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Teilnehmer beim ersten Campaign Bootcamp in Großbritannien 2013

Campaign Bootcamp: Training für Kampagnen-Macher

In einer umgebauten Scheune im Berliner Umland startet im Juni das erste Campaign Bootcamp in Deutschland. Junge Kampagnenmacher/innen lernen dort von erfahrenen Trainern in fünf Tagen die Grundlagen und das Handwerkszeug für erfolgreiche zivilgesellschaftliche Kampagnen. An den Trainingskurs schließt sich ein einjähriges Mentoring-Programm an.

Anne Isakowitsch hat die Idee für das Campaign Bootcamp aus Großbritannien mitgebracht und organisiert den Kurs mit einem kleinen ehrenamtlichen Team (Disclaimer: Der Autor dieses Textes gehört dazu). Fünf Fragen an Anne, warum es ein Bootcamp braucht und weshalb man hingehen sollte.

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SocialBar Berlin

Die diesmalige SocialBar Berlin fand im Rahmen der Social Media Week statt, entsprechend prall gefüllt war das taz Cafe. Vorträge gab es zu „Haiti – unter Perspektive sozialer Medien“, „Case Study: Online and Offline Organizing / Issue and Electoral Campaigning“ und ich habe eine Präsentation zu „Online Fundraising: Trends, Tendenzen und Potentiale“ gehalten.

Diese Präsentation kann hier heruntergeladen werden. Kommentare erwünscht!

Facebook für NGOs: Kurzpräsentation

Gestern habe ich bei der Socialbar Ruhr eine Kurzpräsentation zum Thema ‚Facebook für NGOs‘ gehalten. Selbige basierte zum Teil auf meinen Blogbeitrag Facebook Seiten für NGOs: Tipps und Tricks. Im Kern geht es darum, dass Facebook inzwischen eine so große Reichweite aufweist, dass NGOs dieses soziale Netzwerk nur noch schwerlich ignorieren können, sondern stattdessen als zusätzlichen Kanal nutzen sollten. Belegbar ist dies an den inzwischen über 5 Millionen Facebook-Nutzern in Deutschland (in der Präsentation sind noch die Zahlen von Oktober genannt). Gleichzeitig kommt aus den USA eine neue Studie, die besagt, dass bereits 40% der Facebook-Nutzer dort Fan einer Marke werden. Die Chance also zusätzliche und bestehende Unterstützer der eigenen NGO auch bei Facebook zu erreichen, sind also hoch. Die kurze Präsentation findet sich nun hier:

Kurz notiert: Personalisierte Videos (10.11.2009)

Im Wahlkampf von Barack Obama war es im vergangenen Jahr der letzte Schrei: user customized videos, also Videos, in denen das eigene Gesicht oder der eigene Name, implementiert wurde. So konnte plötzlich JedeR zum Held oder Buhmann eines Videos im Web werden. Es hat etwas gedauert bis diese Idee auch in Deutschland angekommen ist, aber zur Bundestagswahl haben dies zum Beispiel die IG Metall und der Radiosender 1Live genutzt.  Diese Form der viralen Ansprache von Internetnutzern ist natürlich auch wunderbar auf Kampagnen von NGOs übertragbar. Die Action Medeor hat dies mit einem Video zum Thema Malaria umgesetzt. In manchen Belangen wirkt das Video aber noch etwas unprofessionell und auch die Frage um was es genau geht und was mit den gesammelten daten passiert, ist unklar. Dennoch ein richtiger Schritt und wir werden in Zukunft bestimmt noch mehr solcher Videos sehen.

Am 22. Januar 2010 findet in Berlin das Fundraising2.0 Camp statt. Es soll eine Plattform für den kreativen Austausch und Zusammenarbeit zwischen Fundraising, NGOs und Politik bieten und ist somit sicherlich für viele Fundraiser innerhalb von Spendenorganisationen interessant. Die Anmeldung ist ab Ende November möglich, Infos finden sich hier.

Schon diesen Donnerstag (12.11.) findet übrigens die dritte Socialbar im Ruhrgebiet statt. Ab 19 Uhr geht es los im Unperfekthaus in Essen. Anmeldungen sind noch hier möglich.

Zum Abschluss sei noch auf die Webseite Kampagnenpraxis verwiesen. Es handelt sich um das Projekt einer Arbeitsgemeinschaft junger Fachleute an der Schnittstelle zwischen politischer Kommunikation und den Internetmedien. In regelmässigen Reports soll dort an praxisnahen Beispielen aufgezeigt werden, wie das Internet  für Kampagnen und Kommunikation erfolgreich genutzt werden kann. Bisher sind drei Reports erschienen.

Socialcamp09 bittet zur Anmeldung

Im letzten Jahr fand in Berlin das erste Socialcamp statt (siehe unseren Bericht). Die Idee dahinter ist Mitarbeiter von NGOs mit erfahrenen Online-Experten zusammenzubringen. Dabei soll ein Austausch über die Erfordernisse und Möglichkeiten der (Online-)Kommunikationsstrategie von NGOs erfolgen. Folgende Fragen sollen dabei u.a. diskutiert werden: Welche Entwicklungen im Internet sind für die Arbeit von NGO von Interesse? Wie können NGO erfolgreich im Internet agieren? Welche Veränderungen bringt das Internet für die strategische Ausrichtung von NGO mit sich?

Beim ersten Socialcamp fanden sich damals viele Online-Experten ein, aber leider wenig NGO-Vertreter. Es wäre mehr als nur wünschenswert, wenn sich dies beim zweiten Mal ändern würde. NGOs sollten das Socialcamp als Chance verstehen sich auf dem (möglicherweise) unübersichtlichen Terrain der Onlinemöglichkeiten und dem Web2.0 einen Überblick zu verschaffen, Experten kennenzulernen und praktische Tipps zu erhalten. Ein Ausprobieren vieler spannender Tools ist meist ebenfalls vor Ort möglich. Gleichzeitig möchten wir an dieser Stelle auch nochmal an die Organisatoren appellieren NGOs vielleicht noch direkter anzusprechen und einzuladen. Nur wenn beide ‚Seiten‘ gleichmässig stark vertreten sind, wird das Socialcamp einen wirklichen Mehrwert für alle TeilnehmerInnen schaffen.

Das Socialcamp09 findet am 3. und 4. Oktober im SelfHub in Berlin-Kreuzberg statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine aktive Mitarbeit wird erwartet. Speisen und Getränke sind meist gegen einen Kostenbeitrag erhältlich. Die Anmeldung erfolgt über socialcamp-berlin.de – eine schnelle Anmeldung sollte auf Grund der begrenzten Plätze erfolgen. Für Vertreter von NGOs gibt es zusätzliche Teilnehmerplätze. Wir wünschen viel Spaß und ein erfolgreiches Wochenende!

Twestival: twitter-Treffen für den guten Zweck

Anfang diesen Jahres hatten wir in einem Blogbeitrag die Möglichkeiten diskutiert, die das Microblogging-Dienst twitter für NGOs bietet. Das Potenzial, welches twitter für NGOs haben kann, zeigt das heute weltweit stattfindene twestival auf. In über 175 Städten treffen sich dabei Menschen, die alle nur eines gemeinsam haben: sie twittern. Doch das Ziel des twestivals ist es nicht nur Menschen zusammenzubringen, sondern es verfolgt gleichzeitig auch noch einen guten Zweck. Alle Einnahmen des twestivals, also Eintrittsgelder und Spenden, gehen an die NGO Charity Water, die sich dafür einsetzt sauberes Trinkwasser in Entwicklungsländern anzubieten. Dies geschieht ua.a durch den Bau von Brunnen, die pro Stück zwischen 4 und 12.000 US-Dollar kosten.

Das twestival zeigt dabei zwei Phänomene auf: zum Einen wird deutlich, dass Menschen, die über twitter vernetzt sind, durchaus ein großes Interesse daran haben sich fernab der täglichen Internet-Kommunikation auch im realen Leben zu treffen. Dies beinhaltet auch ein großes Mobilisierungspotential von NGOs – wenn sie denn entsprechende Angebote für Veranstaltungen unterbreiten. Gleichzeitig zeigt es, dass die Netzgemeinde weiterhin ein großes Interesse daran hat Dinge zu verändern. Und es dank der Vernetzung über Soziale Netzwerke oder eben twitter auch selbst in die Hand zu nehmen. Der Aufwand für die Organisatoren des twestivals ist eher gering, der Output für Charity Water dürfte hingegen sehr groß sein. Nicht nur monetär, sondern eben auch allein schon durch die beständige Verlinkung und das bennenen der NGO.

Und obwohl auch in Deutschland einige twestivals stattfinden, haben von den hiesigen NGOs bisher immer noch nur wenige den Weg zu twitter gefunden. Hier eine kleine Übersicht der deutschsprachigen NGOs, die (mehr oder weniger häufig) twittern (Ergänzungen ausdrücklich erwünscht!):

Ärzte ohne Grenzen Österreich

Attac Österreich

Care Deutschland

Deine Stimme gegen Armut

dieGesellschafter

erlassjahr.de

Greenpeace Deutschland

Reporter ohne Grenzen

Unicef Deutschland

Kurz notiert (01.02.2009)

Der SocialBlogger Ole Seidenberg hat auf seinem Blog eine „Aktion Uwe“ gestartet. Es geht um die konkrete Unterstützung eines Hamburger Obdachlosen mit dem Langzeitziel ihm einen Job in einer Obdachlosenbegegnungsstätte zu verschaffen. Ich bin zwar grundsätzlich skeptisch, wenn es darum geht solche Einzelschicksale herauszupicken und kann daher auch nicht beurteilen wie der Betroffene selbst, also Uwe, die ganze Aktion tatsächlich beurteilt, bin aber gespannt wie sich das ganze entwickelt. Erste Erfolge in Hinblick auf konkrete Hilfe für Uwe hat es gegeben, aber Ole scheint da noch mehr vorzuschweben. Er hat die Aktion hier vorgestellt.

Am Dienstag (03.02., 19 Uhr) findet im Berliner taz cafe die nächste Socialbar statt. Sebastian Schwiecker von helpedia wird dort auch die Idee des Socialcamp2009 vorstellen.

Die eigenen Unterstützer für gemeinsame Aktionen zu motivieren ist häufig schwieriger und zeitaufwändiger als man im ersten Moment erwartet. Einige Ideen zur Psychologie dahinter und wie man es den Unterstützern erleichtern kann sich zu motivieren, sind in diesem Blogeintrag zusammengefasst. Er gibt zwar nur skizzenhafte Vorschläge, aber in der eigenen Organisation lassen diese sich sicherlich weiterentwickeln.

Kurz notiert zum Jahresende

Ein ganz hervorragende Idee hat der IT-Dienstleister ASZ-Group aus Bad Rappenau für Brot für die Welt realisiert. Ein virtuelles Taschenfeuerwerk für das iPhone. Im Rahmen der Aktion „Brot statt Böller“ kann diese Applikation für das iPhone und für den iPod Touch für 2,39 erworben werden. Der gesamt Erlös kommt Brot für die Welt zu Gute. So kann schnell gespendet werden, man hat zudem noch tolles Feuerwerk in der Tasche (mit dem man Freunde und Bekannte beeindrucken kann) und die NGO zeigt sich als sehr modern und auf der Höhe der Zeit. Das Taschenfeuerwerk kann im App-Store gekauft werden.

Zum Jahresausklang noch der Hinweis auf die nächsten Socialbars in Berlin, Essen und Wien:
a) Socialbar-Orgatreffen in Berlin (13.01.2009, 18:00 – 20:30 Uhr, tazcafé)
Keine normale Socialbar, sondern ein offenes Orga-Treffen. Interessente sind herzlich willkommen!
Themen:
*  Das Konzept der Socialbar weiterentwickeln.
*  Wiki Nutzung
*  Fundraising
*  Werbung
*  Socialcamp ’09
Nächste reguläre Socialbar im tazcafé ist am 3. Februar.

b) Socialbar in Essen (14.01.2009, 19:00, Unperfekthaus)
c) Socialbar in Wien (20.01.2009, 19Uhr, SKYDOME

Wir wünschen allen TeilnehmerInnen anregende und spannende Diskussionen und einen guten Erfahrungsaustausch!

Kurz notiert (11.06.2008)

Am Wochenende steht das Social Camp vor der Tür – die Veranstalter bringen in Berlin 120 Vertreter gemeinnütziger Organisationen und führende Internetexperten zusammen. Gemeinsam gehen sie der Frage, wie man Internet und Web 2.0 für soziale Zwecke nutzbar macht. Die Pressemitteilung dazu gibt es hier. Wir werden ebenfalls vor Ort sein und anschliessend hier im Blog ausführlich von diesem Ereignis berichten.

Eine tolle Online-Kampagne gegen den Walfang hat derzeit Greenpeace Australien am Start. Auf deren Seite „Send A Whale“ kann man sich seinen eigenen virtuellen Wal gestalten, der dann eine Botschaft an den japanischen Premier Minister überliefert in der das Ende des Walfangs gefordert wird. Die Seite verbindet wunderbar eine politische Botschaft mit eigener Kreativität, zudem wirklich ansprechend gestaltet.

Weniger internetaffinen Menschen die Vorteile des Web 2.0 zu vermitteln ist das erklärte Ziel von blogpatenschaften.de. Auch hier steht also die Vernetzung von Internetprofis mit sozial engagierten Menschen im Mittelpunkt – ähnlich wie beim Social Camp. So sollen Menschen, die ihre Meinungen und Aktivitäten bisher nur offline eingebracht haben, an das Internet herangeführt werden. Die Idee an sich ist gut: in vielen Organisationen gibt es immer noch viele Offliner, die dadurch werden ein Sprachrohr noch einen Anschluss an viele aktuelle Aktivitäten haben. Die tatsächliche Umsetzung stelle ich mir jedoch kompliziert und sehr aufweändig vor. Dennoch: viel Erfolg!

Gestern haben Bundeskanzlerin Merkel und der französische Präsident Sarkozy einen Kompromiss zum Kohlendioxidausstoß vorgelegt. Die Grünen kritisierten prompt, dass der Kompromiss nur auf die Forderungen der Automobilindustrie eingegangen sei. Wie diese im Bereich von Marketing und Lobbying zu „tricksen“ versucht, zeigt ein interessanter Artikel von Thomas Zimmerling in seinem Public Affairs Blog.