kurzfristig absagen: Wegen verschiedener Naturkatastrophen, vor allem wegen des Erdbebens in Indonesien, konnten sie nicht weg aus dem Büro. Das zeigt, dass für Hilfs-NGO die Kernaufgaben aber auf jeden Fall vorgehen. Auffällig war, dass kaum namhafte Blogger oder spezialisierte Agenturen vertreten waren, die 2008 mitgemacht haben.</p>
<p><strong>Die Sessions</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc08101.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-219 alignleft" title="Session beim Socialcamp (Foto: Helpedia)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc08101-150x150.jpg" alt="Session beim Socialcamp (Foto: Helpedia)" width="150" height="150" /></a></strong>Während es 2008 schon fast schwierig war, einen Raum für eine Session zu ergattern, blieben dieses Mal einige Slots frei. Weil einige etablierte Experten und &#8220;Vordenker&#8221; nicht dabei waren (s.o.), hatte ich den Eindruck, dass das Niveau der Sessions insgesamt nicht so hoch war wie im letzten Jahr. Man kann sagen, dass das Camp eher Austausch- und Werkstattcharakter hatte, bei dem konkrete Anwendungsbeispiele und &#8220;do&#8217;s and don&#8217;ts&#8221; diskutiert wurden. Das kommt dem Ziel, klassische NGOs verstärkt einzubinden entgegen und führt dazu, dass Social Media-Aktivitäten dieser Akteure tendenziell besser werden.</p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc08025.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-224" title="Stehtisch- statt Flurgespräche beim Socialcamp (Foto: Helpedia)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc08025-150x150.jpg" alt="Stehtisch- statt Flurgespräche beim Socialcamp (Foto: Helpedia)" width="150" height="150" /></a>Andererseits fehlt das Visionäre, das &#8220;Aha&#8221;-Erlebnis für die NGOler. Eine &#8220;Einzelkritk&#8221; einiger Sessions habe ich weiter unten zusammengestellt. Die NGOler sahen sich dieses Jahr, anders als 2008, nicht mit der leichten Überheblichkeit einiger  Onliner konfrontiert, die in den NGOs lediglich schwerfällige, uncoole und wenig experimentierfreudige Tanker sehen, sieht man vom <a href="http://www.simoncolumbus.com/2009/10/04/socialcamp-09-day-one/" target="_blank">Artikel des 19jährigen Simon Columbus</a> ab. Auch bei den Onlinern scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass NGOs nicht die Vorreiter sein müssen, dafür aber wohlüberlegt in ausgewählt Social-Media-Vorhaben investieren.</p>
<p><strong>Das Drumherum</strong></p>
<p>Das Socialcamp ist professioneller geworden: Die Organisation war prima. Das Catering war hervorragend und sorgte für eine Rundum-Wohlfühl-Atmosphäre. Die Party der Socialbar-Macher am Samstagabend tat ihr übriges dazu.</p>
<p><strong>Und nun?</strong></p>
<p>In den Flurgesprächen kristallisierte sich heraus, dass Socialcamp-Neulinge das Wochenende hervorragend, die &#8220;alten Hasen&#8221; es &#8220;ging so&#8221; fanden. Fraglich ist, ob eine dritte Auflage 2010 im selben Format Sinn macht. Zum einen kennen sich die zentralen Akteure der &#8220;Szene&#8221; mittlerweile. Die Onliner sind in der Diskussion mit NGOlern tendenziell unterfordert, die NGOler brauchen aber hochwertigen Input, um das Thema überzeugend in ihre Organisationen zu tragen. Zum anderen wiederholen sich die Socialcamp-Themen in dutzenden, spezialisierten Barcamps jedes Wochenende. Auch die regionalen <a href="http://www.socialbar.de" target="_blank">Socialbars</a> leisten einen hervorragenden Beitrag, die Debatte am köcheln zu halten.</p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc08048.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-225" title="Sessionplanung (Foto: Helpedia)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/dsc08048-150x150.jpg" alt="Sessionplanung (Foto: Helpedia)" width="150" height="150" /></a>Ich denke, im kommenden Jahr muss etwas neues passieren. Denkbar ist, dass das Socialcamp an eine etablierte Konferenz, z. B. die <a href="http://re-publica.de/10/" target="_blank">re:publica</a> andockt oder von verschiedenen NGOs (mit-)getragen wird. Auf diese Art und Weise könnten Synergieeffekte geschaffen und die Zielgruppe erweitert werden. Denkbar wäre aber auch, dass gewisse thematische Schwerpunkte definiert werden, zu denen dann gezielt Fachleute eingeladen werden, um das Profil des Socialcamp zu schärfen.</p>
<p><span id="more-217"></span></p>
<p><strong>Einzelkritik</strong></p>
<p>Die Sessions, die ich selbst besucht habe, waren von unterschiedlicher Qualität.</p>
<ul>
<li> Günter Metzges von Campact stellte das Vorhaben des OpenCampaigning vor, einer Open Source-Software, die auf die Bedürfnisse von Nonprofit zugeschnitten ist. Nachdem ich irgendwann die Idee verstanden hatte, setzte sich bei mir die Erkenntnis durch, dass hier Musik drin sein könnte. Gibro hat die <a href="http://www.dotcomblog.de/?p=1389" target="_blank">Session dokumentiert</a>.</li>
<li>Oxfam-Mitarbeiter und Socialbar-Organisator Robert Dürhager stellte in seiner Session über eCampaigning Eckpfeiler für NGO-Online-Aktionen vor. Die Session war substanziell, mit vielen hilfreichen Tipps für NGOler. Vor dem Hintergrund, dass Robert tiefen Einblick in eine progressive Organisation hat, sind seine Tipps nicht von der Hand zu weisen. Ich freue mich, sobald seine Präsentation online ist.</li>
<li><a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/index.php/chancen-der-webbasierten-kartierung-fur-soziale-dienste-und-sozial-engagierte-burger/" target="_blank">Brigitte Reiser</a> und Georg Neumann widmeten sich den Möglichkeiten der webbasierten Kartierung für soziale Organisationen. Sinnvoll kann das sein, um bspw. eine Karte von behindertengerechten Orten zu erstellen, die von Usern selbst bestückt wird.</li>
<li>Etwas enttäuscht war ich von der Session zu Flash- und Smartmobs. Nach einer Präsentation des Yeah-Merkel-Flashmobs, inkl. der gescheiterten Aktion beim CDU-Wahlabschluss in Berlin, berichteten <a href="http://twitter.com/unfucktheworld" target="_blank">Sandra</a> und <a href="http://twitter.com/dkomm" target="_blank">Daniel</a> über ihre Aktivitäten zur Klimakonferenz in Kopenhagen (Fossil of the Day, 350.org) &#8211; was eigentlich nichts mehr mit Flashmobs zu tun hatte. Eine Diskussion über Sinn von Gaga-Flashmob-Aktionen vs. Smartmobs mit politischer Ausrichtung und ob und wie man eine solche Aktion erfolgreich planen kann, fiel unter den Tisch.</li>
<li>&#8220;Am Anfang war es Liebe&#8221; nannte <a href="http://www.xing.com/profile/Sebastian_Metzger2" target="_blank">Sebastian Metzger</a> seine Session über die Zusammenarbeit von Nonprofits mit (Web-)Agenturen. Das Gespräch war auch Dank einzelner anwesender AgenturmitarbeiterInnen spannend. Fazit: es kommt auf intensive und offene Kommunikation an.</li>
<li><a href="http://epe.at/" target="_blank">Eric Poscher</a> bot spontan eine Session zu Facebook an. Gemeinsam diskutierten wir über Anwendungsbeispiele, Vor- und Nachteile von Gruppen, Seiten und FB-Connect. Insgesamt kratzte die Session höchstens an der Oberfläche, obwohl Facebook für viele NGOs <a href="http://www.kampagne20.de/?p=193" target="_blank">unausgeschöpfte Potenzial</a> birgt.</li>
<li>Ich selbst, habe meinen <a href="http://www.kampagne20.de/?p=212" target="_blank">Vortrag</a> für die September-Socialbar nochmals hervorgekramt und verschiedene Einsatzbereiche von Social Media in Entwicklungs-NGOs vorgestellt (Gibro war dabei und hat <a href="http://www.dotcomblog.de/?p=1418" target="_blank">darüber geschrieben</a>). Erfreulich war, dass einige der zitierten NGOs direkt aus ihrer Erfahrung berichten konnten. Interessanter Diskussionspunkt war die Frage der Abstimmungsprozesse zwischen Onlineredaktion und Chefetage. Passend dazu gab es später die Session &#8220;How to educate your Boss?&#8221;, die ich leider verpasst habe.</li>
</ul>
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