02. Februar 2010

SocialBar Berlin

Die diesmalige SocialBar Berlin fand im Rahmen der Social Media Week statt, entsprechend prall gefüllt war das taz Cafe. Vorträge gab es zu “Haiti – unter Perspektive sozialer Medien”, “Case Study: Online and Offline Organizing / Issue and Electoral Campaigning” und ich habe eine Präsentation zu “Online Fundraising: Trends, Tendenzen und Potentiale” gehalten.

Diese

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13. November 2009

Facebook für NGOs: Kurzpräsentation

Gestern habe ich bei der Socialbar Ruhr eine Kurzpräsentation zum Thema ‘Facebook für NGOs’ gehalten. Selbige basierte zum Teil auf meinen Blogbeitrag Facebook Seiten für NGOs: Tipps und Tricks. Im Kern geht es darum, dass Facebook inzwischen eine so große Reichweite aufweist, dass NGOs dieses soziale Netzwerk nur noch schwerlich ignorieren können, sondern stattdessen

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10. November 2009

Kurz notiert (10.11.2009)

Im Wahlkampf von Barack Obama war es im vergangenen Jahr der letzte Schrei: user customized videos, also Videos, in denen das eigene Gesicht oder der eigene Name, implementiert wurde. So konnte plötzlich JedeR zum Held oder Buhmann eines Videos im Web werden. Es hat etwas gedauert bis diese Idee auch in Deutschland angekommen ist,

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11. Oktober 2009

Socialcamp 2009: Aha-Erlebnis fehlt

Der Studenplan für die Socialcamper am Samstag (Foto: Helpedia)Inspirierende Gespräche, fundierte Sessions und exzellentes Catering – schön war’s. Das ist mein Kurzfazit des diesjährigen Socialcamps, das am 3./4. Oktober in Berlin stattgefunden hat. Zum zweiten Mal haben sich Social-Media-Experten und NGOler getroffen, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. (Fotos von Helpedia). Die Euphorie des vergangenen Jahres hat sich bei mir dieses Mal aber nicht eingestellt.

Die Teilnehmer

Erfreulich war, dass dieses Jahr deutlich mehr Vertreter etablierter NGOs dabei waren, darunter action medeor, Ärzte ohne Grenzen, CARE, Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, Deutsches Kinderhilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe, Oxfam oder Schüler schenken Leben. Einige Kollegen aus den Entwicklungs-NGOs, die ich gerne getroffen hätte, mussten allerdings kurzfristig absagen: Wegen verschiedener Naturkatastrophen, vor allem wegen des Erdbebens in Indonesien, konnten sie nicht weg aus dem Büro. Das zeigt, dass für Hilfs-NGO die Kernaufgaben aber auf jeden Fall vorgehen. Auffällig war, dass kaum namhafte Blogger oder spezialisierte Agenturen vertreten waren, die 2008 mitgemacht haben.

Die Sessions

Session beim Socialcamp (Foto: Helpedia)Während es 2008 schon fast schwierig war, einen Raum für eine Session zu ergattern, blieben dieses Mal einige Slots frei. Weil einige etablierte Experten und “Vordenker” nicht dabei waren (s.o.), hatte ich den Eindruck, dass das Niveau der Sessions insgesamt nicht so hoch war wie im letzten Jahr. Man kann sagen, dass das Camp eher Austausch- und Werkstattcharakter hatte, bei dem konkrete Anwendungsbeispiele und “do’s and don’ts” diskutiert wurden. Das kommt dem Ziel, klassische NGOs verstärkt einzubinden entgegen und führt dazu, dass Social Media-Aktivitäten dieser Akteure tendenziell besser werden.

Stehtisch- statt Flurgespräche beim Socialcamp (Foto: Helpedia)Andererseits fehlt das Visionäre, das “Aha”-Erlebnis für die NGOler. Eine “Einzelkritk” einiger Sessions habe ich weiter unten zusammengestellt. Die NGOler sahen sich dieses Jahr, anders als 2008, nicht mit der leichten Überheblichkeit einiger  Onliner konfrontiert, die in den NGOs lediglich schwerfällige, uncoole und wenig experimentierfreudige Tanker sehen, sieht man vom Artikel des 19jährigen Simon Columbus ab. Auch bei den Onlinern scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass NGOs nicht die Vorreiter sein müssen, dafür aber wohlüberlegt in ausgewählt Social-Media-Vorhaben investieren.

Das Drumherum

Das Socialcamp ist professioneller geworden: Die Organisation war prima. Das Catering war hervorragend und sorgte für eine Rundum-Wohlfühl-Atmosphäre. Die Party der Socialbar-Macher am Samstagabend tat ihr übriges dazu.

Und nun?

In den Flurgesprächen kristallisierte sich heraus, dass Socialcamp-Neulinge das Wochenende hervorragend, die “alten Hasen” es “ging so” fanden. Fraglich ist, ob eine dritte Auflage 2010 im selben Format Sinn macht. Zum einen kennen sich die zentralen Akteure der “Szene” mittlerweile. Die Onliner sind in der Diskussion mit NGOlern tendenziell unterfordert, die NGOler brauchen aber hochwertigen Input, um das Thema überzeugend in ihre Organisationen zu tragen. Zum anderen wiederholen sich die Socialcamp-Themen in dutzenden, spezialisierten Barcamps jedes Wochenende. Auch die regionalen Socialbars leisten einen hervorragenden Beitrag, die Debatte am köcheln zu halten.

Sessionplanung (Foto: Helpedia)Ich denke, im kommenden Jahr muss etwas neues passieren. Denkbar ist, dass das Socialcamp an eine etablierte Konferenz, z. B. die re:publica andockt oder von verschiedenen NGOs (mit-)getragen wird. Auf diese Art und Weise könnten Synergieeffekte geschaffen und die Zielgruppe erweitert werden. Denkbar wäre aber auch, dass gewisse thematische Schwerpunkte definiert werden, zu denen dann gezielt Fachleute eingeladen werden, um das Profil des Socialcamp zu schärfen.

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02. September 2009

Social Media und entwicklungspolitische NGOs

Keinem ist aufgefallen, dass sich der Titel meines gestrigen Vortrags bei der Socialbar in Berlin lustig reimte: “Twitter, Facebook und Co. im Einsatz bei entwicklungspolitischen NGOs”. Zugegeben, ist ja auch ein bißchen dämlich und mir selbst erst im Nachhinein aufgefallen. Nichtsdestotrotz, hier die Folien meiner Präsentation zum Download.

Ich habe versucht einen abwägenden Blick

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05. Februar 2009

Socialbar: Expertentalk und Lerneffekte

Am Dienstag war wieder Socialbar im tazcafé und ich seit längerem mal wieder dabei. Schön zu sehen, dass das Interesse nach wie vor da ist. Mir scheint, da wächst was. Echte NGOler waren zwar immer noch nicht so richtig viele da, aber dafür ein paar NPOler (böse, wer vermutet, dass all diejenigen, deren

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01. Februar 2009

Kurz notiert (01.02.2009)

Der SocialBlogger Ole Seidenberg hat auf seinem Blog eine “Aktion Uwe” gestartet. Es geht um die konkrete Unterstützung eines Hamburger Obdachlosen mit dem Langzeitziel ihm einen Job in einer Obdachlosenbegegnungsstätte zu verschaffen. Ich bin zwar grundsätzlich skeptisch, wenn es darum geht solche Einzelschicksale herauszupicken und kann daher auch nicht beurteilen wie der Betroffene selbst,

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31. Dezember 2008

Kurz notiert zum Jahresende

Ein ganz hervorragende Idee hat der IT-Dienstleister ASZ-Group aus Bad Rappenau für Brot für die Welt realisiert. Ein virtuelles Taschenfeuerwerk für das iPhone. Im Rahmen der Aktion “Brot statt Böller” kann diese Applikation für das iPhone und für den iPod Touch für 2,39 erworben werden. Der gesamt Erlös kommt Brot für die Welt zu

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06. November 2008

Socialbar, die 3.

Am vergangenen Dienstag fand in Berlin die dritte Socialbar statt (siehe unseren vorherigen Beitrag). Auch dieses Mal trafen sich wieder Mitarbeiter von NGOs, Web2.0-Verrückte und Interessenten im taz-Cafe, um über die Verknüpfung von sozialen Intiativen und Internet zu diskutieren. Vor dem Socialising (bzw. für viele vor den Wahlpartys) gab es drei kurze Vorträge.

Als

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