Home » Instagram: Fünf Fragen, die sich NGOs vor dem Start stellen sollten

Header_Instagram

Instagram: Fünf Fragen, die sich NGOs vor dem Start stellen sollten

Instagram, die Foto- und Video-Sharing-App, gewinnt weltweit immer mehr User – auch in Deutschland nutzen inzwischen schon über 4 Millionen Menschen die App. Einige NGOs sind bereits auf Instagram zu finden und viele andere sind am überlegen: Müssen/ wollen wir jetzt auch auf Instagram sein? Wann ist ein Instagram-Account sinnvoll, was können Non-Profit-Organisationen damit erreichen und wie wird er erfolgreich? Diese fünf Fragen helfen dir weiter.

1. Wen will ich erreichen und wen kann ich erreichen?

Instagram hat weltweit 300 Millionen User (2014: 200 Millionen), davon in Deutschland inzwischen 4,2 Millionen. 71 Prozent der User sind unter 34 Jahren alt, nur 3 Prozent sind über 55.

2. Was will ich mit Instagram erreichen?

Instagram ist noch stärker als Facebook und Twitter auf (Bewegt-) Bilder ausgerichtet. Diese können natürlich auch um Texte ergänzt werden, doch stehen diese klar im Hintergrund und spielen für die Reichweite kaum eine Rolle. Bei der Aufbereitung der Inhalte sind Hashtags – ähnlich wie bei Twitter – wichtig, die die Inhalte thematisch strukturieren und so die Aufmerksamkeit der User auf deine Beiträge lenken. Bilder oder Videos können nicht mit Links versehen werden, d.h. Instagram eigent sich nicht dazu Klicks für eine Webseite zu generieren oder im Rahmen einer Kampagne einen Call to Action zu verbreiten.

Das Potential von Instagram für Organisationen liegt im „Visual Storytelling“ (Futurebiz): Erzähle die Geschichte deiner Organisation oder Kampagne oder transportiere deine Kernbotschaft mithilfe starker Bilder.

Merke: Ein Instagram-Account kann als zusätzlicher, ergänzender Kommunikationskanal einer Kampagne bei einer jüngeren Zielgruppe dienen. Mit den Inhalten kannst du die Aufmerksamkeit für deine Botschaften und Image und Bekanntheit deiner Organisation stärken. Dies wird aber nicht zu einer unmittelbaren Aktion, wie z.B. einem Klick auf deine Kampagnenseite führen.

3. Habe ich genügend Content?

Dreh und Angelpunkt sind starke, ansprechende Bilder und Videos, die eine Geschichte erzählen, zu deiner Organisation oder Kampagne passen und deine Botschaft transportieren. Generiert deine Organisation bzw. deine Kampagne kontinuierlich solche Bilder? Dann ist eine wichtige Voraussetzung erfüllt.

4. Habe ich genügend Ressourcen, um den Account zu pflegen?

Instagram verlangt ähnlich viel Betreuungsaufwand wie eine Facebookseite. Die Aufbereitung der Inhalte kostet Zeit und ein Instagram-Account ist nur dann sinnvoll, wenn du in der Lage sein wirst diesen regelmäßig (mindestens wöchentlich) mit neuem Content zu füllen. Es gibt nichts schlimmeres als Zombie-Accounts, die nicht gepflegt werden.

5. Was will ich kommunizieren?

Entwickle eine Contentstrategie für deinen Instagram-Account: Welche Themen willst du bedienen? Wie transportierst du Selbstverständnis und den Markenkern deiner Organisation? Wie kommunizierst du die Botschaft deiner Kampagne in Bildern? Das Konzept sollte sich in die gesamte Social Media-Strategie deiner Organisation einfügen. Warum sollte ein Facebook-Fan deiner Organisation auch auf Instagram folgen? Sicher nicht, um dort identische Inhalte zu sehen…

Gute Beispiele

 

Instagram-Post von Ärzte ohne Grenzen
Instagram-Post von Ärzte ohne Grenzen
Instagram-Post vom WWF
Instagram-Post vom WWF
Instagram-Post von Ärzte ohne Grenzen
Instagram-Post von Peta.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *